Mit dem E-Bike zur Arbeit – Selbstversuch eines Redakteurs

Ein Redakteur der Westdeutschen Zeitung macht einen Monat lang ein Experiment: Mit einem schnellen E-Bike anstelle von Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln pendelt er täglich die 20 Kilometer zwischen Krefeld und Düsseldorf. Sind E-Bikes alltagstauglich? Wie hoch ist der Zeitaufwand im Vergleich? Wie ist es, im Regen unterwegs zu sein? Diese und andere Fragen soll der Versuch beantworten.

Über seine Erfahrungen berichtet Carsten Icks täglich in seinem Blog unter wz-plus.de/ebike.

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Über Jan Bartels

Als Alltagsradler bin ich fast täglich mit dem Rad zur Arbeit unterwegs und genieße es als Ausgleich zum Bürojob. Im ADFC kümmere ich mich um vor allem um den Internetauftritt des Landesverbands. Im Kreisverband bin ich verkehrspolitisch rund um den heimischen Kirchturm aktiv und liefere regelmäßig Artikel für die "Rad am Niederrhein", unserer Mitgliederzeitung (http://www.rad-nr.de).
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6 Antworten zu Mit dem E-Bike zur Arbeit – Selbstversuch eines Redakteurs

  1. avatar Pedelecer sagt:

    Aber so doll sind die Tagesberichte nicht und alle elektrischen Fahrräder werden durcheinander geworfen. Ich dachte das hättet ihr hier im März letzten Jahres geklärt?
    Außerdem, ich habe folgendes negatives gelesen: S-Pedelec wurde gestellt, nach einem Tag schon gestohlen und sofort ersetzt! Das sind Traumzustände. Versuchen Sie das mal mit Ihrer Versicherung. Da dauert so etwas Monate! Die Erkenntnisse, welche Hr. Icks verkündet hat jeder Radfahrer schon gemacht. Aber die meisten hören nach dem ersten Regen auf, eben wegen der nassen Schuhe.

    • avatar Jan Bartels sagt:

      Aber so doll sind die Tagesberichte nicht und alle elektrischen Fahrräder werden durcheinander geworfen. Ich dachte das hättet ihr hier im März letzten Jahres geklärt?

      Interessant an der Artikelreihe finde ich die Tatsache, dass sie von jemandem geschrieben wird, der eben kein absoluter Fahrradfreak ist. Für uns gibt es zwar schon einen Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec, aber für viele Leute umgangssprachlich halt nicht. Darüber kann ich gut hinwegsehen.

      Die Erkenntnisse, welche Hr. Icks verkündet hat jeder Radfahrer schon gemacht. Aber die meisten hören nach dem ersten Regen auf, eben wegen der nassen Schuhe.

      Mir haben die 20 km heute morgen im Regen ins Büro dank guter (!) Regenkleidung und Überschuhen nichts ausgemacht. Das Problem ist also lösbar, wie Herr Icks ja auch schildert.

      • avatar Pedelecer sagt:

        Das ihnen der Regen nichts mehr macht setze ich ja voraus. Es geht ja darum, mehr Leute dazu zu bewegen mit dem elektrischen Rad zur Arbeit zu fahren, damit der Autoverkehr reduziert wird. Sie können ja mal bei “Stadtradeln” verfolgen, ob nach den 21 Tagen noch einer mit dem Rad weiter fährt- oder beim “Mit-dem-Rad-zur-Arbeit” und zurück? Interessant wäre ja zu erfahren, wie viele nach der Aktion weiter fahren, waren es im letzten Jahr nicht 170.000 Teilnehmer? Wie viele sind denn dabei geblieben, wenigstens bis es kalt wurde? Hat man denn wirklich Leute dazu gebracht, mehr mit dem Rad zu fahren und nicht nur in der Freizeit?
        Die Absatzzahlen bei Pedelecs steigt jährlich, aber wie viele fahren zur Arbeit damit? Darüber sollte mal eine Erhebung stattfinden.

  2. avatar Klaus sagt:

    Als ebike Neuling hat mir jemand geflüstert, das ebike bei Regen möglichst nicht zu verwenden. Was soll ich denn davon halten? Da kann ich das ecross von KTM die letzten 4 Wochen zu Hause lassen und die nächsten auch`?

    • avatar Pedelecer sagt:

      Gibt es einen bestimmten Grund dafür? Wichtige und richtige Informationen zum Pedelec gibt es im Pedelecforum.de !

    • avatar Martin Isbruch sagt:

      Mein Panasonic-System hat bisher über drei Jahre ganzjährig bei Wind und Wetter incl. Regen und Schnee überlebt. Alle bisherigen Reparaturen waren normalem Verschleiß geschuldet, nur die Motorschale ist natürlich äußerlich salzbedingt etwas angegriffen. Der gute Zustand meines Akkus resultiert nach Aussage meines Händlers auch aus der regelmäßigen und durchgängigen Nutzung.

      Pedelecs bieten sich ja gerade für die Situationen an, in denen ein “normales” Fahrrad unattraktiver ist. Z. B. mit Regenkleidung, unter der man sonst entsprechend schwitzt. Sollte da ein Pedelec-System nicht mithalten können, wäre das m. E. eher ein Gewährleistungsthema.

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