2013: Statistisch schon am Ende

Fahrradtacho. Foto: Michael Hirschka  / pixelio.de

Nur 300 km jährlich fährt jeder Deutsche statistisch mit dem Rad.
Foto: Michael Hirschka / pixelio.de

Das Jahr ist gerade erst 1 1/2 Wochen alt. Und es ist für mich statistisch gesehen schon am Ende: Heute habe ich nämlich bereits mit meinen täglichen Fahrten mit dem Rad zur Arbeit die 300 km-Grenze für dieses Jahr überschritten. 300 km: Das ist die Strecke, die jeder Bundesbürger rein statistisch pro Jahr mit dem Fahrrad zurücklegt. Sie entspricht der Entfernung zwischen Minden und Aachen, also einmal diagonal durch NRW.

Ich habe übrigens kürzlich gelesen, dass jeder Bundesbürger in seinem Leben statistisch nur 4 Fahrräder, aber 10 Autos besitzen soll. Diese Zahlen kann ich für mich definitiv nicht bestätigen. Aber mit der Statistik ist es wie beim Jagen: Schießt der Jäger zuerst links neben den Hasen, dann rechts daneben, ist der Hase im Mittel tot. Die Streuung macht’s, wissen gute Jäger und Statistiker.

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Über Jan Bartels

Als Alltagsradler bin ich fast täglich mit dem Rad zur Arbeit unterwegs und genieße es als Ausgleich zum Bürojob. Im ADFC kümmere ich mich um vor allem um den Internetauftritt des Landesverbands. Im Kreisverband bin ich verkehrspolitisch rund um den heimischen Kirchturm aktiv und liefere regelmäßig Artikel für die "Rad am Niederrhein", unserer Mitgliederzeitung (http://www.rad-nr.de).
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8 Antworten zu 2013: Statistisch schon am Ende

  1. avatar Robert sagt:

    Tach auch!
    Mein Weg zur Arbeit beträgt eine Strecke 3km, die ich selbstredend mit dem Fahrrad absolviere. Ich fahre so 3000-4000km im Jahr mit dem Fahrrad. Ich besitze 2 Fahrräder, eines für den alltäglichen Gebrauch wie Fahrten zur Arbeit, zum Einkaufen, und ein Fahrrad für Radtouren und -reisen.
    Mein jetziges Fahrrad dürfte ungefähr mein 10.Rad sein, von Kindheit an bis jetzt.
    Meine Fahrräder sind das wichtigste Verkehrsmittel für mich, ich nutze auch oft den ÖPNV. Mein Auto, ein Cabriolet ist nur ein “Spielzeug” für mich, ich bin nicht auf ein Auto angewiesen.

  2. avatar Walter sagt:

    300Km….das ist was für eine Woche!

  3. avatar Rudi sagt:

    300km ist schon was, bei dem Wetter im Moment. Respekt.

    Meine Bilanz: 68km Straße, 112 km Ergo

    Freue mich schon auf schönes Wetter und biken ohne Jacke und in kurzer Hose.

    Wünsche Euch allen unfallfreies 2013!

    • avatar Jan Bartels sagt:

      Es war immer zu den richtigen Zeiten trocken, so dass ich nie in den Regen gekommen bin. Glatt war es nur heute morgen. Das Wetter war also hier am Niederrhein überhaupt kein Problem.

  4. avatar Bobby sagt:

    300 km in 8 Arbeitstagen ist eine gute Leistung. Leider muß ich bei niedrigen Temperaturen aufs radeln verzichen, weil mich promt die Rüsselseuche erwischt. Da fällt schon ca. 1/4 Jahr Radfahrzeit aus. Im Jahr komme ich auf 1600 km. Ich habe mein 3. Auto, seit 17 Jahren, mein Trekkingrad seit 19 Jahren, mein MTB seit 7 Jahren. Bei mir hält alles lange durch ;-)

  5. avatar Karsten Obrikat sagt:

    Acht Arbeitstage mit je 25km Fahrweg bringen bei mir 200km auf den Tacho. Hinzu kommt eine Fahrt zum Radlertreff und die gestrige Critical Mass in Dortmund. 286 Gesamtkilometer bereits in diesem Jahr. Wenn ich mich zwischen der Radfahrerei und dem ADFC insgesamt nicht noch um meine Familie kümmern müsste, würde ich auch mehr fahren. Jetzt zum Beispiel lockt die Sonne vor die Tür. Leider stehen meine Lieben nicht so auf Radfahren, erst recht nicht bei Regen und heute wird es ihnen zu kalt sein. Nebenbei ist es für Pubertäre ja auch uncool, mit den “Alten” eine Fahrradtour zu unternehmen – ächt peinlich! ;-)

  6. 300 Km pro Jahr? Das schafft sogar meine kleine Tochter locker. Neun Räder in 43 Jahren, drei eigene Autos (oder vier?) in 30 Jahren. Seit Jahren gar kein Auto mehr. 2013 schon 226 km gefahren, so viel wie nie zuvor in einem Januar, dank der neuangeschafften Spikereifen. Keine Lust mehr auf MVV im Münchener Winter.
    Gute Fahrt

  7. avatar Rakete sagt:

    Lächerlich, ich fahre 5000km jährlich, hauptsächlich zur Arbeit, aber auch einkaufen. Keine Vergnügungsfahrten.

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