Kölner Luftreinhalteplan auf gutem Weg, aber noch nicht ausreichend

Foto: Greenpeace

Der Rat der Stadt Köln hat am 06.02.2018 beschlossen, „den Schutz der Gesundheit der Bevölkerung im Zusammenhang mit der Luftreinhaltung als höchste Priorität zu behandeln“. Der ebenfalls beschlossene Maßnahmenkatalog spiegelt dies in vielen, aber nicht in allen Maßnahmen wider. Hier eine Bewertung der Kölner Umwelt- und Verkehrsverbände: Weiterlesen

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Fuerteventura: Mit dem Mountainbike über die Autobahn ans Meer und in die Berge

Fuerteventura, das war mein Urlaubsziel im März 2017.

Weil ich nicht nur am Strand liegen wollte, hatte ich mir vorab ein E-Mountainbike gemietet. Damit bin ich dann verschiedene Routen sowohl in die Montaña Cardón, als auch an die Südspitze der Insel gefahren. Mangels Alternativen muss man dazu jedoch auch ein kurzes Stück der Autobahn FV-2 mitbenutzen. Es ist schon ein komisches Gefühl, mit dem Fahrrad auf dem Standstreifen zu fahren, während links die Autos mit zugelassenen 110 km/h vorbeiziehen. In Deutschland undenkbar, hier aber bis zur Ausfahrt Mal Nombre erlaubt. Wie das ganze ausschaut, zeige ich Euch in meinem Reisebericht.

Tagesziel auf meinen Bergtouren war unter anderem der Mirador astronómico de Sicasumbre, bei meinen Ausflügen zum Inselende der Leuchtturm Punta de Jadia, der Strand von Cofete und der Mirador de los Canarios.

Viel Spaß beim Mitfahren und Zuschauen.

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Mit dem Mountainbike durch die Berge von Thassos in Griechenland

Im Juni 2016 bin ich für ein paar Tage auf die Insel Thassos in Griechenland geflogen. Dort habe ich mir dann ein Mountainbike geliehen, um damit die Insel zu erkunden, denn ins Inselinnere kommt man auf Grund der schlechten Wege nur mit dem Geländewagen.

Oder halt mit dem Fahrrad.

Thassos ist die nördlichste bewohnte griechische Insel und bietet dazu noch reichlich Wälder und kühle Trinkwasserbrunnen am Wege.

Ich bin in dieser Zeit verschiedene Routen gefahren, wobei sich manche Touren auch teilweise überschnitten haben.

So, nun genug geschrieben.

Viel Spaß beim Zuschauen.

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Mit dem Fahrrad von Grindelwald über die Große Scheidegg

Vom 13. bis zum 17. Mai 2015 bin ich mit meiner Familie über Christi Himmelfahrt zu einem Kurzurlaub in die Schweiz nach Grindelwald im Berner Oberland gefahren. Grindelwald liegt direkt am Fuß der legendären Eigernordwand.

Am Donnerstag, den 14. Mai 2015 bin ich dann vom Hotel (1017m ü. MM) aus aufgebrochen, um mit meinem Trekkingrad von Grindelwald-Grund (954m ü. MM) aus über die Passstraße zur Großen Scheidegg auf 1962 m zu fahren. Ab der Passhöhe ging es dann hinunter nach Meiringen im Haslital und weiter am Südufer des Brienzer Sees (564m ü. MM) entlang bis nach Wilderswil.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf Grund der vielen Höhenmeter habe ich für die rund 60 km 8 Stunden inklusiv zahlreicher Fotopausen gebraucht.

Die mit angegebenen Meter sind die jeweiligen Höhen über Meeresspiegel.

Gut, dass ich meine Tour gleich am ersten Tag gefahren bin.

Warum? Das seht ihr im Video selbst.

Viel Spaß beim Anschauen.

 

 

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Auf Bahntrassen-Radwegen rund um Bochum und Essen

Am 15.10.2017 bin ich zwecks Planung einer Radtour für den ADFC Märkischer Kreis eine Bahntrassenrunde abgefahren. Dabei sind auch die Fotos zu diesem Video entstanden.

Begleitet mich wieder auf den 65 km rund um Bochum und Essen. Wenn Ihr aber gerne live mitfahren möchtet, dann seid Ihr am
Sonntag, den 20. Mai. 2018 herzlich dazu eingeladen. Der ADFC MK startet um 10.30 Uhr an der Einmündung der Akademiestraße in den Lohring in Höhe des Falkenheims (Akademiestraße 71, 44789 Bochum).

Jeder, auch Nicht-Mitglieder des ADFC, ist willkommen. Die Mitfahrt ist kostenfrei.

Viel Spaß beim Anschauen.

 

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1500 km Flussradwege: Eine Rundreise durch 6 Bundesländer 2015

Heute habe mich mal wieder einen meiner Radreiseberichte bei YouTube online gestellt. 2015 bin ich mit meinem Trekkingrad vom Sauerland die Ruhr hoch gefahren, über Winterberg an die Eder und weiter bis zur Mündung. Der Fulda folgend bin ich dann bis Bebra und von dort durch ein Seitental an die Werra gelangt. Durch Thüringen ging es hinauf bis nach Eisfeld und über die Coburger Höhen nach Lichtenfels an den Main. Über Schweinfurt, Aschaffenburg und Frankfurt bin ich nach Mainz geradelt und linksrheinisch bis nach Leverkusen-Opladen. Über die Balkantrasse nach Wermelskirchen und weiter hinunter an die Wupper, über die Bergbahntrasse wieder hinauf nach Solingen und die Korkenziehertrasse nach Wuppertal-Vohwinkel bin ich so zur Nordbahntrasse gelangt. Über die Bahntrasse nach Hattingen und den Ruhrtalradweg bin ich nach 15 Tagen wieder gut zu Hause angekommen.

Meine Eindrücke und Fotos habe ich in diesem Beitrag zusammengefasst. Es gibt mal wieder viel zu entdecken.

Viel Spaß beim Anschauen.

 

 

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Forderungen an den Kölner Luftreinhalteplan 2018

In Köln hat der sogenannte „Runde Tisch Luftreinhaltung“ in den letzten Monaten unter Beteiligung des ADFC und den anderen Verkehrs- und Umweltverbänden sowie von Vertretern der Stadtverwaltung, Wirtschaft und weiteren Interessengruppen einen umfangreichen Maßnahmenkatalog erarbeitet, mit dem Ziel die gesundheitsschädlichen Emissionen in Köln wirksam, zeitnah und auch kostengünstig zu senken.

Die Beschlussvorlage zum Luftreinhalteplan mit einem Maßnahmenplan liegt nun der Politik zur Entscheidung vor. Die Ausschüsse für Gesundheit, Umwelt und Verkehr tagen dazu nächste Woche Montag in einer gemeinsamen Sondersitzung und am Folgetag geht das Thema in den Rat der Stadt Köln. Zusammen mit der AGORA Köln, Greenpeace Köln und dem VCD Köln fordern wir die Verabschiedung des Luftreinhalteplans, damit die enthaltenen Maßnahmen schnell umgesetzt werden können. Weiterlesen

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Aktion „Seitenabstand 1,5 Meter“ in Köln

Der Radverkehr wird in Köln häufig auf der Fahrbahn geführt. Hier werden Radfahrende von Auto- und Lkw-Fahrern zwar besser wahrgenommen, die gemeinsame Nutzung des Verkehrsraums stellt aber auch erhöhte Anforderungen an die gegenseitige Rücksichtnahme und Akzeptanz im Straßenverkehr. Dazu gehört insbesondere, dass Auto- und Lkw-Fahrer beim Überholen von Velofahrern einen ausreichenden Seitenabstand einhalten, da ein zu enges Überholen die Sicherheit von Radfahrenden gefährdet. Schon die durch das überholende Kfz entstehenden Veränderungen der Seitenwind- und Luftdrucksituation können zu Unfällen von Radfahrenden führen.

  • Innerorts müssen Kraftfahrzeuge mindestens 1,5 Meter Abstand zu Radfahrenden halten.
  • Außerorts und bei Geschwindigkeiten über 50 km/h sind 2 Meter Abstand erforderlich.
  • Auch beim Überholen von Kindern oder Eltern mit Kindern sind 2 Meter einzuhalten.
  • Ebenso müssen Lkw und Busse 2 Meter Abstand einhalten.
  • Und natürlich sollten es an Steigungen auch mindestens 2 Meter sein.
  • Zudem sollten auch Radfahrende mindestens 1 Meter Abstand zu parkenden Autos halten, um nicht durch unachtsam geöffnete Autotüren verletzt zu werden.

Ist eine Straße zu eng für diese Mindestabstände, ist ein Überholen nicht zulässig. Auch wenn Radschutzstreifen oder Radfahrstreifen eine eigene Fahrspur suggerieren, muss hier ein ausreichender Seitenabstand gehalten werden. Es ist daher in der Regel sinnvoll, einen vollständigen Fahrstreifenwechsel beim Überholen von Radfahrenden zu vollziehen.

Direktionsleiter Martin Lotz und ADFC-Vorstand Christoph Schmidt zeigen reale 1,5 Meter Abstand.

Das enge Überholen von Radfahrenden führt einerseits zu Unfällen im Vorbeifahren. Andererseits werden durch zu enges Überholen Radfahrer an den rechten Straßenrand gedrängt. Als Folge fahren viele Radfahrende im Türöffnungsbereich parkender Autos und geben sich damit in eine akute Unfallgefahr. Außerdem sollten Radfahrende den äußerst rechten Fahrbahnbereich vermeiden, um Stürzen aufgrund von Unrat, Unebenheiten, Gullideckeln oder hohen Bordsteinen vorzubeugen. Weiterlesen

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Radverkehr im Kölner Bürgerhaushalt 2017

Beim Kölner Bürgerhaushalt können die Bürger Vorschläge machen, die dann positiv und negativ bewertet und kommentiert werden können. Die 10 am besten bewerteten Vorschläge pro Bezirk werden dann in der jeweiligen Bezirksvertretung, also dem zuständigen Stadtteilparlament, diskutiert. Das Gremium ist dann frei in seiner Entscheidung, welche Vorschläge es mit einem Gesamtbudget von 100.000 Euro unterstützen will. Zusätzlich gibt es auch eine Top 10 für bezirksübergreifende Vorschläge.

Auch in diesem Jahr haben die Menschen wieder einmal gezeigt, welche Themen ihnen am Herzen liegen. Für uns nicht überraschend, ist der Fuß- und Radverkehr ganz vorne dabei. Wir haben uns die jeweiligen Top 10 angesehen.
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Autonomes Fahren

Schon seit einigen Jahren begegnet mir regelmäßig das Thema “Autonomes Fahren” in Zeitungen wie den VDI nachrichten, der Computerzeitschrift c’t oder wissenschaftlichen Fachzeitschriften zur Automatisierungs- und Regelungstechnik. Die zeitliche Dichte der Beiträge nimmt indes in letzter Zeit deutlich zu. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass es auch für den ADFC dringend an der Zeit ist, sich mit diesem Gebiet zu befassen.

“Autonomes Fahren” bringt man sicherlich zunächst nur mit Autofahren in Verbindung. Es wird jedoch das gesamte Verkehrswesen deutlich verändern. Neben den technischen Fragestellungen gibt es auch rechtliche, gesellschaftliche und ethische Aspekte zu diskutieren. Eine sehr gute Einführung in dieses Thema hat Prof. Ralf Herrtwich auf einer Tagung vorgetragen. Herrtwich war bis vor einem Jahr Leiter der Konzernforschung beim Daimler-Konzern.

In diesem ca. eine Stunde langen Video erläutert Herrtwich den Stand der Forschung und die nächsten Schritte. Herrtwich versteht es großartig, die Technik hinter dem autonomen Fahren kurzweilig und anschaulich zu erklären. Nehmt Euch die Stunde Zeit; es lohnt sich. Neben technischen Erläuterungen geht Herrtwich auch kurz auf gesellschaftliche Veränderungen ein, die durch autonome Fahrzeuge ausgelöst werden könnten.

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