Verkehr in den politischen Gremien der Stadt Dortmund 1

Brunnen im Vordergrund, Rathaus im Hintergrund

Rathaus Dortmund (Foto: Stefanie Kleemann, Dortmund-Agentur, Stadt Dortmund)

Rat der Stadt Dortmund vom 18. 06. 2014

keine TOP mit Verkehrsbezug.

s. Protokoll

Rat der Stadt Dortmund vom 03. 07. 2014

* Drucksache Nr.: 12848-14: Ausbau Stadtbahnhaltestelle Hauptbahnhof

s. Protokoll.

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Stadtrat Lürwer und der Wall

In einem Antwortschreiben des Stadtrates Martin Lürwer heißt es:

Zu 3: Eine verkehrspolitische Radtour von ADFC und VCD hat ergeben, dass u. a. am Wall- ring die Bedingungen für Fußgänger und Fahrradfahrer im Längs- und Querverkehr suboptimal bis schlecht sind. Welche Maßnahmen gedenkt die Verwaltung zu erfolgreichen Verlängerung der AGFS-Mitgliedschaft im Jahre 2014 umzusetzen?

Der Wallring ist über lange Abschnitte von Fahrradfahrern gut befahrbar. Defizite gibt es zwischen Burgwall und Neutor. In 2015/2016 soll die Radverkehrsplanung des gesamten Wallrings planerisch überarbeitet werden.

Mal abgesehen davon, dass die Frage nur teilweise beantwortet wurde, kann man aus der Antwort eigentlich nur schlussfolgern, dass er beim Fahrten mit dem Rad entlang des Walls wohl meistens die Benutzungspflicht ignoriert und auf der Fahrbahn fährt, oder? :-D

Wie auch immer: An anderer Stelle in der Antwort heißt es, dass die Stadt Dortmund in den letzten Jahren konsequent Radfahrstreifen auf der Fahrbahn angelegt hätte. Entlang des Walls hat man in den letzten Jahren lieber teurere rote Bauklötzchenwege am Dortmund U und am Hauptbahnhof angelegt. Am Hauptbahnhof sogar mit Extras wie wartenden Fahrgästen und Taxifahrern sowie engsten Kurven. Von daher kann man den richtigen Plan nicht vor der Bauabnahme loben, da auch alles schlimmer werden kann, solange Radverkehrsplanung immer noch primär Autoverkehrentempfundenebehinderungungsplanung ist.

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Schnettkerbrücke: Weg weiterhin unsaniert – Politik im zweijährigen Rhythmus

Diese Woche fuhr ich mal wieder den in der Karte gekennzeichneten Weg zwischen den Punkten A und B im Umfeld der Schnettkerbrücke in Dortmund und stellte fest, dass weiterhin mehr Furchen als Oberfläche da ist.

Zu dem Weg konnte Barbara Brunsing, damals Fraktionssprecherin von Bündnis 90/Die Grünen in der Bezirksvertretung Hombruch, mir im Mai berichten:

Der Weg ist auch einmal von Straßen NRW saniert worden, aber es ist nur wieder Schotter aufgebracht worden. Ich bin mal mit einem Herrn vom Tiefbauamt den Weg abgegangen und hatte darum gebeten, auch diesen Teil des Weges zu asphaltieren, auch wenn das unökologisch erscheint. Dort muss entweder asphaltiert werden, oder aber das Gelände oberhalb des Weges muss so abgegrenzt werden, dass das Regenwasser nicht über den Weg abläuft. Dies kann alles nur durch Straßen NRW erfolgen.” Aufgrund des großen Gefälles quer zum Weg sehe ich das genauso. Inzwischen hat sich die Bezirksvertretung mindestens das dritte Mal damit beschäftigt.

Ihre Zusage, dass sich die Fraktion dem Thema nochmal zuzuwenden hat die Fraktion nun eingehalten und das Thema wieder mal auf die TO der Bezirksvertretung gebracht, wie schon vor zwei und vor vier Jahren. Eine Dokumentation der politischen Realität.

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Neue Fahrradstation Dortmund im Lichte der umliegenden Kommunen

Der Ausbau der Fahrradstation am Dortmunder Hauptbahnhof wird immer konkreter; die Ausbaupläne lehnte im Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen nur die NPD ab. Es wird also mit hoher Wahrscheinlichkeit Ende nächsten Jahres 400 Stellplätze geben. Ist das aber nun viel oder nicht? Eine kleine statistische Auswertung.

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Wenn man die Zahlen der Stellplätze aller “Radstationen NRW” und die aktuellen Bevölkerungszahlen heranzieht, kann man mit ein bisschen Fleiß die durchschnittliche Stellplatzanzahl je 1.000 Einwohner in Dortmund und bei seinen Nachbarn berechnen. Als Nachbarn wurden die direkt angrenzenden Kreise und kreisfreien Städte sowie die fast angrenzenden Kreise und kreisfreien Städte betrachtet.

Nicht unter dem Label Radstation NRW laufende Fahrradstationen wurden nicht recherchiert und auch die auf der Seite angegeben Stellplatzzahlen wurden aus Zeitgründen nicht überprüft, auch wenn z. B. Dortmund in der Ratsvorlage für den Ist-Zustand eine höhere Zahl angibt. Mehrere Stationen je Kommune wurden summiert.Am meisten Radstationen hält Lünen mit 3 Stationen vor.
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Wie man andere gefährden kann und das Wohlwollen der Polizei Köln dabei nicht verliert

In einem netten Telefonat, hatte mit mal ein Pressesprecher der Polizei Dortmund erklärt, dass die Polzei vorsichtig sein muss, mit dem, was sie in einer Pressemitteilung schreibt, u. a. weil die Wortwahl bei Verfahren hinterher eine Rolle spielen kann und nur Tatsachen kommuniziert werden dürfen und als solche erkennbare Zeugenaussagen. Das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man die Pressemitteilung der Polzei Köln liest, die ich gestern zufällig las. Vorher sollte man sich auch noch einmal kurz überlegen, wie man als Radfahrer reagieren würde, wenn man in einer engen Straße von einem Auto plötzlich mit wenigen Zentimetern Abstand überholt wird? Wenn man sich vorstellen kann, in Panik auf das Auto zu schlagen, weil man offensichtlich nicht beachtet wird, um auf sich hinzuweisen und wenn man sich vorstellen kann, nicht gerade höflich zu der Autofahrerin zu sein, nachdem man auch noch gestürzt ist, arbeitet ganz sicher nicht in der Pressestelle der Polizei Köln.

10.11.2014 | 14:48 Uhr
POL-K: 141107-5-K Fahrradfahrer als Verkehrsrowdy – Zeugensuche

Köln (ots) – Am Freitagnachmittag (7. November) hat ein Velofahrer in Köln-Nippes nebst seiner Beherrschung auch das Gleichgewicht verloren. Er kippte um und beschimpfte wüst eine Autofahrerin (54) und ihren Beifahrer (48)

Gegen 15.20 Uhr befuhr die 54-Jährige mit ihrem Pkw die Hartwichstraße in Richtung Merheimer Straße. “Auf der Einbahnstraße war es sehr eng, sodass ich sehr dicht an dem Fahrradfahrer vorbeigefahren bin. Ich habe ihn aber nicht berührt. Er schlug jedoch plötzlich auf mein Autodach”, äußerte die Erschrockene bei der Anzeigenaufnahme. “Ich setzte meine Fahrt fort, sah jedoch dass der Radfahrer durch den Schlag sein Gleichgewicht verloren hatte und zu Boden gefallen war”, gab die Autofahrerin weiter an. Die Frau eilte dem Gestürzten zu Hilfe. Dieser entgegnete direkt wüste Beschimpfungen und beleidigte auch ihren 48-jährigen Begleiter. Jegliche weitere Kommunikation lehnte der Mann ab.

Der Radfahrer ist circa 30 Jahre alt, dunkelhäutig und hat schwarze kurze Haare. Er war bekleidet mit einem grauen Sweatshirt und einer Jeans.

Die Polizei sucht Zeugen die den Vorfall beobachtet haben und weitere Angaben machen können. Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat 4 unter der Rufnummer 0221/229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln( at )polizei.nrw.de entgegen. (st)

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Critical Mass Kiew

BIK-E 5 hat vermutlich nicht unrecht (ich gucke besagte Nachrichten fast nie …), wenn er/sie meint:

In unseren Nachrichten bei ARD und ZDF gibt es fast nur noch Kriegsberichterstattung und Waffenschau aus deutscher Produktion. Was fehlt sind solche Filme: Hier zum Beispiel aus Kiew in der Ukraine:

und damit auf das Video

verweist. Bei Vimeo gibt es noch ein weiteres Video zur CM Kiew:
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Dortmund, Provinzialstraße: Parken ohne Grenzen

Dortmund: Letzter im ADAC-Test

Die Stadt Dortmund hat sich verwundert gezeigt als Dortmund im “ADAC Test 2014: Radfahren in Städten” von den 18 getesteten Großstädten über 500.000 Einwohnern auf dem letzten Platz landete. Hauptkritikpunkte waren:
• Viele getestete Radwege sind zu schmal, zum Beispiel am Königswall.
• Stark befahrene Straßen sind oft ohne Radwege

Ist Dortmund denn nicht fahrradfreundlich?

Krass: Hier wird das gekippte Parken auf dem Radfahrstreifen angeordnet!

Krass: Hier wird das gekippte Parken auf dem Radfahrstreifen angeordnet!

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Gewerkschaft der Polizei: Tempo 30 in allen Innenstädten

Die Gewerkschaft der Polizei NRW hat die in ihrem Ende 2011 verabschiedeten verkehspolitischen Programm aufgestellte Forderung für eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h in Innenstädten außerhalb von klassifizierten Straßen (Bundes-, Landes- und Kreisstraßen) erneuert. Beim Verkehrsforum 2014 trafen sich Anfang November 2014 die Mitglieder der Gewerkschaft der Polizei mit Experten um über neue Wege bei der Unfallprävention zu beraten.

Sorge bereitet den Experten vor allem die Beobachtung, dass unter den Verkehrsopfern immer mehr Radfahrer und Fußgänger zu finden sind. Während die PKW-Insassen durch die moderne Fahrzeugtechnik bzw. die immer größeren Autos (z. B. SUV, Vans,…) immer besser geschützt werden, sind Radfahrer und Fußgänger bei Unfällen schutzlos. Gestorben wird vor dem Auto und nicht mehr im Auto!

Trotz der zahlreichen Aktionen zur Geschwindigkeitsüberwachung im Land sinken die Unfallzahlen nicht und die Zahl der Schwerverletzten steigt an. Im Jahr 2014 sind im Zeitraum von Januar bis September 9.861 Schwerverletzte zu beklagen. Das sind 785 Verkehrsopfer mehr als in den ersten neun Monaten des Vorjahres (+ 8,6 %).

“Blitzen ist wichtig. Aber mit Blitzen alleine können wir das Problem der wachsenden Zahl von Verkehrsopfern nicht lösen“, sagte dazu GdP-Landesvorsitzender Arnold Plickert auf dem Forum. „Deshalb brauchen wir endlich eine ernsthafte Diskussion über Tempo 30 in den Innenstädten und Tempo 90 auf Landstraßen.“

Diese Forderung der Gewerkschaft kann man nur unterstützen. Dann hoffen wir mal das die Politik die Diskussion sachlich führt und ernsthaft an einer Verbesserung der Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer interessiert ist.

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Dortmund weiterhin ohne funktionierendes Winterdienstkonzept für den Radverkehr

In den letzten Jahren war die mangelhafte Berücksichtigung des Radverkehrs beim Winterdienst in Dortmund ein großes Thema, denn die bisherigen Regelungen werden den Anforderungen nicht gerecht. “Sie werden derzeit überarbeitet. Auf Grund der komplexen Rechtslage sind neue Regelungen jedoch noch nicht vereinbart. Ein Zeitpunkt dafür steht noch nicht fest.” erklärt Stadtsprecher Frank Bußmann diese Woche auf Anfrage für adfc-blog.de hin. In der bestehenden Regelungen ist explizit festgehalten, dass die Folgen eines mangelhaften Winterdienst der Grund dafür sind, dass man sich da nicht drum kümmern muss:

Auf zur Fahrbahn gehörenden Radwegen innerhalb geschlossener Ortslage besteht grundsätzlich nur eine Winterdienstpflicht auf den Stellen, die sowohl verkehrswichtig als auch gefährlich sind. Dabei ist die Verkehrswichtigkeit ausschließlich auf die Winterzeit und nur auf den Nutzer Radfahrer bezogen. Erfahrungsgemäß ist der Radverkehr bei Eis und Schnee ziemlich gering.

Wenn man die Wege räumt, fahren die Leute auch bei Schnee mit dem Rad, wie dieses Video aus den Niederlanden zeigt. Dortmunder Kommunalpolitiker*innen halten das sicherlich für eine Computerannimation. ;-)

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Ideen für Weihnachtsgeschenke

Da es in der Überflussgesellschaft eigentlich schon alles Wichtige gibt, ist es immer eine kleine Herausforderung, doch noch etwas Schönes zum Verschenken z. B. an Weihnachten zu finden.

Bild: design-3000.de

Bild: design-3000.de

Für alle Radfahrende, die reflektierende Hosenbänder wollen, die nicht aussehen, wie von Mama im Supermarkt Wochenangebot entdeckt, sind sicherlich die Flyrider-Hosenbänder eine schöne Sache, die es in verschiedenen Farben gibt z. B. bei design3000.

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