Wie man sich als Presse die Rüpelradler für die nächsten Artikel heranzieht

Ich habe noch nie gesehen, dass ein Bericht über den Ausbau einer Autobahn mit dem Bild eines Geisterfahrers bebildert wurde. Da würde jede(r) in der Redaktion merken, dass das nicht sooooo passend ist. Anders beim Radverkehr.

Auszug Screenshot haz.de

Auszug Screenshot haz.de

Nicht nur Kommunen tragen ihren Beitrag dazu bei, wie die Radfahrenden sich auf ihrem Gebiet verhalten, wie ich gerade hier thematisiert habe. Auch Journalisten können ihren Beitrag dazu leisten, dass Leute lebensgefährlich für sich und andere unterwegs sind. Aktuelles Beispiel: haz.de bebildert einen Artikel über einen zu schmalen Schutzstreifen mit einem in falsche Richtung unterwegs seienden Radfahrer. Spätestens, wenn man das ein paar Mal so in natura oder unkommentiert in der Zeitung gesehen hat, werden viele solche wahnsinnigen Fahrmanöver auch starten. Und die Kampfradler-Paranoiker werden auch noch bestätigt …

(via PresseRad@Twitter)

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Über Norbert Paul

Norbert Paul ist seit Jahren ehrenamtlich journalistisch und verkehrspolitisch aktiv. Neben dem Engagement im ADFC war er auch schon über 10 Jahre Mitglied im Bundesvorstand von FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr Deutschland. Von Dezember 2012 bis August 2013 war er Geschäftsführer des ADFC Dortmund, schilderte aber auch in dieser Zeit wie alle anderen Blogger hier in seiner Freizeit seine persönliche Sicht der Dinge. Er ist Redaktionsmitglied von Mobilogisch.
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4 Kommentare zu Wie man sich als Presse die Rüpelradler für die nächsten Artikel heranzieht

  1. avatar dazydee sagt:

    Nu ist er richtung rum unterwegs

  2. avatar Biker sagt:

    Naja ich muss zugeben, dass ich auch schon des öfteren gegen die Fahrtrichtung gefahren bin. Trotzdem natürlich fail von der Zeitung.

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