Ist alles, was eine Stadt wie Wuppertal braucht lediglich Farbe, Blumenkübel und Menschen? – Tagung zum Radverkehr in Städten mit Höhenunterschieden an der TU Dortmund

Foto: Norbert Paul

Erfolgreich in Wuppertla: Die Critical Mass (Foto: Norbert Paul)

Am 18.11.2014 findet an der TU Dortmund die Abschlussveranstaltung des NRVP-Projektes “Radverkehrsförderung in Städten mit Höhenunterschieden” statt, für die man sich jetzt anmelden kann, solange Plätze frei sind. In der Einladung heißt es:

Die typischen Radverkehrsstädte sind flach und eben. Städte mit Höhenunterschieden sehen darin oft ein Hindernis für eine Förderung des Radverkehrs. Höhenunterschiede schließen den Radverkehr aber nicht aus und neue Entwicklungen der Fahrradtechnik, insbesondere der Pedelec-Boom, bieten neue Möglichkeiten.

Passend dazu hat JulianS vor ein paar Monaten ein paar interessante Überlegungen zu Wuppertal angestellt (s. hier, hier, hier).

Sein Fazit:

Alles, was eine Stadt, auch Wuppertal, braucht sind lediglich “Farbe, Blumenkübel, Menschen”.

Ich bin gespannt, ob er Recht hat und was die Ergebnisse der Forscher sind.


Hinweis zur Transparenz: Der Autor besucht zur Zeit eine Vorlesung des veranstaltenden Lehrstuhls.

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Über Norbert Paul

Norbert Paul ist seit Jahren ehrenamtlich journalistisch und verkehrspolitisch aktiv. Neben dem Engagement im ADFC war er auch schon über 10 Jahre Mitglied im Bundesvorstand von FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr Deutschland. Von Dezember 2012 bis August 2013 war er Geschäftsführer des ADFC Dortmund, schilderte aber auch in dieser Zeit wie alle anderen Blogger hier in seiner Freizeit seine persönliche Sicht der Dinge. Er ist Redaktionsmitglied von Mobilogisch.
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3 Responses to Ist alles, was eine Stadt wie Wuppertal braucht lediglich Farbe, Blumenkübel und Menschen? – Tagung zum Radverkehr in Städten mit Höhenunterschieden an der TU Dortmund

  1. avatar Markus MK sagt:

    Hier ein für einen 140 Kilometer Topographietest zur Ermittlung der durchschnittlichen Steigung

    Prinzip: 1 x rechts herum, 1 x links herum, 2 x von Anfang bis Ende auf den zentralen Achsen hin und zurück, dann noch rechts und links um die City (10 km pro Strecke). Einen zentralen Fluss oder eine Trasse gibt es nicht.

    Den Hinweis habe ich nämlich mal zum Anlass genommen dieses hier
    http://de.padlet.com/JulianS/WuppMuenster
    also den Vergleich Wuppertal/Münster auf die Bergstadt Lüdenscheid anzuwenden (immer jeweils 10 Kilometer Strecke auf den günstigen 4 zentralen Höhenachsen an der Innenstadt vorbei – und dann jeweils rechts und links um die City)

    Eine Fahrt vom Norden nach Osten:
    120 Höhenmeter

    von Nord nach Süd:
    152 Höhenmeter

    von Nord nach West:
    78 Höhenmeter

    von Ost nach Süd:
    107 Höhenmeter

    von Ost nach West:
    74 Höhenmeter

    von Ost nach Nord:
    156 Höhenmeter

    von Süd nach West:
    109 Höhenmeter

    von Süd nach Nord:
    140 Höhenmeter

    von Süd nach Ost:
    140 Höhenmeter

    von West nach Nord:
    222 Höhenmeter

    von West nach Ost:
    226 Höhenmeter

    von West nach Süd:
    188 Höhenmeter

    3 x um die Innenstadt 10,2 km rechts herum:
    144 Höhenmeter

    3 x um die Innenstadt 9,9 km links herum:
    168 Höhenmeter

    Im Ergebnis sind über 2000 Höhenmeter dabei herumgekommen (hört sich viel an):
    Die Stadt hat eine durchschnittliche Steigung von nur 1,45 % (klingt nicht nur besser – ist es auch)

    Post- und andere Kurierpedelecs sind hier durchaus im tiefen Winter im Einsatz.

  2. avatar Kai Teranski sagt:

    Die B7 ist doch weitgehend flach. Wenn man da eine Spur in eine Fahrradspur umwandeln würde, hätte man Zuwachsraten, da träumen andere Städte nur.

  3. avatar Markus MK sagt:

    Undß?? War jemand dabei und möchte berichten?
    http://www.vpl.tu-dortmund.de/cms/de/Aktuelles/Meldungen/Vortrag_Hoehenunterschiede/index.html
    Gelingt es gemäß NRVP, den Radverkehrsanteil auf möglichst niedrigem Niveau zu halten? Da hat die hochnäsige Wissenschaft doch bestimmt bessere Erkenntnisse zu bieten…

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