Die Geräusche der Stadt und ihre Wirkung

Frau mit Kopfhörer von hinten aus gesehen

(Foto: Sascha Kohlmann, Lizenz: CC BY-SA 3.0)

(Foto:  Timo Neumann, Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Manchmal muss man sich zurückziehen …:-) (Foto:  Timo Neumann, Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Ich gehöre wohl zu den wenigen Menschen in meinem Alter, die bis heute kein mp3-Player oder ein dafür geeignetes Mobiltelefon ihr Eignen nennen. Und ich vermisse das nicht, denn beim Radfahren mag ich es, wenn ich außer einem leichten Rollgeräusch nichts von meinem Fahrrad höre um die Geräusche der Umgebung oder die Stille wahrnehmen zu können. Auch wenn ich andersweitig unterwegs bin, fände ich es hinderlich, Stöpsel im Ohr zu haben, denn das würde mich ja daran hindern, die Umwelt mit allen Sinnen wahrzunehmen. (Gut: Ganz selten habe ich in öffentlichen Verkehrsmitteln mir schon etwas gewünscht, um nicht alles akustisch ertragen zu müssen, aber besser konzentrieren könnte ich mich dann auch nicht besser, denn dafür brauche ich in mindestens 87,65 % der Fälle vor allem akustische und visuelle Ruhe). So nehme ich die Vielfalt an Geräuschen in der Stadt in mich auf. Aber diese Geräusche sind nicht neutral, sie transportieren Informationen (“Mensch mit zu viel Geld und zu wenig Entspanntheit hinter einem.”), können aber auch negativ für uns sein, wie das Feature “Stress in the City” von Aishe Malekshahi auf wdr5 in der Reihe “Tiefenblick: Im Dickicht der Stadt” Anfang Januar thematisierte. Ein wichtiges Thema:

6. O-Ton: Mazda Adli „Ich meine, Urbanisierung ist die wesentliche Veränderung, denen wir Menschen in den nächsten 20-30 Jahren ausgesetzt sein werden. Eine Veränderung, die mindestens so relevant sein wird wie die Erderwärmung.“

Auf der Seite des Senders kann man das Feature nachhören und nachlesen.

Autorin: Gestresste Städter brauchen Orte, die in den Stadtraum eingreifen und signalisieren: Verweile, komm zur Ruhe. Da sind sich Stadtplaner, Architekten und Mediziner einig.

In einer knappen halben Stunde wirft das Feature aus verschiedenen Perspektiven einen Blick darauf, wie verschiedene Disziplinen das Problem wahrnehmen und welche Antworten sie darauf haben.

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Über Norbert Paul

Norbert Paul ist seit Jahren ehrenamtlich journalistisch und verkehrspolitisch aktiv. Neben dem Engagement im ADFC war er auch schon über 10 Jahre Mitglied im Bundesvorstand von FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr Deutschland. Von Dezember 2012 bis August 2013 war er Geschäftsführer des ADFC Dortmund, schilderte aber auch in dieser Zeit wie alle anderen Blogger hier in seiner Freizeit seine persönliche Sicht der Dinge. Er ist Redaktionsmitglied von Mobilogisch.
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2 Responses to Die Geräusche der Stadt und ihre Wirkung

  1. avatar Radl sagt:

    Finde ich auch. Voarllem im Verkehr ist das gefährlich. Wenn hinter einem ein Auto fährt hört man nichts und beim abbiegen können schlimme Unfälle entstehen

  2. avatar Michael sagt:

    Solcherlei Orte werden grade im Ruhrgebiet z.B. bitter benötigt. Die meisten Strassenzüge hier sind so gebaut, dass man vom Strassenverkehr auch zu Hause keine Ruhe hat. Ich für meinen Teil sah nur die Lösung, in eine Kleinstadt zu ziehen.

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