Blogrundschau 12: Kamera gegen aggressive Autofahrer findet positive Resonanz

Aggressive Autofahrer scheinen viele Radfahrer zu bewegen, sonst würde sich nicht erklären lassen, warum innerhalb kürzester Zeit das Geld für die Serienproduktion einer Rüpcklichtkamera zusammen kam per Crowdfunding, wie golem.de im Artikel Unfallkamera für Fahrräder gegen aggressive Autofahrer berichtet:

Die Finanzierung über Kickstarter ist bereits vollständig gesichert. Eigentlich wurden nur 95.000 australische Dollar benötigt, doch mittlerweile sind mehr als 125.000 eingegangen, obwohl die Kampagne noch knapp 4 Wochen bis zum 10. März 2014 läuft.

Das Produkt soll laut dem Bericht Videos inkl. Ton mit Zeitstempel auf eine MicroSD-Karte speichern und nach dem Laden am USB-Anschluss ca. fünf Stunden Laufzeit haben. Dem Bericht nach soll das Rücklicht auch eine unsägliche Blinkfunktion haben.


Wollt ihr sowas auch an eurem Rad haben?

 

avatar

Über Norbert Paul

Norbert Paul ist seit Jahren ehrenamtlich journalistisch und verkehrspolitisch aktiv. Neben dem Engagement im ADFC war er auch schon über 10 Jahre Mitglied im Bundesvorstand von FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr Deutschland. Von Dezember 2012 bis August 2013 war er Geschäftsführer des ADFC Dortmund, schilderte aber auch in dieser Zeit wie alle anderen Blogger hier in seiner Freizeit seine persönliche Sicht der Dinge. Er ist Redaktionsmitglied von Mobilogisch.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Technik abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Responses to Blogrundschau 12: Kamera gegen aggressive Autofahrer findet positive Resonanz

  1. avatar Christoph S sagt:

    Als “Rückspiegel” für das Velomobil könnte ich mir vorstellen, eine solche Kamera anzuschaffen. Ich bezweifle allerdings ob so etwas geplant ist. “Beweismaterial, um flüchtige Autofahrer identifizieren zu können” liefert allerdings keine Kamera, da auf den Aufnahmen (maximal) das Kennzeichen nicht aber de Fahrer identifizierbar ist.

  2. avatar MarkusMK sagt:

    Ein deutlicher Hinweis auf eine Kamera hinten am Fahrrad würde ja vielleicht auch schon einen deutlichen Effekt gegen Aggressione haben.

  3. avatar Hille sagt:

    Soetwas würde ich mir sofort montieren, allerdings wartungsfrei:
    * Ohne oder mit abschaltbarer Blinkfunktion
    * Über den Nabendynamo mit Strom versorgt (Kamera und Licht!)
    * Automatisch einschaltend, falls Strom anliegt und noch x Minuten weiterlaufend danach
    * Sich selbst überschreibend, nachdem die Karte voll ist, daher man hat immer die letzten x Stunden aufgezeichnet.
    Ich denke sehr wohl, dass man im Falle des Falles auch den Fahrer erkennen könnte. Zudem könnte man auf schönen Urlaubsfahrten das Video abend auf eine externe Platte sichern.

  4. avatar Pedelecer sagt:

    Ich dachte immer man hat die Actioncam auf dem Kopf oder Lenkrad. Wird man jetzt als Radfahrer nicht mehr durch den Vordermann aus gebremst?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.