Bochum will in die AGFS und richtig viele Radfahrer

bochum_wappenDerwesten.de (via Hamburgize) berichtet, dass die Stadt Bochum nun nach Jahren ihren Antrag auf Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS) auf den Weg bringen will. Angeblich will Bochum bis 2030 25% Radverkehrsanteil erreichen – bei jetzt 6%. Wie soll das gehen, wenn man schon mal innerörtliche Straßen für den Radverkehr (faktisch) sperrt? (s. hier, hier) Die Idee zum Beitritt ist übrings schon 20 Jahre alt … Man muss halt Prioritäten setzen ;-).

 

 

avatar

Über Norbert Paul

Norbert Paul ist seit Jahren ehrenamtlich journalistisch und verkehrspolitisch aktiv. Neben dem Engagement im ADFC war er auch schon über 10 Jahre Mitglied im Bundesvorstand von FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr Deutschland. Von Dezember 2012 bis August 2013 war er Geschäftsführer des ADFC Dortmund, schilderte aber auch in dieser Zeit wie alle anderen Blogger hier in seiner Freizeit seine persönliche Sicht der Dinge. Er ist Redaktionsmitglied von Mobilogisch.
Dieser Beitrag wurde unter Alltag, Radverkehr abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Responses to Bochum will in die AGFS und richtig viele Radfahrer

  1. avatar Pedelecer sagt:

    Ich dachte das wäre zu selbst loben! Wie man sich täuschen kann. Aber noch schlimmer sind die uralt Fotos im Internet der AGFS!

  2. avatar Kai Teranski sagt:

    Die AGFS ist meiner Meinung nach ein Verein, wo Nicht(alltags-)radfahrer andere Nichtradfahrer nach praxisfernen Kriterien bewerten. Die Mitgliedschaft dort ist ein reines Image-Ding.

  3. avatar Grünschnabel sagt:

    Nürnberg wurde 2013 als erste fahrradfreundliche Kommune Bayerns ausgezeichnent. Man fragt sich wofür, denn eins ist Nürnberg nicht: fahrradfreundlich.
    Insofern dienen solche Preise und Arbeitsgemeinschaften wohl eher der Imagepflege. :-(

    • avatar Norbert Paul sagt:

      Immerhin gehört Fahrradfreundlichkeit heute zu den Dingen, zu den sich Städte zu bekennen meinen. Das war vor nicht alzu langer Zeit glaub ich noch anders, oder?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.