Erster Deutscher Kommunalradkongress

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund veranstaltet am 03. Juli 2014 den Ersten Deutschen Kommunalradkongress zum Schnäppchenteilnehmerpreis von 119 Euro in Siegburg. Durchgeführt wird der Kongres in Kooperation mit dem Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen, dem nordrhein-westfälischen Landkreistag, der Stadt Siegburg und dem Rhein-Sieg-Kreis. Noch interessanter ist ein Blick auf die Sponsoren: ADAC (kein Tipfehler!), Deutsche Bahn, Deutscher Verkehrssicherheitsrat, TÜV, RWE und VDV.

Der VCD ist gar nicht beteiligt, ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork ist immerhin auf einem Podium vertreten.

Angesichts des Wochentags (Donnerstag) und der Teilnahmekosten bin ich wohl eh nicht Zielgruppe aber interessieren würde es mich ja schon, was dort so gesagt und diskutiert wird, auch wenn ich mich angesichts der Sponsoren-Riege nicht gerade in Oprtimismus üben mag. Anderseits nehme ich positiv zur Kenntnis, dass Radverkehr inzwischen die Relevanz hat, dass die Kommunen einen eigenen Kongress dazu veranstalten.

(Via StadtBauKultur-Newsletter vom 12. 05. 2014 -s. Online-Meldung)

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Über Norbert Paul

Norbert Paul ist seit Jahren ehrenamtlich journalistisch und verkehrspolitisch aktiv. Neben dem Engagement im ADFC war er auch schon über 10 Jahre Mitglied im Bundesvorstand von FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr Deutschland. Von Dezember 2012 bis August 2013 war er Geschäftsführer des ADFC Dortmund, schilderte aber auch in dieser Zeit wie alle anderen Blogger hier in seiner Freizeit seine persönliche Sicht der Dinge. Er ist Redaktionsmitglied von Mobilogisch.
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1 Response to Erster Deutscher Kommunalradkongress

  1. avatar Pedelecer sagt:

    Aber für mich wäre es viel interessanter gewesen, wie man zu der Erkenntnis kommt:
    “Initiative für Elektro- und Zweiradmobilität erforderlich”?
    Es gibt zig Initiativen, Verbände, Ideen und immer wieder einen Radverkehrsplan. Doch was ändert sich wirklich? In meiner Stadt werden Kleinigkeiten geändert, aber wirklich besser geworden ist nichts. Meistens scheitert es am Geld, ist auch wieder gut zu lesen in dem Artikel. Die Städte wollen Geld haben.

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