Völlig unkritisch: Fröhliches Rundradeln mit der kritischen Masse

Ingo Wolff (links) erhält von Andreas Domanski (Mitte) die Urkunde zum "Radler des Jahres".

Ingo Wolff (links) erhält von Andreas Domanski (Mitte) die Urkunde zum “Radler des Jahres”.

Heute war es wieder so weit: 3. Freitag im Monat und damit Zeit zum Rundradeln in Viersen. Also ab zum Gereonsplatz, wo man sich um 19:00 Uhr trifft. Nachdem in den letzten Monaten die kritische Masse, also 16 Teilnehmer, nicht erreicht worden sind, hatten wir für dieses Mal viel Werbung im ADFC gemacht. Mit Unterstützung aus Heinsberg, Mönchengladbach, Krefeld und Kempen erreichten wir heute über 40 Teilnehmer. Dafür einen herzlichen Dank!

Wir hatten nämlich vereinsintern aus gutem Grund getrommelt: Jährlich vergibt der ADFC Krefeld/Kreis Viersen die Auszeichnung “Radler des Jahres” an Personen, die sich in besonderer Weise für den Radverkehr verdient gemacht haben. In diesem Jahr fiel die Wahl auf Ingo Wolff, der sich für die CM-Veranstaltungen in Viersen engagiert. Auf seiner Webseite kritischemasseviersen.com bewirbt er die Veranstaltungen und berichtet darüber. Normalerweise verleihen wir die Auszeichnungen auf dem Niederrheinischen Radwandertag Anfang Juli. Auf dieser sehr touristisch geprägten Veranstaltung wäre eine Preisverleihung sicherlich schwierig gewesen, so dass wir uns entschlossen haben, die Urkunde anlässlich der heutigen Veranstaltung zu übergeben und mit tatkräftiger ADFC-Unterstützung auch dafür zu sorgen, dass die kritische Masse überschritten wird. Weiterlesen

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Kölner Ringe als „Protected Bike Lane“

Es gibt gute Nachrichten aus Köln. Wir sind mit der Planung der Umgestaltung der Kölner Ringe für einen besseren nachhaltigen Verkehr einen wichtigen Schritt weitergekommen. #RingFrei wird aller Voraussicht nach Realität.

Die Verwaltung plante bisher eine „Shared Bike Lane“, also Mischverkehr, und wollte diese mit Tempo 30, den linken Fahrstreifen aber mit Tempo 50 belegen. Diese „Shared Lane“ wäre wie bisher tagsüber zu einer Park- und Lieferspur geworden. Seit zwei Jahren versuchen wir im Rahmen des Radverkehrskonzepts Innenstadt dazu mit der Stadtverwaltung ins Gespräch zu kommen. Die Ringe wurden aber weder mit uns im Fachbeirat noch im Rahmen der Bürgerbeteiligung diskutiert.

Möglicher Querschnitt auf den Kölner Ringen. Grafik: Initiative RingFrei

Möglicher Querschnitt auf den Kölner Ringen. Grafik: Initiative RingFrei

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Konzert-Tickets gewinnen: »Per Rad zum Park«

Der SparkassenPark Mönchengladbach und ADFC wollen mit einer gemeinsamen Aktion die Anfahrt mit dem Fahrrad fördern

Mehr Besucher sollen per Rad zu den Veranstaltungen im SparkassenPark fahren. Dafür gibt es jetzt ADFC-Routenempfehlungen und der Park-Betreiber setzt ein Ticket- Gewinnspiel obendrauf.

Mit 100.000 Besuchern rechnet der SparkassenPark zu seinen Konzerten in 2016. Weitere 20.000 werden am ersten Dezemberwochenende zum ersten BIG-X, dem spektakulären FIS Snowboard Weltcup, erwartet. Je nach Wetterlage kommen durchschnittlich etwa 83 % der Besucher mit dem PKW, 10 % mit Bus und Bahn und (noch) nur 7 % mit dem Fahrrad.

Das soll sich nach dem Willen der Betreiber ändern, denn viele Besucher aus dem nahen Umkreis von Waldniel bis Kleinenbroich und von Erkelenz bis Neersen könnten die Strecken unter 20 Kilometer durchaus mit dem Fahrrad fahren.

SparkassenPark-Chef Michael MickyHilgers meint dazu: Vom entferntesten Mönchengladbacher Ortsteil, das ist Wanlo, sind es nur 12 Kilometer und 40 Radminuten, um unsere Konzerte zu besuchen, und Wegberg ist auch nicht weiter.Darum hat Hilgers auch nicht lange überlegt, als der ADFC ihm die Idee vortrug. Mit dem Rad macht vor allem in der Gruppe Spaß, man fährt fast bis zum Einlass, hat null Stau und darf auch mal ein Bierchen mehr trinken, kommentiert der Goldmedailllengewinner von  1992 die Initiative.

Es gibt nun auf der Website des Konzertveranstalter http://www.sparkassenpark.de/service/anfahrt eine Anfahrtbeschreibung auch für Fahrradfahrer.

Platz zum sicheren Fahrradparken gibt es im SparkassenPark genug. Richtig nah am Eingang finden sich immerhin 1030 Stellplätzen wo Fahrräder angekettet abgestellt werden können.

Ein Gewinnspiel soll die Aktion begleiten. 2×2 Tickets für das Lionel Richie-Konzert am 16. Juli werden verlost. Wer teilnehmen will, muss wissen, wie viel Fahrradabstellplätze es nah am Eingang zum SparkassenPark gibt.
Diese Zahl mit dem Stichwort “Park” bis zum 10. Juli 2016 senden an E-Mail ticketsgewinnen(..at..)adfc-mg.de oder per Post an den ADFC MG, Gustav-Karsch-Strasse 28a, 41189 Mönchengladbach.

Routenvorschläge gibt es unter www.park.adfc-mg.de. Schöne, verkehrsarme Routen werden in grün und schnelle in rot angezeigt.

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BMVI verlangt Rückbau vom “Soester Modell”

Die Altstadt im westfälischen Soest besteht zu großen Teilen aus sehr engen Straßen. Nachdem ein Radfahrer dort durch eine rücksichtslos geöffnete PKW-Tür schwer verletzt wurde, hat man in der Soester Jacobistraße einen Radschutzstreifen in der Mitte der Fahrbahn angelegt.

So wird dem Radfahrer angezeigt, außerhalb der sogenannten “Dooring-Zone” zu fahren, wie es wohl alle Verkehrssicherheitsexperten einhellig empfehlen. Während die bundesweit üblichen Schutzstreifen, den Radfahrer zu einem extremen Rechtsfahren zwingen, zeigt das “Soester Modell” den gebotenen und von Gerichten immer wieder bestätigten Sicherheitsabstands zu den parkenden Autos unter Einhaltung des Rechtsfahrgebots an. Da ein Überholen mit anderthalb Meter Abstand dem PKW-Verkehr in den schmalen Straßen nicht möglich ist, werden Autos durch diese mit dem Deutschen Fahrradpreis ausgezeichnete Lösung nicht behindert.

Das Bundesverkehrsministerium sieht das allerdings anders und verlangt den sofortigen Rückbau des Schutzstreifens, weil eine sichere, mittige Anlage in der StVO nicht vorgesehen sei. Man will so Autofahrern ein Überholen quasi ohne Abstand ermöglichen. Die Gefährdung von Radfahrern nimmt das Bundesverkehrsministerium dabei in Kauf und stimmt nicht mal einer Umsetzung im Rahmen eines Verkehrsversuches zu.

Wir Kölner würden den Verantwortlichen der Stadt Soest empfehlen, einfach die rechte Markierungslinie des Schutzstreifens zu entfernen und die gesamte Breite von der linken Markierung bis zum rechten Fahrbahnrand als – zulässigen – breiten Radschutzstreifen zu erklären. Das “Soester Modell” war für uns bislang immer – im positiven Sinne – ein mahnendes Beispiel, wie man es viel besser machen kann als bei uns in Köln.

Text: Christoph Schmidt, unter Mitarbeit von Alex Bühler

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Mülheimer Brücke: Verwaltung Macht Politik

An den Pylonen soll die Auskragung etwas erweitert werden, um die Unfallgefahr zu senken.

An den Pylonen soll die Auskragung etwas erweitert werden, um die Unfallgefahr zu senken.

Am Montag haben wir bei einem Ortstermin an der Mülheimer Brücke über die dortige Radverkehrsführung mit den Ämtern und Vertretern der Politik diskutiert. Wie so oft hat hier die Kölner Stadtverwaltung die Politik vor vollendete Tatsachen gestellt. Eine Brückenerweiterung für den Radverkehr wäre möglich gewesen. Allerdings hätte man dazu das Tragwerk verstärken müssen, was mit – aus unserer Sicht vertretbaren – Mehrkosten möglich (gewesen) wäre.

Die Entscheidung hat die Verwaltung aber nicht der zuständigen Politik überlassen. Der Rat stand nun wieder einmal vor dem Dilemma, dass nur noch Schadensbegrenzung möglich war, da keine Partei eine Verzögerung der längst überfälligen Brückensanierung riskieren wollte. Als Konsequenz aus der fehlenden Erweiterung der Brücke wird nun die Situation der Einspurigkeit für den Autoverkehr während der Bauphase beobachtet. Zumindest auf der Nordseite sollte es hier keine Probleme geben, da der Abfluss des Verkehrs im Linksrheinischen nicht von Lichtsignalanlagen reglementiert ist. Wir hoffen daher nun darauf, dass der kommende Radschnellweg durch den Niehler Gürtel künftig über die rechte Spur der Nordseite geführt wird.

Für eine deutliche Entlastung der Brücke werden die mittelfristige Fertigstellung diverser Baustellen, allen voran der Neubau der Leverkusener Autobahnbrücke, sorgen. Aber auch eine zeitgemäße Radverkehrsinfrastruktur kann zur Reduktion des motorisierten Individualverkehrs beitragen. Durch ein vielfach gefordertes LKW-Führungskonzept und eine konsequente Ausschilderung von Alternativrouten könnte der LKW-Verkehr auf ein erträgliches Minimum gebracht werden. Gerade bei denkmalgeschützten Brücke wäre dies auch in Betracht deren Lebensdauer wünschenswert. Weiterlesen

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Eine Legende auf dem Rad ist gestorben

Der berühmte Modefotograf Bill Cunningham bei seiner Arbeit auf New Yorks Straßen. Bildquelle: New York Times

Der berühmte Modefotograf Bill Cunningham bei seiner Arbeit auf New Yorks Straßen. Bildquelle: New York Times

Mit dem Fahrrad auf der Suche nach dem besten Bild vom neuesten Style – Der New Yorker Modefotograf Bill Cunningham stirbt im Alter von 87 Jahren.

Zum Nachruf mit Bildern von Cunningham auf seinem Rad: http://www.nytimes.com/2016/06/26/style/bill-cunningham-legendary-times-fashion-photographer-dies-at-87.html?_r=0

Wer noch einmal seine Beobachtung der New Yorker Fahrrad-Styles miterleben möchte – hier geht’s zum Video: http://adfc-blog.de/2013/08/geisterradler-in-new-york/

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Mit dem MTB durch die Berge von Thassos in Griechenland

Regen, Regen, Regen, ich hatte mir zu meiner diesjährigen Fahrradtour von NRW nach Passau besseres Wetter gewünscht. Dazu kamen dann noch Unwetter mit Starkregen und überschwemmten und zerstörten Wegen, besonders im Süden von Deutschland. Also wurde kurzfristig umgeplant. Ich wollte nicht nur Sonne und Strand, auch das Radfahren sollte nicht zu kurz kommen. Also wurde das Internet rauf und runter gescrollt, die Kanaren kamen in Betracht, ebenso Mallorca, doch hängen geblieben bin ich schließlich in Griechenland.

Thassos, die nördlichste bewohnte Insel sollte es werden. Das, was ich an Informationen fand, hatte mich neugierig gemacht.

Blick ins Tal von Maries

Blick ins Tal von Maries

Thassos ist eine annähernd runde Insel mit einem Durchmesser von etwa 20 Kilometern. Verkehrlich sind die Orte durch eine umlaufende asphaltierte Küstenstraße erschlossen, ebenso einige kleinere Orte im Inselinneren. Der Rest der auf meiner Karte verzeichneten Wege besteht nur aus unbefestigten Wirtschaftswegen und Ziegenpfaden. Hier hört auch für den Normaltouristen die Weiterfahrt mit dem Leihwagen auf. Solche Strecken dürfen nur noch mit dem Geländewagen befahren werden. Oder eben mit dem Mountainbike!

Aufstieg zum Ypsarion

Blick auf den Berg Athos hinten in der Ferne. Links unten im Tal liegt Maries.

Diese Insel sollte nun mein neues Urlaubsziel werden. Und daran möchte ich euch mit reichlich Bildern teilhaben lassen.

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Radschnellweg Euregio – Ein sinnvolles Projekt für die Region?

Aus der Sicht von Radfahrern ist der Bau eines Radschnellweges nach den Kriterien des Landes NRW und der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. selbstverständlich ein sinnvolles Projekt. Aber leider sehen dies nicht alle Menschen so.

In der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen gibt es momentan eine Diskussion, ob der Radschnellweg Aachen – Herzogenrath realisiert werden soll. Befürworter und Gegner kämpfen nun mit allen Mitteln um die Deutungshoheit des Projektes. Das Land NRW und die städtischen Verwaltungen der Euregio wollen das Projekt umsetzen. Die Politik unterstützt derzeit das Projekt, wobei sich schon erste kritische Stimmen melden.

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Weniger als drei Radwegparker pro Tag

Das Kölner Ordnungsamt verteilt mit 230 Mitarbeitern etwa eine Million Knöllchen im Jahr. Weniger als drei Knöllchen pro Tag betreffen dabei das Parken auf Radverkehrsinfrastruktur. Radwege schaffen es nicht einmal in die Top 10 des Kölner Stadtanzeigers. Jedem, der mit offenen Augen durch unsere Stadt geht, ist dabei sofort klar, dass hier ein Ungleichgewicht herrscht. Lediglich gut zwölf Prozent der Vergehen behinderten andere Verkehrsteilnehmer. Dem Ordnungsamt geht es also primär darum, im bewirtschafteten Parkraum die Einnahmesituation für den klammen Stadthaushalt sicherzustellen. Verkehrssicherheit, insbesondere der Schutz von schwächeren Verkehrsteilnehmern, hat ganz offensichtlich keine Priorität.

Knöllchen in Köln. Daten: Stadt Köln, Kölner Stadtanzeiger, corrective.org

Knöllchen in Köln. Daten: Stadt Köln, Kölner Stadtanzeiger, corrective.org. Grafik: ADFC Köln

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Bielefelder fordern drastisch mehr Geld für Radverkehr

Grafik: ADFC Bielefeld

Grafik: ADFC Bielefeld

Wie anderswo auch geht es mit der Radverkehrsförderung in Bielefeld nicht recht voran. Die Gründe sind – wie anderswo auch – an verschiedenen Stellen zu finden. Unter anderem stellt die Politik stellt nicht das Geld zur Verfügung, das für Personal und Maßnahmen gebraucht wird, um den Radverkehr zu fördern.

Grund genug für den Stadtentwicklungsausschuss des Rates, ein BYPAD-Verfahren zu bewilligen. Die daran Beteiligten aus lokaler Politik, Verwaltung und Verbänden verschiedener Bereiche (u.a. dem ADFC) einigten sich auf fünf Leitsätze zur Radverkehrsförderung in Bielefeld, die die Politik demnächst beschließen soll. Falls sie das tut, wären sie die verbindliche Grundlage für das weitere Handeln in Politik und Verwaltung.

Wie viel Geld braucht die Radverkehrsförderung?

Einer der Leitsätze beschäftigt sich mit den notwendigen personellen und finanziellen Ressourcen und empfiehlt ein Radverkehrsbudget in Anlehnung an die Empfehlungen des Nationalen Radverkehrsplans 2020. Das wären für Bielefeld, ausgehend von den derzeitigen Verhältnissen, ca. 15 Euro pro Jahr und Einwohner. Zum Vergleich: Aktuell gibt die Stadt ca. 1 Euro pro Jahr und Einwohner für den Radverkehr aus. Als diese Differenz in der letzten BYPAD-Sitzung deutlich wurde, bekamen einige Vertreter der politischen Parteien Zweifel, ob eine NRVP-orientierte Finanzierung politisch umzusetzen sei. Es wurde aber auch deutlich, dass die gewählten Politiker/innen bisher und mehrheitlich keine Vorstellung davon haben, welchen Stellenwert der Radverkehr in der Bürgermeinung einnimmt. 

Die repräsentative ADFC-Umfrage

Grund genug für den ADFC Bielefeld, das Bielefelder Marktforschungsunternehmen „Explorare“ mit einer repräsentativen Befragung zu beauftragen (Dank an den ADFC NRW für die regelmäßige Finanzierung seiner Kreisverbände, die solche Aktivitäten möglich macht!).

Die Kernfrage lautete: „Wie viele Euro von 100 Euro, die die Stadt Bielefeld im Verkehrsbereich ausgibt, sollten Ihrer Meinung nach für den Radverkehr ausgegeben werden?“ 

Der ADFC Bielefeld als Auftraggeber und die aktuelle Finanzausstattung des Radverkehrs wurden bei der Umfrage nicht genannt, um einen Einfluss auf die Antworten auszuschließen. Wegen der offenen Fragestellung, konnten die Befragten einen beliebigen Betrag nennen. 

Das deutliche Ergebnis

Das Ergebnis dieser Befragung liegt nun vor. Danach meinen die Bürger/innen der Stadt Bielefeld, dass von jeweils 100 Euro aus dem Verkehrsbereich 35 Euro für den Radverkehr ausgegeben werden sollen. Dies ist der Durchschnittswert aller Einzelantworten und nach allen Regeln der Meinungsforschungs-Kunst ein valider Betrag. Und er bedeutet, dass nach Meinung der Bürger sogar deutlich mehr für den Radverkehr ausgegeben werden soll als von der BYPAD-Gruppe vorgeschlagen.

Derzeit wertet der ADFC Bielefeld weitere Zahlen der „Explorare“-Umfrage aus und wird sie demnächst veröffentlichen.

 

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