Symposium: Strategien und Planungsinstrumente für polyzentrische Stadtregionen: Fallstudien Amsterdam und Zürich

Die Innenstadt von Zürich (Foto: Roland zh, ,  Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Die Innenstadt von Zürich (Foto: Roland zh, , Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Für die akademisch interessierten Leser_innen ist sicherlich das Symposium “Strategien und Planungsinstrumente für polyzentrische Stadtregionen: Fallstudien Amsterdam und Zürich” am 4. April interessant, bei dem es u. a. um die Planung in Amsterdam geht, auf das ja gerne verwiesen wird, wenn es um Fahrradfreundlichkeit geht.

Hohe Lebensqualität, hoher Wachstumsdruck: Die Bevölkerungsdichte im Schweizer Mittelland – wo zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung leben – ist gleich hoch wie in den Niederlanden, dem am dichtesten besiedelten Land in Europa. Gemeinsam ist Amsterdam und Zürich nicht nur die jeweilige Bedeutung als regionaler und nationaler Wirtschaftsmotor, sondern auch die polyzentrische Lage und die räumliche, soziale und wirtschaftliche Verflechtung.

Wie werden die räumlichen Entwicklungsprozesse dieser städtischen Grossräume erfolgreich gesteuert? Mit welchen Strategien und Planungsinstrumenten?

[…] Leitende Planerinnen, Städtebaupraktiker und Planungsexpertinnen aus beiden Regionen werden am Morgen in Keynotes im Plenum Strategien und Planungsinstrumente für polyzentrische Stadtregionen erörtern, bevor sie spezifische Städtebauprojekte, Planungsstrategien und -instrumente zu Infrastruktur, Mobilität, Dichte, Diversität, Landschaft, Szenarien und Partizipation in sechs parallel stattfindenden, moderierten Workshops vertieft diskutieren. Der Erfahrungsaustausch zwischen Amsterdam und Zürich steht dabei im Mittelpunkt.

so die E-Mail-Einladung von heute.

Detailliertes Programm: www.christiaanse.arch.ethz.ch/symposium2014

Im Bereich Mobilität gibt es den Workshop “Mobilitätsinfrastrukturen: Multiskalare Vermittler?

Mobilitätsinfrastrukturen gelten als treibende Kräfte in Urbanisierungsprozessen – und gleichzeitig als Hoffnungsträger für Integration und Identifikation. Als grand projets re-organisieren sie sowohl regional als auch lokal die bestehende urbane Topografie. Im Kontext der Planungsinstrumente drängen sich deshalb folgende Fragen auf: Wie vermitteln Mobilitätsinfrastrukturen zwischen übergeordneten Visionen und Strategien (z.B. Kantonaler Richtplan, SVIR) und lokalen, implementierten städtebaulichen Projekten? Wie sehen die Planungsinstrumente und -prozesse aus, welche die notwendigen multiskalaren Verknüpfungen leisten können?

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Über Norbert Paul

Norbert Paul ist seit Jahren ehrenamtlich journalistisch und verkehrspolitisch aktiv. Neben dem Engagement im ADFC war er auch schon über 10 Jahre Mitglied im Bundesvorstand von FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr Deutschland. Von Dezember 2012 bis August 2013 war er Geschäftsführer des ADFC Dortmund, schilderte aber auch in dieser Zeit wie alle anderen Blogger hier in seiner Freizeit seine persönliche Sicht der Dinge. Er ist Redaktionsmitglied von Mobilogisch.
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