Spartipps für Fortgeschrittene

Kein Shopping … keine Ausgaben (Foto: Kiit.ru, Lizenz: CC BY-NC-SA 3.0)

Kein Shopping … keine Ausgaben (Foto: Kiit.ru, Lizenz: CC BY-NC-SA 3.0)

Die für tiefgehende Artikel bekannte kostenlose Verteilzeitschrift Unicum wartet in der aktuellen Ausgabe 3-2014 mit großartigen Spartipps auf wie z. B. Klauen von Toilettenpapier an der Uni, Pfandflaschen erst am Monatsende weg bringen, Wasser für Nudeln mit dem Wasserkocher vorwärmen um Energie zu sparen und mit dem Auto zum Flohmarkt fahren um Möbel einzukaufen. Auf Fahrradfahren zu Uni statt Auto und Fitnessstudio (das Fitnessstudio des Hochulsports Dortmunds kostet monatlich z. B. allein 18 Euro) ist man nicht gekommen – das Gehirn war wohl noch träge, da die Redaktion nicht mit dem Rad zu Arbeit gekommen war ;-). Und auch beim Thema Flohmarkt gibt es eine gute Alternative zum Auto: Das Lastenrad – in Dortmund kann man über VeloCityRuhr sogar zwei Lastenräder kostenlos ausleihen – legal und man spart tatsächlich und verschiebt nicht nur Kosten. Das muss man aber wissen und dafür wäre dieses Dings … ähmm … warte … hmm … Re … Re … ich hab’s Recherche notwendig gewesen.

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Über Norbert Paul

Norbert Paul ist seit Jahren ehrenamtlich journalistisch und verkehrspolitisch aktiv. Neben dem Engagement im ADFC war er auch schon über 10 Jahre Mitglied im Bundesvorstand von FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr Deutschland. Von Dezember 2012 bis August 2013 war er Geschäftsführer des ADFC Dortmund, schilderte aber auch in dieser Zeit wie alle anderen Blogger hier in seiner Freizeit seine persönliche Sicht der Dinge. Er ist Redaktionsmitglied von Mobilogisch.
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7 Responses to Spartipps für Fortgeschrittene

  1. avatar Vincent sagt:

    Coole Sache ;-) Hast wirklich Recht auf die einfachsten Dinge kommen die nicht. Dabei ist es so naheliegend, einfach, gesund und günstig zu gleich. Und macht natürlich auch Spaß! ;-D Sollte man denen vlt einfach mal so schreiben wie du es getan hast ;-)

  2. avatar ElGato sagt:

    Das Auto nicht benutzen?
    Fahrrad für den Weg zur Uni? Gar zur Arbeit?
    Ich bin ja auch sehr für Sparen, aber bitte: Alles hat seine Grenzen!

    Besonders schön auch die Kameraden, die ihr Fahrrad zur Ausfahrt am Sonntag im Auto in den Wald fahren.

    BTW: Erst den (ineffizienten) Elektrokocher zum Wasser erwärmen nehmen und dann den Topf auf den effizienteren Gasherd zu stellen ist ein super Vorschlag. Spart zwar Zeit, aber mit Sicherheit keine Energie.
    Abgesehen davon

    • avatar Norbert Paul sagt:

      Die Energie, die für die gleiche Wassertemperatur nötig ist, muss logischerweise die gleiche sein. Hat schon mal jemand den konkreten Verlust jeweils berechnet, der der bestimmt ja den Unterschied.

    • avatar Dominik sagt:

      Hallo ElGato, am Sonntag mit dem Auto in den Wald fahren um dort Fahrrad zu fahren ist wirklich ziemlich dämlich. Aber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln raus aufs Land fahren und dann das Fahrrad nehmen, ist eigentlich eine gute Idee.

      Werbelink entfernt. /np

  3. avatar Martin Isbruch sagt:

    Mag daran liegen, dass Unicum zu einem guten Teil Studierende im Blick hat und die Unis in der Regel extrem gut an den ÖPNV angebunden sind. Die Ruhrgebietsunis haben alle ein sehr praktisches Semesterticket.

    Ich erinnere mich noch gut, dass meine Studienzeit der Lebensabschnitt war, in dem ich am wenigsten Rad gefahren bin – eben weil Bielefeld über ein exzellentes Öffi-Angebot verfügt (im Gegensatz zu Münster z. B. schnelle Stadtbahnen), auch in Randzeiten.

    Zum Bewältigen von Alltagswegen per Rad hat mich erst wieder der berufsbedingte Umzug und der damit verbundene grottenschlechte ÖPNV in der Provinz gebracht – Notwehr quasi. Aber auch der Spaß, an der Tankstelle vorbei fahren zu können …

    • avatar Norbert Paul sagt:

      Naja, extrem gut angebunden finde ich die Hochschulen nicht unbedingt.

      Ruhr-Universität Bochum/Fachhochschule Bochum: Hauptsächlich erschlossen durch die U35, die dermaßen überlastet ist, dass Vorlesungen inzwischen zu verschiedenen Zeiten anfangen. Trotz neuer Wagen gibt es jetzt einen 3-3-6 Takt statt 5 Minuten Takt – zu Lasten der Fahrgäste in Herne, die jetzt einen 6- statt 5-Minuten-Takt haben (halt deutlich schlechter zu merken und nicht kompatibel zum 20-Grundtakt in Bochum).

      Campus Nord in Dortmund (Teil der ZU, Teil der FH): Hauptsächlich erschlossen durch eine stark ausgelastete und verspätungsanfällige S1 und ein paar volle Buslinien. Kein Anschluss an Stadtbahn vorhanden.

      Campus Süd: eine verspätungsanfällige Buslinie, die den ganzen Süden der Stadt durchquert und mit der H-Bahn an die S-Bahn und weitere Buslinien am Campus Nord angebunden. Die H-Bahn, die in den Stoßzeiten ohne Reserve fahren muss, ist auch gut ausgelastet.

      Standort Max-Ophüls-Platz der FH: Keine Haltestelle in direkter Nähe. Nähere Umgebung Stadtbahn/Bus

      Standort Sonnenstraße der FH: Keine Haltestelle in direkter Nähe. Nähere Umgebung S-Bahn/Stadtbahn/Bus

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