Lifestylewesten

Die Combo Kapella Petra ordnet die Warnwesten glaub ich ganz gut einem Millieu zu in ihrem Lied “Überall diese erfolgreichen Familienväter:

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Lexikon: Schutzstreifen

Schutzstreifen, der: Schützt nicht Radfahrer*innen, sondern Politik und Verwaltung davor, sich mit Bedürfnissen des Radverkehrs auseinandersetzen zu müssen und den Verkehr und den Straßenraum radverkehrsfreundlich zu gestalten.

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Ohne Linie kein Radweg

(Foto: Norbert Paul)

Ein anderer Bodenbelag ist kein Verkehrszeichen, das einen benutzungspflichiten Radweg begrenzt und damit eindeutig kennzeichnet – ein Beispiel aus Braunschweig … (Foto: Norbert Paul)

In Diskussionen mit Radfahrer*innen werde ich immer wieder irritiert angeschaut, wenn ich erkläre, dass es ohne entsprechende Linie keinen benutzungspflichtigen Radweg geben kann. Nur die Markierungen für den Radverkehr sind rechtverbindliche Verkehrszeichen (das trifft auch aufentsprechend markierte Radwegeführungen auf Kreuzungen zu), nicht die Radverkehrsführung an sich oder bauliche Elemente. Rote Pflastersteine sind rote Pflastersteine und werden auch nicht durch weiße Pflastersteige am Übergang zu grauen Pflastersteinen zu einem Radweg. Die verbindlichen Verkehrszeichen für Radverkehrsanlagen sind 295 <Fahrstreifenbegrenzung und Fahrbahnbegrenzung> und 340 <Leitlinie>. Für einen Radweg braucht es also VZ 295 <Fahrbahnbegrenzungslinien>, die nach § 39 Abs. 5 Satz 7 i. v. m. § 45 Absatz 1d nur in verkehrsberuhigten Geschäftsbereichen mit Pflastersteinen o. ä. ausgeführt werden dürfen. [1] Weiterlesen

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Sind Sie nicht süß, diese Falschparker?

In Berlin fand heute eine Aktion zur Unterstützung der Online-Petition gegen Falschparker von der “Initiative für clevere Städte” statt. Die von falsch geparkten Fahrzeugen verdeckte Fahrbahnmarkierung wurde kurzerhand mittels Sprühsahne wieder sichtbar gemacht.

Ein Video und Bilder von der Aktion gibt es auf der Internetseite: it started with a fight….

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Das Drama von Gröbenzell

In Gröbenzell kann mal vieles sehen und erleben. Wenn einem das nicht reicht, dann kann man auch Fahrrad fahren. Oder man fährt erst mit dem Fahrrad nach München-Lochhausen und von dort mit der S-Bahn nach München rein. So kann man eine andere Preisstufe nutzen. Man kann durchs Grüne fahren (grüner Radwegmarker links unten in der Karte) oder an der Hauptstraße über einen Wirtschaftsweg (grüner Radwegmarker rechts oben in der Karte).

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Schilderrätsel 24 Schilderwald am Schwerter Wald

Die Verwaltung kann nicht überall jederzeit sein. Daher ist sie auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. In letzter Zeit ging das in Dortmund teilweise vorbildlich schnell, bis etwas passiert ist. Anders in einem Fall, den ich am 23. 6. meldete:

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Fotos: ADFC Dortmund

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Bikefriendlywashing

Das es nicht nur Greenwashing gibt, zeigt ein Antrag der konservativen Autofahrerfraktion im Landtag NRW. Immerhin ist es der einzige Antrag, den man findet, wenn man im Archiv der Drucksachen des Landtags nach Radschnellweg Ruhr sucht. Bei der E-Autodahrerfraktion kam der Antrag nicht ganz so gut weg.

Auch wenn der Antrag schon ein gutes Jahr her ist, trotzdem alle wichtigen Fakten im Überblick:

* Die CDU will keine Autobahnen mehr bauen, denn selbst deutlich billigere Radschnellwege sind für sie nicht bezahlbar:

Landesregierung soll unbezahlbare Pläne für den Radschnellwegebau beenden und nicht länger falsche Hoffnungen wecken

* Die CDU will Autofahrer flächendeckend vor Radfahrern auf der Fahrbahn schützen:

Nur mit einem flächendeckenden Netz an Radwegen können Fahrrad, E-Bike und Pedelec zu einer echten Alternative zum PKW und zu einer Ergänzung des ÖPNV werden.

anderseits will man aber den Radverkehrsanteil auf der Fahrbahn erhöhen:

Unser Ziel war und ist es, den Anteil der Radfahrer am Verkehrsaufkommen auf hierfür sicheren und gut ausgebauten Wegen generell zu erhöhen.

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… und es gibt doch eine Option gegen Geisterradfahrer

Vor ein paar Monaten war hier von der Kaiserstraße in Dortmund die Rede, einem Hot-Spot der örtlichen Geisterradfahrer-Szene. Angeblich könne man da nichts machen, hieß es bisher immer aus der Verwaltung der Stadt Dortmund. Überraschend stellte ich am Samstag Abend fest, dass es aus Sicht der Stadt Dortmund doch eine Möglichkeit gibt, etwas zu machen:

(Foto: Fabian Menke)

(Foto: Fabian Menke)


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Die Beständigkeit von Gesamtverkehrskonzeptionen

(Symbolbild - Foto: Christian Deppisch, Lizenz: CC BY-NC-SA 3.0)

Symbolbild (Foto: Christian Deppisch, Lizenz: CC BY-NC-SA 3.0)

Am 29. Mai 1969 äußerte das damalige Vorstandsmitglied der Essener Verkehrs-AG und Regierungsbaumeister a. D. Erich Thiemer sich im Rahmen einer Tagung nicht nur dahingehend, dass er die vielen kleinen Verkehrsbetriebe im Ruhrgebiet nicht mehr konkurrenzfähig sein (Gab es seitdem Fusionen? ;-)), sondern er äußerte sich auch dazu, welche Maßnahmen aus seiner Sicht zu einer Gesamtverkehrskonzeption gehören, die einen attraktiven ÖPNV ermöglicht.

1. Trennung der Verkehrsarten “Individualverkehr” und “öffentlicher Personenverkehr” (horizontal oder vertikal);
2. Verkehrsordnende Maßnahmen, z. B. beim Omnibus zur Erhöhung der Reisegeschwindigkeit;
3. Kostenechte Preise für das Parken in den Innenstädten;
4. Staffelung der Arbeitszeiten und Ladenschlußzeiten zum Abbau der Verkehrsspitzen;
5. Schaffung von größeren Gemeinsamkeiten und besserer Zusammenarbeit auch im öffentlichen Nahverkehr, Koordinierung und Kooperation, Abbau von konkurrierendem Verkehr, Förderung des Ausbaues eines schnellen und unabhängigen Schienennetzes.

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Polizei und Regeln

Symbolbild: Polizei Dortmund im Einsatz (Foto: Polizei Dortmund)

Symbolbild: Polizei Dortmund im Einsatz (Foto: Polizei Dortmund)

Nicht alles, was man verbloggen möchte, erblickt auch wirklich als Blogbeitrag das Licht der Internetserverschränke. So erging es auch dem Anruf eines Dortmunder Polizisten, der sich bei mir dafür entschuldigte, dass seine Jungs und Mädels bei der Geschwindigkeitskontrolle die Autos direkt vor der Absenkung für den Fuß- und Radverkehr im Kreuzungsbereich anhalten liesen. In Anbetracht von StVO § 12 I 1 und eventuell auch StVO § 12 III 1 und 5 i. V. m. StVO § 12 II und der Vorbildfunktion der Polizei war ich über diese Gedankenlosigkeit doch ein wenig irritiert, die das Engagement der Polizei für mehr Verkehrssicherheit konterkariert und hatte das in einer E-Mail ohne Angabe einer Telefon-Nummer angemerkt. Ist zwar nicht mein Hobby, aber irgendwer muss sich ja hin und wieder mal damit beschäftigen, denn so ganz StVO-fest sind Polizisten hier im Ruhrpott offensichtlich nicht, wie z. B. ein Blick auf abgestellte Streifenwagen immer mal wieder offenbart. Weiterlesen

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