Easy Rider

Gunda unterwegs

Eigentlich wollte ich nur kurz anlesen, daraus wurde nichts. Gunda unterwegs ist ein Reisebericht, nicht nur über eine Radtour von München nach Rügen. Ein Buch auch über Mobilität im Alter, Demokratie, Depression und letztlich die Frage, wie wir eigentlich leben wollen.
Gunda Krauss beschreibt in ihrem Buch die Verwandlung, die ein gebrauchtes Dreirad in ihr Leben gebracht hat. Die 68jährige ist mit ihrem Leben als Rentnerin, bewegungseingeschränkt nach Hüftoperationen, nicht zufrieden. Das alte Rennrad ist kein geeignetes Fortbewegungsmittel mehr. Durch Zufall stößt sie auf ein Dreirad „Easy Rider“. Damit scheint möglich, was vorher verloren ging: selbständige Mobilität. Mit Hilfe von Unterstützer*innen macht sie sich zwei Jahre später auf den 1200 Kilometer langen Weg mit Dreirad und ihrem Dackel Sauser nach Rügen.
Das Buch ist aber nicht nur ein Tagebuch der Reise. Gunda Krauss schreibt auch über ihr Leben als Kind in der Kriegs- und Nachkriegszeit, über Erziehungshilfen aus Zeiten des Nationalsozialismus und über die verstaubten 50er Jahre. Welchen Kampf kostet es eine Frau im Beruf erfolgreich sein zu können? Sie berichtet von ihrem Einsatz für Demokratie und Umweltschutz.
Wie kommt eine Frau mit weit über 70 auf die Idee, ein Buch mit Hilfe sozialer Netzwerke und einer Crowdfundingplattform zu finanzieren? Und warum zieht Sie mit 80 Jahren jetzt in ein Wohnprojekt?

Gunda Krauss
Gunda unterwegs
ISBN 978-3-7481-3465-7
20 €

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Meine Weihnachts- und Neujahrswünsche 2018

Liebe Freundinnen und Freunde des Radfahrens,

am Ende eines unglaublichen Radfahr-Jahres wünsche ich Euch ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Jahr 2019.

2018 war das wärmste Jahr in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die Sonne schien mehr Stunden als je zuvor seit Beginn der Aufzeichungen im Jahr 1951. Mit Ausnahme von 1959 gab es auch die niedrigsten Niederschlagsmengen.

Wahrscheinlich habt Ihr das alle auch genutzt, um das Jahr auf dem Rad zu verbringen. Mir ist es so gegangen. Fast jeden Monat habe ich meine bisherigen Kilometer-Rekorde gebrochen. Die Fahrten und Touren waren in jeder Jahreszeit so schön, die Regeklamotten konnten zu hause oder im Notfall-Pack bleiben.

So herrlich das Wetter 2018 auch für uns als Radfahrende war, so sehr ist es auch ein untrügliches Zeichen für einen, wie es scheint, unaufhaltsamen Klimawandel, oder genauer, für eine ungebremste Erderwärmung. Acht der neun wärmsten Jahre seit 1881 fallen ins 21. Jahrhundert. Mittlerweile fällt es selbst den hartnäckigsten Kritikern schwer, diesen Effekt als nicht menschengemacht zu bezeichnen. Dass der Ausstoß von Treibhausgasen insbesondere durch (Auto-)Verkehr, Industrie, Energiegewinnung aus fossilen Energieträgern und auch Nutztierhaltung die Erderwärmung in dem rasanten Ausmaß bedingt, ist heute weithin unbestritten.

Durch die Wahl “unseres” Verkehrsmittels, des Fahrrades, das wir im Wesentlichen noch mit unseren Muskeln antreiben, stehen wir auf der “guten Seite” der Klimabilanz. Wir können durch unser Beispiel auch andere dazu bewegen, ihre Mobilität auf umweltfreundliche Fortbewegungsmittel umzustellen. Lasst uns das auch in 2019 weiter und verstärkt tun und uns, aber auch unsere Familien, Freunde, Bekannten, Arbeitskollegen etc. damit Teil der notwendigen Verkehrswende werden, der sich auch unser Verband, der ADFC, verschrieben hat. Lasst uns diese Verkehrswende nach vorne bringen und auch die Volksinitiative Aufbruch Fahrrad, die in NRW ein Fahrrad-Gesetz auf dem Weg bringen will, fördern.

Es ist an der Zeit.

Ich wünsche Euch allen ein aktives 2019. Nehmt die Menschen mit, im wahrsten Sinne des Wortes. Nehmt sie mit aufs Rad.

Mit den allerbesten Grüßen und Wünschen für 2019
Euer
Axel Fell
ADFC Rhein Erft
Ortsgruppe Kerpen
mobil: 0151 15322886
email: axel.fell( at )adfc-rhein-erft.de

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Abbiegeunfälle mit Lkw

Eine der Hauptunfallursachen für Radfahrende sind abbiegende Kraftfahrzeuge, die ihnen die Vorfahrt nehmen. In den Pressemitteilungen der Polizei und den Medienberichten liest und hört man dann vom unvermeidbaren „Toten Winkel“. Was hier eigentlich gemeint ist, ist der Bereich der vom Kraftfahrzeugführer nur indirekt über die Spiegel gesehen werden kann, denn seit vielen Jahren ist der in den Show-Aktionen von Polizeibehörden, Stadtverwaltungen und ADAC markierte „Tote Winkel“ durch die Spiegel ausgeleuchtet. Und dennoch bleibt die Zahl der getöteten Fußgänger und vor allem Radfahrer auf konstant hohem Niveau.

Verdeckte Spiegel bei Aufklärungsaktion
Bei vielen ihrer Aktionen an Schulen erzeugt die Polizei Tote Winkel, indem sie manche der Spiegel abdeckt. Foto: WDR
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Monatsabschluss November 2018

Zusammenfassung

Bester November ever.

Monatsvergleich 2011-2018

Größte Tagesfahrten gleich zu Beginn Critical Mass Wuppertal und dann am Monatsende Dortmund ADFC Forum hin und zurück (auch wenn meine Best Bike Buddy immer sagt  dass elektrisch nur halb zählt).

Die kumulierte Darstellung zeigt: die bisherige Jahresbestleistung ist in unmittelbarer Gefahr!!!

Kumulierte Jahreskilometer

 

 

 

 

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Berlin mit dem Rad mal etwas anders

Flughafen Tempelhof vor dem Flughafengebäude

Einen besonderen Tipp hatte er für mich, Alex, eigentlich aus Erlangen, aber, wie er sagte, “der Frauen wegen” in Berlin. “Du musst zum Flughafen Tempelhof fahren, dort kannst du Runde nach Runde  über die Startbahnen drehen und der Blick auf das alte Flughafengebäude ist einfach überwältigend.” Recht sollte Alex behalten, den ich am Freitag oder Critical Mass Berlin kennengelernt hatte.

Tatsächlich ist das Flugfeld Tempelhof frei zugänglich und gut auch mit dem Rad zu erreichen. Am schon von Weitem sichtbaren Wasserturm einfach in den ehemaligen Flughafen hinein fahren und schon öffnet sich ein Freizeit- und vor allem auch Radfahr-Paradies.

Freizeitvergnügen im Wind von Tempelhof.

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Erftie im “Not” CD

Da das letztendliche Corporate Design noch nicht auf Erftie angebracht werden konnte  hab ich mir am Wochenende eine Ersatzlösung als Notfallplan ausgedacht. Sieht doch ganz gut aus, oder?

 

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Erste Fahrerfahrungen mit Erftie

😍 Erftie 😍

Was meine ich damit konkret? Hier will ich erst einmal gar nicht darauf eingehen, wie sich so ein Lastenrad insgesamt fährt, sondern darauf, welche Erfahrungen ich mit dem Elektroantrieb gemacht habe.

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Erftie – die Anfänge

Erftie 😍

Erftie? Erftie? Ich hör immer Erftie! Was ist das? Was wird das? Na klar, das Lastenrad des ADFC Rhein Erft wird das natürlich. Das “Rohmaterial” ist ja schon da. Ein Riese&Müller Packster 80 mit Bosch Motor und zwei Akkus und dieser technischen Ausstattung

Ein echtes Mega – Teil.

Als ich es am 25.10.2018 von unserem Kreisvorsitzenden bekam, war es funkelnagelneu und von ihm auch schon so ungefähr 200  Kilometer gefahren. Die beiden Akkus waren voll geladen und zeigten eine Reichweite von 200 km (auf der Stufe Eco) an. An dem Donnerstag Abend ging es dann nur noch 1,5 km nach hause, das eigentliche Vergnügen sollte dann am nächsten Tag beginnen.

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Alle Monate wieder: Monatsabschluss

Natürlich war das mein bester Oktober ever. Das ist die positive Seite des Klimawandels: trockenes und sonniges Wetter fast immer. Ich hab den ganzen Sommer auf dem Rad verbracht.

Aber, wenn ich heute meinen Monatsabschluss poste, denke ich dabei an meine Freundinnen und Freunde, die in diesem Jahr aufgrund von Krankheiten oder Verletzungen nicht so viel Rad fahren konnten, wie sie es sich wünschten.

Ich habe Euch bei vielen Fahrten vermisst. Sie waren nicht so wie mit Euch. Ihr habt mir gefehlt.

Werdet bald wieder gesund und heile. Und lasst uns bald wieder zusammen fahren!

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Was fahrt Ihr denn so?

Monatsabschluss September 2018. Es lief diesen Monat.

Der Monat war nur knapp der zweitbeste September sei Beginn meiner Aufzeichnungen.

Insgesamt bin ich auf Rekordkurs. Und das, obwohl ich ja Januar und Februar kaum fahren konnte.

Und was fahrt Ihr so?

 

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