Geisterradfahrer bauen

Nachdem ich erst kürzlich ein Beispiel geschildert habe, wie man Radfahrende durch defizitäre Beschilderung zur Regelignoranz erziehen kann, gibt es heute ein Beispiel dafür, welche Rolle die Straßenraumgestaltung dabei spielen kann.

(Foto: Karl-Heinz Kibowski)

(Foto: Karl-Heinz Kibowski)

In der Kaiserstraße in Dortmund gibt es stadteinwärts ein Fahrradweg, auf dem es viele Geisterradfahrer gibt. Mit eine Ursache dafür dürfte sein, dass die Radfahrer*innen durch die Gestaltung des Straßenraums auf die falsche Seite geleitet werden. Die meisten Radfahrer*innen werden sich wohl aufgrund der baulichen Gestaltung links halten und dann regelwiedrig auf dem eh schon schmalen linken Radweg fahren. Wer vermutet zwischen Littfasssäule schon den gerade ausführenden Radweg, wenn es scheinbar gerade aus geht. Spätestens im Dunkeln, erschließt sich die Situation sicherlich nicht ausreichend einfach.

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Über Norbert Paul

Norbert Paul ist seit Jahren ehrenamtlich journalistisch und verkehrspolitisch aktiv. Neben dem Engagement im ADFC war er auch schon über 10 Jahre Mitglied im Bundesvorstand von FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr Deutschland. Von Dezember 2012 bis August 2013 war er Geschäftsführer des ADFC Dortmund, schilderte aber auch in dieser Zeit wie alle anderen Blogger hier in seiner Freizeit seine persönliche Sicht der Dinge. Er ist Redaktionsmitglied von Mobilogisch.
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1 Response to Geisterradfahrer bauen

  1. avatar Pedelecer sagt:

    Aber es sind doch zwei Piktogramme auf dem rot gepflasterten Radweg. Wie wäre es, zwischen den beiden Piktogrammen eine nach rechts abknickende Linie mit einem Pfeil am oberen Ende? Blickrichtung wie auf dem Foto.
    Man könnte auch ein Fahrradpiktogramm am Sockel der Plakatsäule mit Pfeil anbringen.

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