Monatsabschluss November 2018

Zusammenfassung

Bester November ever.

Monatsvergleich 2011-2018

Größte Tagesfahrten gleich zu Beginn Critical Mass Wuppertal und dann am Monatsende Dortmund ADFC Forum hin und zurück (auch wenn meine Best Bike Buddy immer sagt  dass elektrisch nur halb zählt).

Die kumulierte Darstellung zeigt: die bisherige Jahresbestleistung ist in unmittelbarer Gefahr!!!

Kumulierte Jahreskilometer

 

 

 

 

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Berlin mit dem Rad mal etwas anders

Flughafen Tempelhof vor dem Flughafengebäude

Einen besonderen Tipp hatte er für mich, Alex, eigentlich aus Erlangen, aber, wie er sagte, “der Frauen wegen” in Berlin. “Du musst zum Flughafen Tempelhof fahren, dort kannst du Runde nach Runde  über die Startbahnen drehen und der Blick auf das alte Flughafengebäude ist einfach überwältigend.” Recht sollte Alex behalten, den ich am Freitag oder Critical Mass Berlin kennengelernt hatte.

Tatsächlich ist das Flugfeld Tempelhof frei zugänglich und gut auch mit dem Rad zu erreichen. Am schon von Weitem sichtbaren Wasserturm einfach in den ehemaligen Flughafen hinein fahren und schon öffnet sich ein Freizeit- und vor allem auch Radfahr-Paradies.

Freizeitvergnügen im Wind von Tempelhof.

Radfahrer*innen, Menschen, die sich auf Skateboards von Drachen ziehen lassen, Spaziergänger*innen und und und  .. Es gibt’s selbst an einem kühlen, windigen und etwas feuchten Tag wie heute richtig viel los.

Die Feldlerche darf aber nicht gestört werden.

Die beiden Start- und Landebahnen laden zum “Ballern” ein.

Ballern ausdrücklich erlaubt

Es geht aber auch ein Weg am Außenzaun entlang, so dass man richtig viiiieeeeeelllll Rad fahren kann.

Viel Flugfeld

Das Flughafengebäude ist 1,2 km lang und ein wenig widerspenstig, was das Fotografieren anbelangt.

Windsurfer vor Flughafengebäude

Das hat sicher seinen Sinn, heute erschloss er sich mit aber nicht:

Wo bitte sehr sind Pumpe und Werkzeug?

Ah ja, Flugzeuge gibt es natürlich auch zu sehen:

Hier übte einst die Flughafenfeuerwehr

Insgesamt bin ich 20 km auf dem Flugfeld rum gebrettert. Ein echtes Erlebnis! Danke, Alex!

 

 

 

 

 

 

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Erftie im “Not” CD

Da das letztendliche Corporate Design noch nicht auf Erftie angebracht werden konnte  hab ich mir am Wochenende eine Ersatzlösung als Notfallplan ausgedacht. Sieht doch ganz gut aus, oder?

 

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Erste Fahrerfahrungen mit Erftie

😍 Erftie 😍

 

Was meine ich damit konkret? Hier will ich erst einmal gar nicht darauf eingehen, wie sich so ein Lastenrad insgesamt fährt, sondern darauf, welche Erfahrungen ich mit dem Elektroantrieb gemacht habe.

Also: Erftie hat ja eine hübsche Shimano Deore mit 10 Gängen, alle auf dem hinteren Ritzel, vorne nur ein Kettenblatt .

Deore 10Gang Ritzelpack

Und natürlich vier elektrische Gänge.

Die vier Elektroantrieb Stufen

Da man die Elektrounterstützung auch komplett heraus nehmen kann, ergeben sich eben 50 Gänge .

Wie nun mit denen umgehen?

Gleich vorneweg . Ich fahre hier in aller Regel ohne Elektrounterstützung. Hier ist alles flach, da braucht man den Bosch echt nicht immer. Die zehn mechanischen Gänge bieten in der Ebene und bei leichten Anstiegen genug Flexibilität, um gut voran zu kommen und sich nur mäßig anzustrengen.

Ich schalte gerne was zu beim Anfahren. Das macht das Starten eben viel leichter. Es ist einfacher, das schwere Rad in Gang zu setzen und vor allem gelingt es sehr gut, die Spur zu halten. Manchmal, wenn ich schnell über eine Kreuzung muss oder wenn es etwas ansteigt, nehme ich statt “Eco” auch schon mal “Tour”. Es ist wie ein einfaches Losrollen dann, es kostet halt nicht viel Kraft, das Rad in Bewegung zu setzen. Der Oberkörper bleibt ruhig und pendelt nicht, dadurch finden auch keine Lenkausschläge statt und das Rad bleibt geradeaus.

Die Beschleunigung findet natürlich auch hier im Wesentlichen durch das Hochschalten der mechanischen Gänge statt. Der Elektroantrieb unterstützt ja lediglich das eigene Treten, also ist es wichtig, das Fahren immer über die mechanische Schaltung zu steuern.

Wenn dann die der Situation angemessene Geschwindigkeit erreicht ist, nehme ich die Elektrounterstützung raus und fahre nur mit Muskelkraft weiter.

Ein anderer Anwendungsfall für E ist natürlich den Berg hoch fahren. Berge gibt es hier westlich von Köln nicht sehr viele, aber die Ville beglückt uns hier schon mit 60 m Höhendifferenz in unterschiedlichen Steigungsgraden und ansonsten tun Brücken und die Auffahrten darauf das Ihre. Klar, da hilft Herr Bosch. Auch hier ist die Wirkung die, dass das eigene Treten verstärkt und damit die Geschwindigkeit erhöht wird. So kommt es, dass ich eben die Ville in Königsdorf mit in etwa gleichem Kraftaufwand statt mit 15 km/h mit deutlich über 20 km/h hochradele. Auch hier sollte gelten: Feinsteuerung über die Deore, nicht durch die nächste E-Stufe, sonst wird zu viel Strom verbraucht.

Dritter Anwendungsfall: Zuschalten, wenn es beschwerlich wird. Also, wenn es nach langer Fahrt im Flachen etwas hoch geht. Wenn nach dem Abbremsen vor einer Kurve danach Beschleunigung gefragt ist. Schnell ist dann die Wunschgeschwindigkeit erreicht und die Unterstützung kann wieder raus genommen werden.

Ohne “E”

Also, mein “Normalmodus” ist, mit Muskelkraft zu fahren und die Elektrounterstützung zuzuschalten, wenn es unangenehm wird.

Was passiert bei “E” Dauerbetrieb? Schaltet man eine Unterstützungsstufe ein, beschleunigt das Rad mithilfe der zusätzlich eingebrachten Muskelkraft immer mehr. Bei 25 km/h schaltet die Elektrounterstützung ab. Danach wirkt nur die Muskelkraft in Verbindung mit der mechanischen Schaltung. “E” schaltet automatisch in der aktuell eingestellten Stufe wieder ein, wenn die Geschwindigkeit unter die Grenze fällt. Das ist bestimmt auch ein Modus, aber ich bin ziemlich sicher, dass er mehr Energie verbraucht als mein Zuschalt-Modus. Ich bleibe vorerst dabei, denn im ersten “Leerfahr”-Zyklus habe ich die maximale Reichweite locker übertroffen.

 

 

 

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Erftie – die Anfänge

 

Erftie 😍

Erftie? Erftie? Ich hör immer Erftie! Was ist das? Was wird das? Na klar, das Lastenrad des ADFC Rhein Erft wird das natürlich. Das “Rohmaterial” ist ja schon da. Ein Riese&Müller Packster 80 mit Bosch Motor und zwei Akkus und dieser technischen Ausstattung

Ein echtes Mega – Teil.

Als ich es am 25.10.2018 von unserem Kreisvorsitzenden bekam, war es funkelnagelneu und von ihm auch schon so ungefähr 200  Kilometer gefahren. Die beiden Akkus waren voll geladen und zeigten eine Reichweite von 200 km (auf der Stufe Eco) an. An dem Donnerstag Abend ging es dann nur noch 1,5 km nach hause, das eigentliche Vergnügen sollte dann am nächsten Tag beginnen.

Der erste Tag. Freitag, 26.10.2018

Vor das Vergnügen hatte R&M noch ein wenig Mühe gesetzt. Konkret war mir der Sattel viel zu niedrig und im Dunkeln hatte ich nicht geschnallt, wie man den höher machen kann. Auf dem Weg zur Arbeit, nach knapp 10 km Knie unters Kinn hauen, fand ich im ersten Licht den Dreh. Eigentlich eine ziemlich schlaue Konstruktion. Ein paar Handgriffe und der Sattel war in meiner Höhe und das Fahren natürlich viel leichter.

Der letzte Freitag im Monat ist ja der Tag der Critical Mass Köln. Ich musste also in die Stadt. Und bei der CM selber ist ja viel Stop and Go angesagt. Bei allem verhielt sich das Rad perfekt. Zugegeben, gerade beim Anfahren tut ein wenig elektrische Unterstützung echt gut. So blieb es immer schön in der Spur.

Die Heimfahrt bei Dunkelheit. Auch hier alles prima. Die Supernova leuchtet alles schön aus.

Supernova

Am ersten Tag nach knapp 100 km voll zufrieden. Die Akkus zeigten noch keine Schwächen, noch genug Saft drauf.

Zweiter Tag. Montag, 29.10.2018

Eigentlich normaler Tag mit der Fahrt zur Arbeit. Reize “E” nicht aus. Nur die Ville hinauf und an ein paar Stellen, an denen ich ordentlich in Schwung kommen will.

So mache ich das den ganzen Tag auf allen Wegen. Am Mittag fahre ich zu Punkt und Linie in Pulheim, um dort zu besprechen, wie Erftie zum ADFC Rad werden kann.

Abends sind es dann fast 70 km gewesen, und der Akku hält immer noch.

Dritter Tag, Dienstag, 30.10.2018

Abends auf der Heimfahrt Härtetest. Starker Regen, heftiger und böiger Gegenwind. Auswirkungen des Regens kann ich am Rad selber nicht entdecken. Die Transportbox scheint nicht 100%ig dicht zu sein, irgendwo ist etwas Wasser eingedrungen. Kann nicht genau sagen, wo.

Dem Gegenwind trotze ich mit Elektro. Schiebe sogar mal “Sport” rein. Das macht sich bemerkbar, der Akkustand fällt auf einen Strich, ob das noch für den nächsten Tag reichen wird?

Vierter Tag, Mittwoch, 31.10.2018

Okay, mit etwas niedrigem Akkustand geht es morgens zur Arbeit. Ich entschließe mich, den gesamten Weg ohne Elektrounterstützung zu fahren.

Über die Ville gleich hinter meinem Haus wird es beschwerlich. Die 60 Höhenmeter hinauf tritt es sich schon nicht so leicht. Muss die 10 mechanischen Gänge schon voll ausreizen. Und trotzdem geht es langsam.

Dann aber rollt es auf der Ebene und auf der anderen Seite der Ville hinunter sowieso. Komme nach etwa 50 Minuten für die 15,5 km auf der Arbeit an, ohne ein Watt Strom verbraucht zu haben.

So geht es den Tag über weiter. Komme abends heim, ohne viel elektrische Unterstützung in Anspruch genommen zu haben. 8 km hätten die Akkus mich noch gebracht. Gut, dass es hier im Flachen auch ohne geht.

Fast leer

An Allerheiligen ist die perfekte Gelegenheit, die Batterien wieder aufzuladen. Netzteil dran, schon werden beide Akkus in einem Rutsch geladen. Dauert etwa fünf Stunden. Dann sind auch beide voll, ohne dass ich umstöpseln musste. Perfekte Bosch Technik.

Reichweiten

Nun kann es wieder weiter gehen 😁😁😁

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Alle Monate wieder: Monatsabschluss

Natürlich war das mein bester Oktober ever. Das ist die positive Seite des Klimawandels: trockenes und sonniges Wetter fast immer. Ich hab den ganzen Sommer auf dem Rad verbracht.

Aber, wenn ich heute meinen Monatsabschluss poste, denke ich dabei an meine Freundinnen und Freunde, die in diesem Jahr aufgrund von Krankheiten oder Verletzungen nicht so viel Rad fahren konnten, wie sie es sich wünschten.

Ich habe Euch bei vielen Fahrten vermisst. Sie waren nicht so wie mit Euch. Ihr habt mir gefehlt.

Werdet bald wieder gesund und heile. Und lasst uns bald wieder zusammen fahren!

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Was fahrt Ihr denn so?

Monatsabschluss September 2018. Es lief diesen Monat.

Der Monat war nur knapp der zweitbeste September sei Beginn meiner Aufzeichnungen.

Insgesamt bin ich auf Rekordkurs. Und das, obwohl ich ja Januar und Februar kaum fahren konnte.

Und was fahrt Ihr so?

 

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Der Erftradweg von Blankenheim bis Horrem

Nachdem ich von meinem Wohnort Kerpen Horrem aus schon des Öfteren die Erft hinunter Richtung Mündung in Neuss gefahren war, wollte ich doch auch einmal die andere, die südliche “Hälfte kennen lernen. Ein Blick in Waymarked Trails hatte mir gezeigt dass der Erftradweg in Blankenheim beginnt, also machte ich mich mit dem Zug auf in die Stadt in der Eifel.

Dort angekommen geht es auf dem Radweg erst einmal wieder zurück der Bahnlinie entlang nach Nettersheim und dann auch weiter.

Der Radweg ist sehr gut ausgeschildert und ausgezeichnet, das gilt übrigens für die gesamte Länge. Er ist Teil des Radverkehrsnetzes NRW, deswegen findet man die nächsten Orte und die nächsten größeren Orte auf den typischen rot-weißen Wegweisern.

Darunter befindet sich als Einschub ebenfalls auf der gesamten Strecke das Schild:

Das erleichtert die Orientierung. Irgendwann hab ich die Navi-Funktion meines Teasi ausgeschaltet und bin nur noch nach Wegweisung gefahren, hat prima funktioniert.

Also, erst einmal geht es durch die Eifel. Echt schön. Hügelig, bewaldet, Täler, große Stücke nur durch die Natur, wenige Menschen, denen man begegnet, außer eben einigen Radfahrer*innen. Allein: wo ist die Erft? Erst einmal nicht zu sehen. Zwar gibt es fließend Wasser, das heißt aber beispielsweise Urft. Aber nicht Erft. Weiterlesen

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Stoppt das Töten von Radfahrern!

Unter dem Motto Stoppt das Töten von Radfahrern! gingen wir im Oktober 2015 nach einer verheerenden Woche mit zahlreichen Abbiegeunfällen auf die Straße. Doch passiert ist seither kaum etwas. Noch immer werden regelmäßig Fußgänger und vor allem Radfahrende durch abbiegende LKW getötet.

Rechts abbiegende LKW verursachten die letzten drei Unfälle in Köln, bei denen Menschen auf Fahrrädern starben. Sie ereigneten sich alle innerhalb eines Jahres. Bundesweit wurden alleine im Jahr 2018 bereits 15 Menschen auf Fahrrädern von rechts abbiegenden LKW getötet. Im letzten Jahr waren es 38.

Verfolgung der Vision Zero

Um die Vision Zero, also das Ziel von Null Verkehrstoten zu erreichen, müssen der europäische und der Bundesgesetzgeber beispielsweise Abbiegeassistenten für LKW vorschreiben. Aber es muss auch auf kommunaler Ebene gehandelt werden. Vor allem in der Gestaltung der städtischen Verkehrsinfrastruktur bei deren Planung, Bau und Umbau, die Sicherheit aller am Verkehr teilnehmenden Menschen höher gewichtet werden muss, als der Verkehrsfluss des KFZ-Verkehrs. So verlangt es übrigens auch der Gesetzgeber.

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Honigfahrrad

Heute gab es bei einer Sammelaktion für die Aktion #AufbruchFahrrad einen Zufallsfund. Vor dem Duisburger Infoladen haben wir zahlreiche Radfahrer*innen anhalten können um Unterschriften zu sammeln. Dabei war auch ein Lastenradfahrer.

Mit seinem extra angefertigten Spezialrad kam der Imker Frank Werners vorbei. Er hat sein Rad in den Maßen genau auf seinen Bedarf als Imker anpassen lassen. So kann er die Bienenbeuten mit dem Rad transportieren. Seinen Honigertrag verkauft er regional und liefert den Honig mit dem Rad aus.

Damit gehört er zu einer großen Gruppe von über 30 Imker*innen, die sich unter dem Namen  #Honigfahrrad zusammengeschlossen haben. Die Idee ist so einfach wie bestechend: Die Auslieferung des Honigs mit dem Fahrrad ist die konsequente Umsetzung des ökologischen Imker-Ansatzes. Regionaler Honig, in bester Qualität, direkt vom Imker, mit einer einzigartigen Öko-Bilanz. – Mehr geht einfach nicht!

So gab es eine Win-Win-Situation: Eine weitere Unterschrift für Aufbruch Fahrrad – zwei Gläser Honig für mich.

 

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