Warum korrekt parken, wenn es auch aufwendig geht?

Fehlerkorrektur: 4.9. 00:06

Auch wenn dazydee mir in den Kommentaren inhaltich soweit zustimmt, dass der gelbe Mercedes aus Radfahrersicht besser parkt, als viele andere, die sich auf den Radfahrstreifen stellen, hat er Recht wenn er sagt, dass man auch da nicht parken darf (Anlage 2 RN 68 Nr. 2 Buchst. a StVO i. V. m. RN 10 VwV StVO). Danke für den Hinweis.

(Foto: Norbert Paul)

(Foto: Norbert Paul)

Immer noch sehr selten, aber immer häufiger sieht man in Dortmund Dienstfahrzeuge (insbesondere Paketdienste) übrings korrekt neben dem Radfahrstreifen parken.

avatar

Über Norbert Paul

Norbert Paul ist seit Jahren ehrenamtlich journalistisch und verkehrspolitisch aktiv. Neben dem Engagement im ADFC war er auch schon über 10 Jahre Mitglied im Bundesvorstand von FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr Deutschland. Von Dezember 2012 bis August 2013 war er Geschäftsführer des ADFC Dortmund, schilderte aber auch in dieser Zeit wie alle anderen Blogger hier in seiner Freizeit seine persönliche Sicht der Dinge. Er ist Redaktionsmitglied von Mobilogisch.
Dieser Beitrag wurde unter Alltag, Recht abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

15 Kommentare zu Warum korrekt parken, wenn es auch aufwendig geht?

  1. avatar Philipp R. sagt:

    Ob korrekt oder nicht – gefährlich bleibt’s trotzdem. Wer sagt mir, dass beim Vorbeifahren nicht doch die Beifahrertür auf geht? Und dann bin ich an der Engstelle gefangen und muss auf meine Bremsen vertrauen, denn Ausweichen ist nicht.
    Ich habe zumindest ein sichereres Gefühl, wenn ich links an einem parkendem Auto vorbei fahren kann und dabei selbst die Kontrolle über den Seitenabstand habe. Wenn es die Situation zulässt, wechsele ich auch bei “Korrekt-Parkern” auf die Fahrbahn, anstatt mich durch das Spalier zu wagen. So breit wie hier im Bild sind leider die wenigsten Radstreifen….

    • avatar Norbert Paul sagt:

      Bisher habe ich da nie ein Problem drin gesehen, höchstens ein kurzes akustisches Zeichen gegeben. Auf die Idde links vorbei zu fahren bin ich noch nie gekommen.

      Spontan ein paar Gedanken dazu:
      1) Bei einem durchschnittlichen Besetzungsgrad von gut einer Person gehen eher selten Türen auf der Beifahrerseite auf.
      2) Man sieht ja in so einem Fall doch auch, dass keiner drin sitzt.
      3) Und wer darauf achtet, nicht auf dem Radfahrstreifen zu parken, wird wohl auch mit Radfahrenden rechnen.

  2. avatar Philipp R. sagt:

    Gerade beim Taxi bin ich vorsichtig. Rein schauen ist gut, aber nie eine 100-prozentige Sicherheit. Es gibt auch kleine Leute, die hinter dem Sitz gar nicht auffallen. Und so schön es ist, wenn ein Taxifahrer an Radfahrer denkt – die meisten “Fahrgäste” werden wohl nicht nach hinten schauen, bevor sie die Tür aufmachen. So zumindest meine Erfahrung.

  3. avatar dazydee sagt:

    Ist das jetzt ironisch gemeint oder habe ich etwas in der StVO übersehen, das Taxen und Paketdienste von den Bestimmungen des Zeichens 295 2.a und dem Haltverbot durch Zeichen 297 ausnimmt?

  4. avatar dazydee sagt:

    Hier sollten sich mal die großen Online-Qualitätsjournalisten abschauen, wie eine Fehlerkorrektur aussieht.

    Vielen Dank!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.