Mit dem E-Bike zur Arbeit – Selbstversuch eines Redakteurs

Ein Redakteur der Westdeutschen Zeitung macht einen Monat lang ein Experiment: Mit einem schnellen E-Bike anstelle von Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln pendelt er täglich die 20 Kilometer zwischen Krefeld und Düsseldorf. Sind E-Bikes alltagstauglich? Wie hoch ist der Zeitaufwand im Vergleich? Wie ist es, im Regen unterwegs zu sein? Diese und andere Fragen soll der Versuch beantworten.

Über seine Erfahrungen berichtet Carsten Icks täglich in seinem Blog unter wz-plus.de/ebike.

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Tourenatlas Ruhrgebiet

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Ein neuer umfangreicher Tourenführer für erlebnisreiche Entdecker-Touren durchs gesamte Ruhrgebiet ist von Wolfgang Berke zusammengestellt worden. 30 Rundkurse zwischen 25 und 60 km Länge, die auch zu großen Tagestouren miteinander kombiniert werden können, zeigen die vielen Facetten der Metropole Ruhr. Die Routen führen weitgehend abseits viel befahrener Straßen durch Grünzonen, entlang von Flüssen und Kanälen oder auf ehemaligen Bahntrassen zu vielen Highlights der Region, die im Buch kompakt und fahrradtauglich dargestellt werden. Weiterlesen

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Neue ICx-Züge mit Fahrradmitnahme verzögern sich

So soll der neue ICx aussehen, der ab 2025 die Fahrradmitnahme auf heutigen ICE-Strecken ermöglichen soll.  Foto: Siemens-Pressebild

So soll der neue ICx aussehen, der ab 2025 die Fahrradmitnahme auf heutigen ICE-Strecken ermöglichen soll.
Bild: Siemens-Pressebild

Ursprünglich sollten sie ab Ende 2016 rollen: Die neuen ICx-Züge, mit denen die Deutsche Bahn DB nach und nach zunächst alte IC-, EC- und später ICE-Züge ersetzen will. Der Einsatz der neuen Züge anstelle von ICEs der ersten und zweiten Generation ab 2025 wird die Fahrradmitnahme auf vielen Relationen ermöglichen, auf denen Radtouristen heute wegen des Einsatzes von ICEs keine Möglichkeit dazu haben. Die ADFC-Radwelt berichtete in ihrer Ausgabe 4/12 über die Fahrradmitnahme in den neuen Zügen. Jeder Steuerwagen soll mit einem Fahrradabteil für 8 Räder ausgestattet werden. Eine Delegation des Fachausschusses Öffentlicher Verkehr des ADFC hatte der DB zu der Ausgestaltung konkrete Tipps gegeben.

Wie kürzlich bekannt wurde, hat die DB nun die Bestellung der Züge beim Hersteller Siemens geändert, weil die Züge länger als ursprünglich geplant werden sollen. Die DB begründet dies mit gestiegenen Fahrgastzahlen. Außerdem sollen noch einige Ausstattungsdetails modifiziert werden. Durch die Änderungswünsche wird sich allerdings die Auslieferung um (mindestens) ein Jahr auf Ende 2017 verschieben.

Bedenkt man die deutlichen Verzögerungen, die bei vielen neuen Eisenbahnfahrzeugen in den letzten Jahren entstanden sind, bezweifele ich allerdings auch diesen Termin. Weil sich die Fahrradmitnahmekapazität bei ICs/ECs von derzeit 16 Stellplätze auf 8 beim ICx reduziert, werden Fahrradreisen mit der Bahn wohl in der Zeit ab 2017 deutlich schwieriger, weil die ICx auf ehemaligen IC-Strecken nur die Hälfte an Fahrrädern transportieren können, aber die ICEs noch keine mitnehmen. Erst mit der Ablösung der ICEs durch den ICx frühestens 2025 werden neue Bahnstrecken für Fahrradtouristen erschlossen.

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Wer sich nicht wehrt, …

Bochum, Wittener Straße, Opel Werk 1.

… kann lange warten, bis sich was ändert.

Bürgeranregungen bringen Politik und Verwaltung auf Trab und sind ganz einfach.

Jedermann hat das verbriefte Recht, Politik und Verwaltung seiner Stadt mit Anregungen und Beschwerden auf Probleme hinzuweisen und Änderung zu verlangen. Je mehr Bürger das tun, desto besser. Auch und gerade, wenn es um den Fahrradverkehr geht.

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Radler als “kritische Masse”

Radler erreichen eine “kritische Masse”, wenn sich mindestens 16 Radler zu einer “spontanen” Tour durch die Stadt (scheinbar “zufällig”) treffen. In diesem Falle werden Sie wie ein “Monstertruck” nach StVO behandelt. Es kann also beispielsweise eine Ampel auch bei Rotlicht überquert werden bis der letzte Radler der Gruppe eine Kreuzung passiert hat. Hat man eine solche Truppe zusammen, so kann der Verkehr durchaus zeitweise blockiert werden und damit natürlich für bestimmte Anliegen auch Aufmerksamkeit erzielt werden. Solche Aktionen wurden bereits in vielen Städten durchgeführt (in Deutschland u. a. in Düsseldorf, Köln, Hamburg, Berlin…).

In Krefeld wurde eine solche Aktion am 13.04.13 erstmalig durchgeführt. Es kamen immerhin 40 bis 45 Radler. Die Aktion dauerte ungefähr eine Stunde. Es wurde auch ein Kreisverkehr etwas länger “umkreist”. Initiiert wurde diese Aktion in Krefeld von einem überparteilichen Arbeitskreis der Grünen. Unterstützt natürlich vom ADFC, ging es doch um Forderungen wie mehr Platz für Radler auf der Straße, mehr Sicherheit, weitere Öffnung der Einbahnstraßen, Instandsetzung von Radwegen und nicht zuletzt Tempo 30 in der Innenstadt.  Die Zeitungen haben unterschiedlich ausführlich berichtet….

Einmal im Monat ist so eine Aktion (am besten immer an einem bestimmten Wochentag zu einer bestimmten Uhrzeit an einem bestimmten Treffpunkt) wiederholbar.  Diese Aktionen sind nicht so organisationsaufwändig, da vieles über Internet und Smartphones laufen kann. Angemeldet und genehmigt werden müssen solche Aktionen ebenfalls nicht. Und man braucht eben nicht jedes Mal so viele Leute….

Wir müssen meiner Meinung nach mehr Aktivität u. Aktion (auch im ADFC) zeigen. Die Hauptprobleme der Benachteiligung des Fahrradverkehrs mit immer noch zu vielen Verletzten u. Toten, Beeinträchtigung der Lebensqualität in den Städten (Luftverschmutzung und Lärm) bestehen nach wie vor, auch wenn es ein paar Fortschritte vor allem auf kommunaler Ebene geben mag. Nutzen wir auch die näherrückenden Bundestagswahlen und nächstes Jahr (in NRW) Kommunalwahlen um mehr Druck zu erzeugen.

 

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Lernen von London

LCCDer “Londoner ADFC” namens LCC hat Anfang 1012 eine große Kampagne gestartet: “Love London, Go Dutch”. Der Durchbruch kam jetzt. Noch interessanter: Die Londoner haben von den Holländern gelernt, denn die waren in den 1970ern auch nicht besser dran als London heute. Weiterlesen

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Veranstaltungskalender Radsam lokal 2013

Deckblatt 2013
Radsam lokal erschienen

Der Veranstaltungskalender des ADFC Hamminkeln “Radsam lokal” informiert auf 60 Seiten über alle Radtouren und Veranstaltungen sowie über Trends und alles Wissenswerte rund ums Fahrrad. Er ist kostenlos in der Fahrradgeschäften Becker (Hamminkeln), Feldmann (Dingden) sowie bei den Touristinformationen Bocholt (Europaplatz) und Wesel (Großer Markt) und im Rathaus Hamminkeln erhältlich. Als pdf-Datei kann er über www.adfc-hamminkeln.info herunter geladen werden. Außerdem ist er bei allen Veranstaltungen des ADFC Hamminkeln zu bekommen.

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April 2013 Newsletter ADFC Düsseldorf ist online

logo newsletter 2013 -04

Die neuste Ausgabe des Düsseldorfer ADFC Newsletters (2013 April) ist online. Einfach hier kostenlos ansehen und abonnieren:

http://www.adfc-nrw.de/index.php?id=15470

 

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Radwege und unbeugsame Gallier

Es ist ein Bußgeld fällig, wenn Radfahrer benutzungspflichtige Radwege nicht benutzen.

Es ist ein Bußgeld fällig, wenn Radfahrer benutzungspflichtige Radwege nicht benutzen.

Prolog: Wir befinden uns im Jahre 16 n. der StVO 1997. Alle Radwege müssen benutzt werden. Alle Radwege? Nein! Eine Schar von unbeugsamen Radfahrern…

“Radler, die nicht den Radweg benutzen, müssen 20 Euro bezahlen”. Solche Formulierungen stehen in diesen Tagen in allen Zeitungen, nachdem zum 1. April der neue Bußgeldkatalog in Kraft getreten ist. Selbst auf der Webseite der Bundesregierung steht es so falsch, denn diese Aussage impliziert, dass alle Radwege benutzt werden müssen. Alle Radwege? Nein! War da nicht mal vor 16 Jahren eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO), die gerade eben die generelle Radwegebenutzungspflicht zugunsten einer Wahlfreiheit abgeschafft hat und nur noch in Ausnahmefällen eine Benutzungspflicht vorsieht?

In der “Verordnung über die Erteilung einer Verwarnung, Regelsätze für Geldbußen und die Anordnung eines Fahrverbotes wegen Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr (Bußgeldkatalog-Verordnung – BKatV)”, wie der Bußgeldkatalog amtlich heißt, ist es natürlich korrekt formuliert: “Radweg (Zeichen 237, 240, 241) nicht benutzt oder in nicht zulässiger Richtung befahren”. Gerade die Angabe der Verkehrszeichen macht den Unterschied und einen Radweg zu einem benutzungspflichtigen. Und nur bei einem solchen kann das Fahren auf der Fahrbahn selbstverständlich geahndet werden. In Zeitungsberichten müsste es deshalb allgemeinverständlich heißen: “Radler, die einen benutzungspflichtigen Radweg nicht benutzen, müssen 20 Euro bezahlen. Benutzungspflichtig sind Radwege, wenn sie mit den blauen Radwegschildern gekennzeichnet sind.” Diese Formulierung ist zwar länger und formal nicht 100%ig wasserdicht, dürfte aber von den meisten Lesern und Verkehrsteilnehmern verstanden werden, ohne dass in unzulässiger Weise die geltende Rechtslage zu stark vereinfacht wird.

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Pedelecs 2013: Tests und Trends

Der Trend zum Pedelec ist ungebrochen. Mittlerweile sind über 1,3 Millionen E-Bikes auf Deutschlands Straßen unterwegs. Die im Frühjahr 2013 erschienenen Zeitschriften ElektroBike 1/2013 (in Zusammenarbeit mit ExtraEnergy.org) und ElektroRad 1/2013 haben insgesamt 91 Pedelecs unterschiedlichster Bauart getestet.

Die Testergebnisse sind teilweise im Internet abrufbar. ExtraEnergy.org veröffentlicht seine Testergebnisse auch kostenlos im nächsten ExtraEnergy online Magazin.

Ich habe Tipps, Trends, Kritik und Ergebnisse aus den beiden Tests in einem Bericht zusammengeführt. Einige Räder wurden in beiden Tests untersucht. Warum sind die Ergebnisse teilweise grundverschieden? Ist Reichweite wirklich alles? Was bedeutet „Testsieger“ ohne Konkurrenz?

Zum Artikel: Pedelecs 2013: Tests und Trends

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