Fahrradsitz-Dynamo

Es gibt eine neue Art, Strom am Fahrrad zu erzeugen: Die Bewegungen einer Sattelstützenfederung nutzt Alexander Nemedi-Varga, um ein Rücklicht an seinem Fahrrad zu betreiben. Im Rahmen des Wettbewerbs “Mach flott den Schrott” von der Computerzeitschrift c’t hat Nemedi-Varga einen alten Drucker geschlachtet, um dessen Motor als Dynamo zu verwenden. Dieser wird von einem Seilzug mit Feder mit dem Sattel verbunden. Jede Unebenheit in der Fahrbahn führt nun zu einer Seilbewegung und damit zur Stromerzeugung. Eine kleine Elektronik versorgt damit das Rücklicht. Nette Idee.

Vielleicht reicht es ja auch für Smartphones, wenn man häufig Kopfsteinpflaster fährt. ;-)

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Über Jan Bartels

Als Alltagsradler bin ich fast täglich mit dem Rad zur Arbeit unterwegs und genieße es als Ausgleich zum Bürojob. Im ADFC kümmere ich mich um vor allem um den Internetauftritt des Landesverbands. Im Kreisverband bin ich verkehrspolitisch rund um den heimischen Kirchturm aktiv und liefere regelmäßig Artikel für die "Rad am Niederrhein", unserer Mitgliederzeitung (http://www.rad-nr.de).
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1 Antwort zu Fahrradsitz-Dynamo

  1. avatar Michael sagt:

    Ideen gibt es ja noch mehr: Magnic Light ist das erste berührungslose dynamobetriebene Fahrrad-Beleuchtungssystem ohne zusätzliche Komponenten an den Rädern. Die Energie zur Stromerzeugung wird berührungslos aus der rotierenden Felge auf Wirbelstrombasis unter Verwendung starker Neodymmagnete aufgenommen.

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