Heidener Straße, Raesfeld, Sonntag, 29. September 2013, ca. 12:20 Uhr: Eine Unfallanalyse

Die Unfallstelle aus Sicht des Radfahrers

Die Unfallstelle aus Sicht des Radfahrers

Am 29. September 2013 ereignete sich auf der Heidener Straße in Raesfeld (Kreis Borken, NRW) ein folgenschwerer Unfall: Um die Mittagszeit überholte ein Motorradfahrer (32 Jahre) aus einer Gruppe von Motorradfahrern heraus, hinter dem Ortsausgang von Raesfeld in östlicher Richtung auf der relativ schmalen L829 fahrend, einen Pkw und übersah dabei einen entgegenkommenden Radfahrer. Motorrad und Radfahrer prallten frontal aufeinander. Der Radfahrer wurde an der Unfallstelle noch von einem zweiten Motorrad überrollt, dass dem überholenden Motorradfahrer unmittelbar folgte. Der Radfahrer verstarb an der Unfallstelle, der Motorradfahrer einen Tag später im Krankenhaus.

Der 51 Jahre alte Radfahrer war mit einem Rennrad unterwegs. Die Heidener Straße hat an dieser Stelle einen in Fahrtrichtung des Radfahrers auf der linken Seite gelegenen, abgesetzten Zwei-Richtungs-Geh- und Radweg.

Die Berichterstattung über den Unfall löste eine erregte Debatte über die Schuldfrage aus. Für viele Leser des Internet-Magazins Heimatreport stand der Unfallschuldige zweifelsfrei fest:

„Hätte dieser Rennradfahrer die Verkehrsregeln beachtet, wäre er noch am Leben.“

„Es ist ganz einfach, hätte der liebe Radler den Radweg benutzt, wäre NICHTS passiert.“

„Wer als Fahrradfahrer meint, er gehöre auf die Straße, braucht sich nicht beschweren wenn es bei einem Unfall ins Grab geht.“

 „In diesem Fall hier ist … offensichtlich nicht der Motorradfahrer Schuld, denn laut Polizeibericht … schien der Motorradfahrer mit vorgeschriebenem Tempo unterwegs gewesen zu sein. Überholen ist hier auch erlaubt, und etwas zu übersehen ist nicht juristisch strafbar.“

 „Wie soll ein Kradfahrer einen Fahrradfahrer erkennen wenn er ein Auto vor sich hat. Die Radfahrer benutzen den Radweg nicht …, weil sie selber rasen wollen. … das Fahrrad hat nichts auf der Fahrbahn zu suchen.“

Die Leser übersehen dabei einen grundlegenden Sachverhalt: Fahrräder sind – wie Motorräder – Fahrzeuge. Fahrzeuge müssen die Fahrbahn benutzen.

„Radfahrer können ihre Sicherheit im Straßenverkehr deutlich erhöhen, wenn sie sich ganz bewusst an die Verkehrsregeln halten“ behauptete der Pressesprecher der Kreispolizeibehörde Borken angesichts des Unfalls auf der Heidener Straße. Das ist richtig: Ganz sicher kann jeder Verkehrsteilnehmer die Sicherheit für sich und andere deutlich erhöhen, wenn er sich ganz bewusst an die Verkehrsregeln hält, völlig unabhängig von der Wahl seines Verkehrsmittels.

Das Gefährdungspotential für andere steigt indes rasant mit der Geschwindigkeit. Der mit Abstand schnellste Verkehrsteilnehmer war hier der Motorradfahrer.

Sicher sei aus Sicht der Polizei auch, dass der Unfall hätte vermieden werden können, wenn der Radfahrer auf dem vorgesehen Radweg gefahren wäre.

Heidener Str Raesfeld OSM

Genauso räumt die Polizei aber auch ein: „Wenn ein Motorradfahrer überholt, muss er sicher sein, dass er den Gegenverkehr überschauen kann und nicht gefährdet. Wenn der Motorradfahrer nicht überholt hätte, hätte es auch keinen Unfall gegeben.“

Wären alle Unfallbeteiligten zu Hause geblieben, hätte es auch keinen Unfall gegeben, das ist sicher. Diese Binsenweisheit gilt aber für jeden Unfall im Straßenverkehr und trägt daher zur Klärung nichts bei.

Wen hat der Radfahrer gefährdet?

Wen hat der Radfahrer dadurch gefährdet, dass er die Fahrbahn benutzt hat und nicht den linksseitigen Radweg? Er ist weder zu schnell gefahren, noch hat er überholt noch hatte er einen anderen Verkehrsteilnehmer vor oder hinter sich. Die Straße ist schnurgerade, es gibt keine Einmündungen von rechts. Entgegenkommende Verkehrsteilnehmer könnte der Radfahrer nur gefährden, indem er auf der falschen Straßenseite fährt. Dass Radfahrer die Fahrbahn benutzen, ist der Regelfall, keine Ausnahme.

Hat der Radfahrer den entgegenkommenden Autofahrer gefährdet? Offensichtlich nicht.
Hat der Radfahrer die Gruppe von Motorradfahrern hinter dem Autofahrer gefährdet? Offensichtlich nicht.

Welche Gefahr hätte bestanden, wenn dem Radfahrer andere Radfahrer, Motorradfahrer, PKW- oder LKW-Fahrer entgegen gekommen wären? Offensichtlich keine.

Umgekehrt: Welche Gefahr hätte bestanden, wenn dem überholenden Motorradfahrer ein anderer Verkehrsteilnehmer entgegen gekommen wäre? Ein Mofa, ein S-Pedelec, ein Roller, ein Motorrad oder ein PKW? Offensichtlich wäre es auch in diesen Fällen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem tödlichen Unfall gekommen. Alle diese Fahrzeuge müssen die Fahrbahn benutzen und sind auch nicht besser zu sehen als ein entgegenkommendes Fahrrad.

Sind Radfahrer unsichtbar?

Eine Studie der Kfz-Versicherung DirectLine kam 2012 zu dem Ergebnis, dass Autofahrer rund 22 % der Radfahrer trotz guter Sichtverhältnisse im Straßenverkehr schlicht übersehen.
Siehe auch: Wie macht man einen rosa Elefanten unsichtbar?

Umgekehrt geht von einem Kraftfahrzeug allein auf Grund dieser Tatsache, dass es benutzt wird eine so große Gefahr für alle anderen Verkehrsteilnehmer aus, dass der Halter oder Fahrer für Schäden haften muss. auch ohne dass ein verkehrswidriges Verhalten des Fahrzeugführers oder des Fahrzeughalters vorliegt (Betriebsgefahr durch Kraftfahrzeuge, StVG § 7).

Wann darf ein Fahrzeugführer überholen?

„Überholen darf nur, wer übersehen kann, dass während des ganzen Überholvorgangs jede Behinderung des Gegenverkehrs ausgeschlossen ist. Überholen darf ferner nur, wer mit wesentlich höherer Geschwindigkeit als der zu Überholende fährt. …
Das Ausscheren zum Überholen und das Wiedereinordnen sind rechtzeitig und deutlich anzukündigen; dabei sind die Fahrtrichtungsanzeiger zu benutzen.“ (StVO § 5, Absatz 2 und 4a)

Es scheint merkwürdig, dass beim Überholen zwar „jede Behinderung des Gegenverkehrs“ ausdrücklich verboten wird, eine Gefährdung aber nicht. Das erklärt sich dadurch, dass durch §1 StVO bereits jede Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer verboten ist:

„Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.“

Der überholende Motorradfahrer und die ihm folgende Motorradfahrerin haben offensichtlich jede einzelne dieser grundlegenden Vorschriften missachtet. Schon das „rechtzeitige und deutliche“ Ankündigen des Überholvorgangs hätte ausgereicht, den Unfall zu verhindern.

Die StVO verlangt in § 3 weiterhin „Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird. Die Geschwindigkeit ist insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen.“ Auch gegen diese Vorschrift haben die überholenden Motorradfahrer offensichtlich verstoßen.

Betrachtet man die Länge des für den Überholvorgang noch verfügbaren Straßenabschnitts vor dem Tempolimit auf 70 km/h, wird ersichtlich, dass ein Überholvorgang hier kaum sicher auszuführen war.

Die Beschilderung der folgenden Kurvenkombination spricht eine deutliche Sprache.

Am Ortsausgang von Raesfeld beginnt die Heidener Straße an einem Kreisverkehr. Der folgende, 900 Meter lange, schnurgerade Abschnitt hat kein besonderes Tempolimit, es gibt auch kein Überholverbot.

Die folgende Kurve aus Sicht des Motorradfahrers

Die folgende Kurve aus Sicht des Motorradfahrers

Nach 900 Metern folgt eine Kurvenkombination. Davor wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 70 km/h begrenzt. Unmittelbar vor dem Beginn des Tempolimits gibt es von links und von rechts einmündende Straßen.

Die Kurven sind aufwändig mit Schildern und Warnbaken gesichert. Alle Schildermasten sind im unteren Bereich mit dicken Kunststoffpolstern versehen. Diese Polster haben nur einen Zweck: Sie sollen dort umherfliegende Motorradfahrer vor Verletzungen schützen. Der fragliche Abschnitt der Heidener Straße ist also als Unfallschwerpunkt von Motorradfahrern bekannt. Die Kurve, die Einmündungen und das Tempolimit von 70 km/h sind von der Unfallstelle aus bereits erkennbar.

Mit welcher Geschwindigkeit waren die Verkehrsteilnehmer unterwegs?

Der 52-jährige Rennradfahrer war auf dem Rückweg von einer Radtour. Er wird nicht wesentlich schneller als 30 km/h gefahren sein. Der PKW-Fahrer hatte etwa 500 Meter hinter dem Kreisverkehr wahrscheinlich eine Geschwindigkeit von mindestens 70 km/h erreicht. Wäre er langsamer gewesen, hätten die Motorradfahrer früher überholt, wäre er wesentlich schneller gewesen, hätte das einen Überholversuch ausgeschlossen.

Das Motorrad hat den Baum gefällt.

Das Motorrad hat den Baum gefällt.

Der Weg bis zum Kurveneingang war vom Beginn des Überholvorgangs höchstens noch 500 m lang. Der Motorradfahrer musste den PKW also mit wesentlich höherer Geschwindigkeit überholen und diese Geschwindigkeit innerhalb dieser Strecke wieder auf 70 km/h reduzieren. Ich gehe davon aus, dass der Motorradfahrer eine Höchstgeschwindigkeit von mindestens 100 km/h erreicht hat. Er war auf einem Motorrad mit 180 PS unterwegs. Wenige Kilometer hinter der Unfallstelle befindet sich an der L829 ein neuer Bikertreff, den ein anderer Biker als  „sehr nette Location an einer netten Kurvenstrecke” beschreibt.

Ein mit Fahrer 300 kg schweres Motorrad hat bei 100 km/h eine Bewegungsenergie (kinetische Energie) von etwa. 115 kJ, das entspricht 28 g TNT. Diese Energie reicht aus, um eine 70 kg schwere Person etwa 168 Meter anzuheben. Bei Tempo 120 beträgt die Energie bereits etwa 166 kJ, entsprechend 40 g TNT und würde ausreichen eine Person 242 m anzuheben. Ein Radfahrer mit Tempo 30 hat eine Bewegungsenergie von etwa 3 kJ. Diese Energie reicht aus, um eine 70 kg schwere Person etwa 4,5 Meter anzuheben. [Die ursprünglichen Zahlenangaben in diesem Artikel waren falsch berechnet und wurden auf Grund des Hinweises von Ralf Kusmierz korrigiert.] Diese Zahlen verdeutlichen, welche Gewalt bei diesem Unfall im Spiel war. Nach dem Aufprall auf den Radfahrer hat das Motorrad mit dem Fahrer noch eine Strecke von etwa 150 Metern zurückgelegt und wurde erst von einem Baum gestoppt, der von dem Motorrad gefällt wurde.

Und der Radweg?

Dass Radfahrer linksseitige Radwege benutzen ist eine sorgfältig zu begründende Ausnahme, weil linksseitige Radwege ein hohes Gefährdungspotential aufweisen.

Der Anfang des linksseitigen Geh- und Radwegs vor der Kurvenkombination.

Der Anfang des linksseitigen Geh- und Radwegs vor der Kurvenkombination.

Die Verwaltungsvorschrift zur StVO sagt dazu: „Auf baulich angelegten Radwegen kann nach sorgfältiger Prüfung die Benutzungspflicht auch für den Radverkehr in Gegenrichtung mit Zeichen 237, 240 oder 241 … angeordnet werden.“ (VwV-StVO 34 2).

In diesem Fall ist der in Fahrtrichtung des Radfahrers links gelegene Weg in beiden Richtungen als gemeinsamer Geh-und Radweg zu beschildern. Hier beginnt der Geh- und Radweg genau im Eingang der Kurvenkombination an einer einmündenden Hofzufahrt. Eine Querungshilfe für den Radverkehr, die den Geh- und Radweg sicher erreichbar machen würde, gibt es nicht. Das ist ein klarer Verstoß gegen die geltenden Sicherheitsanforderungen:
„Am Anfang und am Ende einer solchen Anordnung ist eine sichere Querungsmöglichkeit der Fahrbahn zu schaffen.“ (VwV-StVO 36 4)
Als weitere Voraussetzung für die Anordnung gilt, „dass auch zwischen dem in Gegenrichtung fahrenden Radfahrer und dem Kraftfahrzeugverkehr ausreichend Sicht besteht.“ (VwV-StVO 37 5 c)

Es ist leicht erkennbar, dass die notwendige Sichtbeziehung bei dem fraglichen Radweg nicht gegeben ist. Die freie Sicht auf den auf der falschen Seite von rechts kommenden Radfahrer wird durch Büsche und Verteilerkästen drastisch eingeschränkt.

Sichtfeld an der einmündenden Straße, kurz vor der Unfallstelle.

Sichtfeld an der einmündenden Straße, kurz vor der Unfallstelle.

Zudem ist der Radweg so weit von der Fahrbahn abgesetzt, dass der Fahrzeugverkehr auf der Fahrbahn deutlich auf den Zwei-Richtungs-Verkehr auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg hingewiesen werden müsste.

Auch diese Beschilderung fehlt hier.

Beschilderung an der B224, GE-Scholven.

Beschilderung an der B224, GE-Scholven.

Außerdem ist der Geh- und Radweg in seinem gesamten Verlauf durch Erde, Blätter, Äste und Baumfrüchte stark verschmutzt und weist gefährliche Engstellen mit Sichtbehinderung auf.

Alle diese Sicherheitsmängel zusammen genommen begründen erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Anordnung einer Benutzungspflicht in Gegenrichtung. Der getötete Radfahrer hatte sehr gute und nachvollziehbare Gründe, diesen Radweg nicht zu benutzen.

Der Radweg: Unübersichtlich und verschmutzt.

Der Radweg: Unübersichtlich und verschmutzt.

Dazu kommt noch eins: Die Fahrzeugführer auf der Fahrbahnkönnen gar nicht erkennen, ob der von ihnen aus rechts gelegene Weg für den Radverkehr benutzungspflichtig ausgeschildert ist oder nicht. Erst recht können sie nicht erkennen, ob ein Radfahrer ggf. die Benutzungspflicht zu Recht ignoriert, weil der Radweg erhebliche Sicherheitsmängel aufweist. . Dazu müssten sie den Weg selbst mit dem Fahrrad in der Gegenrichtung befahren. Das bedeutet, dass ein Motorrad- oder Autofahrer immer damit rechnen muss, dass ein Radfahrer die Fahrbahn benutzt, ganz gleich ob es dort einen Radweg gibt oder nicht.

Der Radweganfang in Gegenrichtung gesehen als Radwegende.

Der Radweganfang in Gegenrichtung als Radwegende.

Der Radweganfang in Gegenrichtung als Radwegende.

Offensichtlich kommt das Radwegende auch für den rechts fahrenden Radfahrer so unvermittelt, dass eine Warntafel notwendig ist, um Unfälle von Radfahrern, die das Radwegende nicht erkennen, zu verhindern. Eine sichere Überleitung vom Radweg auf die Fahrbahn existiert nicht.

Die Unfallstatistik

2012 wurden im Kreis Borken sechs Rad- und zwei Motorradfahrer bei Verkehrsunfällen getötet. Verletzt wurden 582 Radfahrer und 194 Motorrad-, Roller- und Mofafahrer. „Es gibt im Kreisgebiet viele Radfahrer“, erklärt der Pressesprecher der Kreispolizeibehörde Borken die vergleichsweise hohe Unfallquote. Oftmals sei auch Fehlverhalten von Radfahrer auszumachen, die sich nicht an die Verkehrsregeln hielten.

Von verkehrsgefährdenden Radwegen ist seitens der Polizei nicht die Rede. Von der Unfallursache Nummer eins auch nicht: Rund ein Drittel aller tödlichen Unfälle innerhalb der EU geht auf nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit zurück. Besonders häufig werden Tempolimits innerorts und auf Landstraßen missachtet.

Speed kills. So war es auch hier.

Quellen:

Polizeibericht:

Dorstener Zeitung
http://www.dorstenerzeitung.de/lokales/schermbeck/Heidener-Strasse-Rennradfahrer-stirbt-bei-Horror-Unfall-in-Raesfeld;art4250,2141521
http://www.dorstenerzeitung.de/lokales/schermbeck/Motorradfahrer-gestorben-Schwerer-Unfall-forderte-ein-weiteres-Todesopfer;art4250,2143253
http://www.dorstenerzeitung.de/lokales/raesfeld/Nach-toedlichem-Unfall-Radfahrer-sind-im-Verkehr-besonders-gefaehrdet;art4288,2147239

Borkener Zeitung

WAZ
http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-wesel-hamminkeln-und-schermbeck/rennradfahrer-stirbt-bei-zusammenprall-mit-motorraedern-id8505780.html

Heimatreport:
http://www.heimatreport.de/toedlicher-verkehrsunfall-rennradfahrer-stirbt-bei-zusammenprall-mit-kradfahrern/
http://www.heimatreport.de/radfahrer-im-strassenverkehr-stark-gefaehrdet/

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Über Klaus Kuliga

Seit 30 Jahren Arbeit an demselben Projekt: Aus Bochum eine fahrradfreundliche Stadt machen. Eine fahrradfreundliche Stadt ist eine Einladung zum Rad fahren. Immer, überall, für jeden. Nicht ohne meinen ADFC. Zur Zeit Vorsitzender beim ADFC Bochum.
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22 Kommentare zu Heidener Straße, Raesfeld, Sonntag, 29. September 2013, ca. 12:20 Uhr: Eine Unfallanalyse

  1. Pingback: Analyse des Unfalles auf der Marbeckerstraße in Raesfeld | Heimatreport Raesfeld-Erle-Schermbeck-Kreis Borken

  2. Vielen Dank für den Bericht. Sehr interessant! Der “Radweg” dürfte die Voraussetzungen zur Anordnung einer Benutzungspflicht nicht erfüllen.

  3. avatar Bonnie sagt:

    Schön dass sich einer die Mühe machte, diesen Bericht zu verfassen, welcher aufzeigen sollte wie die schuldfrage zu bewerten sei. Bin ganz in der Nähe des Unfallortes aufgewachsen und die Unfallstelle gehörte zu meinem täglichen Schulweg, den ich aufgrund der Entfernung mit dem Fahrrad zurücklegen musste. Zu der Zeit gab es an der Stelle noch kein Fahrradweg. Bei vielen Kommentaren im heimatreport-Portal musste man sich ja sorgen machen, jahrelang Glück gehabt zu haben, dass einem kein entgegenkommender motarradfahrer ins Grab gezimmert hat, da für Biker scheinbar beide Fahrbahnen egal in welcher Richtung frei zu halten sind. Mulmig war einem immer auf der engen Straße und der Radweg hat sehr viel geholfen, die Gefahren für Radfahrer zu minimieren. Dass der rennradfahrer die Straße nutzte, ist aus meiner Sicht nachvollziehbar. Der motorradfahrer durfte nicht überholen. Leider kam es zu diesem tragischen unfall, bei dem zwei Menschen ums leben kamen. Mein Beileid an die Angehörigen beider Männer.

  4. avatar Alfons Krückmann sagt:

    Danke für den guten und ausführlichen Artikel!

  5. avatar Jeremy sagt:

    Leider findet man keine Langfassung der DirectLine-Studie im Netz. 22% übersehene Radfahrer klingen ja erstmal drastisch und legen es nahe, aus Sicherheitsgründen vom Fahrrad auf das Auto umzusteigen. Allerdings scheinen mir die hundertausend Unfälle mit Radfahrern jeden Tag entgangen zu sein, die aus diesem Übersehen werden resultieren müssten. Irgendwie scheinen Studienergebnisse und empirische Realität nicht übereinzustimmen… Der ADFC sollte diese Studie daher einmal kritisch hinterfragen, anstatt sie unkritisch wiederzugeben und damit Fahrbahnangst zu erzeugen.

  6. avatar Ralf Epple sagt:

    Ein ausgezeichneter Artikel über einen tragischen Unfall.

    Für mich ist immer wieder zu beobachten, dass einige Motorradfahrer kein Interesse am Tachometer und an rücksichtsvoller Fahrweise haben. Hier gibt es nur einen Schuldigen und das ist der Motorradfahrer. Dass es etliche andere nicht so sehen (wollen) ist ein klares Indiz dafür, dass das gesellschaftliche Miteinander auf deutschen Straßen nicht funktioniert und es sowohl an Überwachung als auch an Aufklärung mangelt.

    • avatar susanne sagt:

      da has du vollkommen recht,
      wer mit einem geschoß unterwegs ist,nimmt seinen tod und den tod von unbeteiligten billigend in kauf,und die polizei hat nichts anderes zu tun,als ihr halbwissen und eingeschränktes sichtfeld zu präsentieren und zu palavern,der radfahrer hat schuld…
      ich frage mich,wie will ein polizist glaubhaft erklären,daß von einem fahrrad eine gefahr ausgeht, wenn auf der andern seite ein geschoß mit knapp 200ps (sprich ein hochgeschwindigkeitsgeschoß) steht,welches sich weder an abstandshaltung noch an geschwindigkeitsvorgaben hielt

  7. avatar ein Andreas sagt:

    Es sind immer die anderen.
    Ich bin seit Jahrzehnten als Fußgänger, Fahrradfahrer, Autofahrer und Motorradfahrer unfallfrei unterwegs. Und habe viele Diskussionen über Verkehrssicherheit geführt. Bemerkenswert ist in jeder Gruppe, dass immer nur die anderen Schuld sind. Selbstreflexion? Fehlanzeige.

    Ganz klar: egal was auf der Strasse ist und ob es da sein darf, Überholen darf man nur, wenn die Strecke frei ist. Primär trägt der Motorradfahrer die Schuld und ebenso die Fahrerin, die ohne genau genug zu gucken hinterhergefahren ist.

    Aber wie sieht’s mit der Mitschuld aus? Die hübsche Rechnung zum abstrakten Gefährdungspotential des Radfahrers ist ablenkende Augenwischerei. Der Motorradfahrer ist tot. Ohne Radfahrer wäre er das nicht. Auch als Radfahrer kann man also ganz offensichtlich eine tödliche Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer sein. Im Bochumer Süden ist von einem Fahrradfahrer in “Schussfahrt” auch schon mal ein Fußgänger getötet worden.

    “Speed Kills”, so schließt der Artikel. Hmm. Warum war der Rennradfahrer auf der Strasse? Weil er in seinem Wunschtempo den extra angelegten Radweg nicht benutzen wollte. Ich kenn die Strecke nicht, aber es scheint, dass der Radweg für Rennradfahrer ungeeignet ist, wenn sie schnell fahren wollen. Hat das Tempo des Radfahrers ein Ausweichen vielleicht erschwert? Reine Spekulation, ja, aber es könnte so sein. Dann hätte er sich selbst (und andere) gefährdet, weil er ein hohes Tempo erleben wollte.

    Nochmal: SCHULD an diesem Unfall ist für mich in erster Linie der unzulässige Überholvorgang. Ohne jeden Zweifel. Aber Radwege werden gebaut, um Radfahrer vor dem Übersehenwerden zu schützen, oder nur für spielende Kinder?

    In diesem Artikel (und in allen anderen Diskussionen von Radfahrern, die ich kenne) ist Tempo nur bei den anderen böse, als Rennradfahrer ist es völlig legitim, den Radweg links liegen zu lassen, da man da nicht schnell genug fahren kann. Überholt der Motorradfahrer, weil er hinter dem Auto nicht schnell genug fahren kann, ist er gleich ein Raser.

    Mein Wunsch an alle (und im Radfahrforum eben an Radler): mal ein wenig mehr Selbstreflektion. Es sind eben nicht immer nur die anderen, die auf die eigenen, manchmal rücksichtslos ausgelebten Bedürfnisse Rücksicht nehmen müssen. Rücksicht fängt immer bei mir selber an, sobald ich nicht allein bin.

  8. avatar Jeremy sagt:

    @einAndreas

    Ich verstehe worauf sie hinauswollen, allerdings basiert ihre These auf einer wichtigen Prämisse, ohne die ihre These nicht “funktioniert”: nämlich dass Radwege sicherer sind als die Fahrbahn. Ich weiß, es ist nicht einfach dem Bedürfnis zu wiederstehen, sich bei der Beurteilung dieser Frage auf das scheinbar objektive Gefühl zu verlassen, es stehe außer Frage, dass Radwege sicherer seien. Wissenschaftliche Studien legen aber eher das Gegenteil nahe. Es konnte keine Verbesserung der Sicherheit durch die Anlage von Radwegen außerorts nachgewiesen werden. Die Radfahrer, die auf der Strecke sicher vor dem Übersehen werden sind, verunglücken dann an Kreuzungen und Einmündungen, eben weil sie auf dem Radweg übersehen werden. Die meisten Radfahrer erwischt es aber bei dem Verscuh, überhaupt erst auf den Radweg zu gelangen, weil diese außerorts in der überwiegenden Mehrzahl aller Fälle nur einseitig angelegt werden. Sehen Sie sich doch bitet mal den Anfang des Radweges auf dem Foto an: Hier wurde alles falsch gemacht, was man nur falschmachen kann und alleine die Querung and dieser Stelle kompensiert den Sicherheitsgewinn auf der Strecke vollständig, vielleicht überkompensiert sie ihn sogar.

  9. avatar Pedelecer sagt:

    Ähnlich erschreckend war der Unfall in Köln-Porz/Grengel am 1. August 2013:http://www.radfahren-in-koeln.de/2013/08/07/einfach-umgenietet/

    • avatar susanne sagt:

      danke für den link,ich bin fassungslos was in NRW bei der polizei los ist,
      sind dort nur gestörte an der arbeit?
      das ist ein thema,was mich,wenn ich dort wohnen würde,so derartig auf die palme bringen würde, daß die polizei das deutlich zu spüren bekäme..

  10. Pingback: Analyse des Unfalles auf der Heidener Straße in Raesfeld | Heimatreport Raesfeld-Erle-Schermbeck-Kreis Borken

  11. avatar Ralf Kusmierz sagt:

    Die Rechnungen zur kinetischen Energie sind falsch (und kg schreibt man mit kleinem k) – es wurde ein Faktor 3,6^2 vergessen.

    Und inwiefern der Unfall verhindert worden wäre, wenn das unerlaubte Überholen vorher angekündigt worden wäre, ist mir auch unklar – ich wäre als Radfahrer nicht in den Acker geflohen, sondern trotzdem überfahren worden.

  12. avatar Achim Kausch sagt:

    Vielen Dank für die nochmalige Aufarbeitung des Unfalls. Können Sie diese auch an die Kreispolizei Borken, sowie dem Kreis Borken schicken, da diese Behörden eine erhebliche Mitschuld an diesem Unfall aus meiner Sicht trifft. Ich habe mir heute noch einmal die Zufahrt links in der Kurve angeschaut. Sie stellt, wie Sie auch erkannt haben, eine lebensgefährliche Falle für Radfahrer dar, die aus Richtung Marbeck kommend links den Radweg benutzen müssen (wie Herr Rentmeister sagt). Die Kurve ist viel zu kurz einzusehen. Das Verkehrszeichen “Radfahrer kreuzt” fehlt und 70 Km/h ist für die Radwegzufahrt viel zu viel. Erst Recht, wenn die Geschwindigkeit nicht eingehalten wird. Ich hoffe, das dann min. 50 km/h eingerichtet wird, damit der Tod der beiden Menschen nicht ganz umsonst war.

    • avatar susanne sagt:

      vielen dank KLAUS für die aufarbeitung, ich kannte das radopfer sehr gut,er war ein sehr guter freund und ich weiß aus seinen erzählungen ,daß es oft “ärger” gab mit motorisierten verkehrsteilnehmern,die uneinsichtig sich verhalten, daß die polizei sich derartig schlampig verhält und auch noch eine schuld auf den radfahrer abwälzen will,ist für mich unfaßbar-wenn ich in der nähe wohnen würde,hätte ich schon längst in einer audienz dort vorgesprochen…vor allem,der besagte sonntag war ein schöner sonniger tag,ich gehe davon aus,daß der radweg auch deshalb für einen rennradfahrer nicht benutzbar war,weil sich dort umherhopsende kinder mit mutties und kinderwagen,inlineskatern und sonstigen fußgängern bewegt haben, unter solchen umständen kann man natürlich NICHT radfahren, was mich aber von anfang beschlich,war das gefühl,daß die biker einen vollknall hatten,wegen der geschwindigkeitsbegrenzung,die sie nicht einhielten.ich frage mich,wer erteilt solchen individuen einen führerschein?normal müßte die polizei an JEDEM sonnigen tag dort blitzen und kontrollen machen,an JEDEM tag,oder wie erklärt sich eine zahl von fast 600 verletzten radfahrern in dem kreis pro jahr???? WIE ???und ich frage mich weiterhin,was wollten unfallseelsorger an der unfallstelle?die beteiligten waren doch tot,und sie nahmen,wie das bei solch gestörten geschwindigkeitsjüngern der fall ist,den tod billigend in kauf,im gegensatz zum radfahrer,der etwas für sich gutes tun wollte.ein kradfahrer,der mit einem geschoß unterwegs ist,nimmt seinen tod und den tod von anderen IMMER billigend in kauf-für den geschwindigkeitsrausch..ich bin einfach nur fassungslos,und mit den ermittelnden polizisten werde ich auf jeden fall noch ein wort reden.SO GEHTS NICHT!

  13. avatar Kai sagt:

    @ein Andreas: Ich kann deine Kritik in keinster Weise nachvollziehen. Du betreibst hier billige Abwälzung der Schuld auf das Opfer, im englischen “victim blaming” genannt. Der Motorradfahrer wäre auch nicht tot, wenn er zuhause geblieben wäre.

    Es ist schon lange erwiesen, dass Radfahrer auf Radwegen im allgemeinen viel mehr gefährdet sind als auf der Fahrbahn. Das gilt auch ausserorts. Die meisten tödlichen Unfälle passieren, weil Radfahrer auf Radwegen übersehen werden. Das ist auch ausserorts die häufigste Todesursache. Streckenunfälle wie der oben geschilderte sind äusserst selten, aber gerade diese werden meist durch spektakuläre Berichterstattung begleitet, welche die Realität verzerrt.

    Eine Mitschuld eines Verkehrsteilnehmers, der sich völlig vorschriftsmässig verhält, kann ich beim besten Willen nicht erkennen. Gibst du auch Fussgängern eine Mitschuld, die bei Grün über die Strasse gehen und dann von Links abbiegenden Autofahrern übersehen werden? Nur weil dort ein Radweg existiert und jemand nicht darauf fährt, entsteht keine Mitschuld. Du könntest dem Radfahrer genauso gut vorwerfen, nicht später von zuhause losgefahren zu sein oder eine andere Strecke gefahren zu sein.

    Auch den Einwand, es gäbe keine Selbstkritik unter Radfahrern, sehe ich so nicht. Abgesehen davon, dass dieses Thema gar nichts mit dem Unfall zu tun hat: Gerade in Radfahrkreisen gibt es ganz viel Selbstkritik gegenüber Rotfahrern oder solchen, die Falschrum auf Radwegen unterwegs sind.

  14. avatar Michael sagt:

    Ruhe in Frieden Bernd. Ich bin unendlich traurig. Kann mich noch gut an die Jahre neben dir im Mathe-Unterricht erinnern. Wir hatten soviel Spaß und bei jedem Klassentreffen war der alte “Spirit” wieder da…beim nächsten Mal werden wir an dich erinnern!

    Danke an den Verfasser dieses Artikels!

  15. avatar Gerhard Teborg (Vater) sagt:

    Wir sind alle so unendlich traurig. Ich danke allen für Ihre Anteilnahme und Ihre Bemühungen, Licht in das Dunkel zu bringen. Das Verhalten der Polizei unmittelbar noch am Unfallort bedeutet doch eine Vorverurteilung meines Sohnes. Die ausführliche Darstellung des ADFC sollte helfen, den Unfallhergang in ein richtiges Licht zu rücken, und ist auch wichtig für eine spätere Feststellung des wirklich Schuldigen. Außer uns Eltern sind Andrea (Frau),Sophie und Philipp (Kinder) besonders betroffen.Hier gilt es jetzt, mit Rat und Tat zu helfen. Wir sind mit unseren Gedanken bei Bernd, haben aber auch die Pflicht und Verantwortung für die Lebenden. Wir danken nochmals für Ihr Mitgefühl, was uns über die schweren Zeiten ein wenig hinüberhilft.
    Mit traurigen Grüßen
    Die Eltern

  16. avatar Rolf Hostadt sagt:

    Mein Mitgefühl gilt der Familie.
    Fassungslos haben die Radsportler der Essener Radsportgemeinschaft die Nachricht vom Tod eines Sportkameraden aufgenommen.
    Wir haben viel über den tragischen Unfall diskutiert. Eines unserer Mitglieder war mit Bernd befreundet, hat mit Ihm gemeinsam trainiert und trauert wie wir allle.
    Dem Verfasser des Artikels sprechen ich unseren Dank für die sachliche Aufarbeitung des Unfallgeschehens aus.
    Fassungslos bin ich als Radsportler, Rennradfahrer, 1.Vorsitzender eines Radsportvereines und als Motorradfahrer über die Menschenverachtenden Kommentare zu dem Geschehen. Selber bin ich im Kreis Borken mit dem Rennrad und dem Motorrad unterwegs. Ich kenne die Radwege, ich kenne die Straßen als Biker und ich kenne das Verhalten vieler Biker. Aber auch die Fahrweise und das Fehlverhalten mancher Fahrradfahrer.
    Es steckt schon eine Menge Zynismus darin, einen Radfahrer für einen Fehler verantwortlichzu machen, den offensichtlich der Motorradfahrer begangen hat indem er einen Überholvorgang startete, ohne sich davon zu überzeugen, ob die Gegenfahrbahn frei ist.
    Wo führt diese Argumentation hin: Machen diese Menschen den überfahrenen Senior mit Gehhilfe dafür verantwortlich, weil er nicht schnell genug war?
    Der Autofahrer hat zwar das spielende Kind gesehen. Aber warum soll er langsam fahren, das Kind ist doch selber schuld wenn es dem Ball hinterher läuft.
    Dann ist die nächste Schlussfolgerung nicht mehr weit: Was macht der Radfahrer auf der Straße die gehört den Motorradfahrern und wenn er das nicht begreifen will dann hat der Motorradfahrer das recht Ihn umzunieten?
    Fehlverhalten hin oder her, niemand hat das Recht das Leben eines anderen Menschen zu gefährden. Und niemand hat das Recht eine Begründung dafür zu liefern warum er es dennoch tut.
    Also bitte, etwas mehr Klugheit, Zurückhaltung, Empatie, und Mitgefühl tut uns allen gut.
    Mitgefühl, auch für die Gruppe der Motorradfahrer. Ich kann mir kaum vorstellen, dass diese Gruppe sich gut dabei fühlt. Auch sie müssen damit leben einen tragischen Unfall mit verursacht zu haben. Auch Ihnen helfen die Kommentare zu dem Geschehenen bei der Aufarbeitung Ihrer Verantwortung nicht.
    Rolf Hostadt
    Essener Radsportgemeinschaft 1900 e.V.
    1.Vorsitzender

  17. avatar Dieter Gruber sagt:

    Hallo,

    habe diesen sehr langen Bericht gelesen, der mit schönen Bildern belegt wie viel Blödsinn man schreiben kann und ganz viel Leute sich mit dummen Kommentaren dazu melden.

    Interessant!

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