Schilderrätsel 24 Schilderwald am Schwerter Wald

Die Verwaltung kann nicht überall jederzeit sein. Daher ist sie auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. In letzter Zeit ging das in Dortmund teilweise vorbildlich schnell, bis etwas passiert ist. Anders in einem Fall, den ich am 23. 6. meldete:

IMG_2408

Fotos: ADFC Dortmund

wenn man aus Richtung Freischütz kommend Richtung Höchsten fährt auf dem linksseitigen Fuß und Radweg kommt in Höhe der Buswendeschleife ein VZ 237 (soweit man das erkennen kann im Gebüsch) mit einem in der StVO nicht vorgesehen Zusatzschild “Radfahrer bitte andere Seite benutzen” […] was ja schon in sich ein Widerspruch ist; hinzu kommt, dass auf der anderen Seite VZ 240 schräg gegenüber steht. Da man nicht gleichzeitig links und rechts der Benutzungspflicht nachkommen kann und auch nicht gleichzeitig einer Benutzungspflicht folgen und der Bitte ihr nicht zu folgen entsprechen kann, ist rechtlich gesehen also aktuell keinerlei Benutzungspflicht ausgeschildert. Dafür würde ein linksseitiges VZ 239 völlig ausreichend. Ich bitte um Herstellung einer befolgbaren Beschilderung. Danke.

Soweit ich es bei GoogleStreetView erkennen kann, bestand diese Beschilderung 2008.

IMG_2409

Auf dem rechtsseitigen Weg parken dann gerne auch mal Autos. Und dann wird es da schnell sehr schmal.

IMG_2064

Gestern war noch ein Radverkehrsaktivist an der Stelle und berichtet mir, dass immer noch nichts passiert ist. Wer also mal ein Schilderrätsel vor Ort lösen möchte … 😉

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Über Norbert Paul

Norbert Paul ist seit Jahren ehrenamtlich journalistisch und verkehrspolitisch aktiv. Neben dem Engagement im ADFC war er auch schon über 10 Jahre Mitglied im Bundesvorstand von FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr Deutschland. Von Dezember 2012 bis August 2013 war er Geschäftsführer des ADFC Dortmund, schilderte aber auch in dieser Zeit wie alle anderen Blogger hier in seiner Freizeit seine persönliche Sicht der Dinge. Er ist Redaktionsmitglied von Mobilogisch.
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2 Kommentare zu Schilderrätsel 24 Schilderwald am Schwerter Wald

  1. avatar Karsten Obrikat sagt:

    Ich bin vorgestern noch dort her gefahren und verstehe nicht, warum man auf den rechtseitigen Gehweg gezwungen wird, wenn einige Meter weiter ein Radfahrstreifen auf der Fahrbahn markiert ist. Eine besondere Gefahrenlage ist für mich nicht erkennbar, daher sollte die Anordnung der Benutzungspflicht, spätestens nach der Öffnung des Berghofer B236-Tunnels unrechtmäßig sein.
    Ich bin übrigens an der Stelle, die das untere Foto zeigt, auf die Fahrbahn gewechselt. Das war auch gut so, denn eine sichere, barrierefreie Möglichkeit kommt später nicht mehr.

    Im Osten der Stadt hat man (u.a. nach meinen Einwänden und denen des ADFC) die Benutzungspflicht auf der Asselner Straße aufgehoben, das müsste hier dann doch erst recht möglich sein!? Auch hier täte es ein VZ239 – für ängstliche Fahrer mit dem Zusatz “Radfahrer frei”.

    Vom Falschparken der Autler fange ich erst gar nicht an, ist nicht gut für den Blutdruck.

  2. avatar Norbert Paul sagt:

    das müsste hier dann doch erst recht möglich sein!?

    Ja klar!

    ? Auch hier täte es ein VZ239 – für ängstliche Fahrer mit dem Zusatz “Radfahrer frei”.

    Das beständige Wechseln von Der fahrbahn auf Gehweg und zurück, ist risikoreich, aber wer das Risiko sucht … Auf den Gehweg fahren ist das Wildwasser Rafting der über 65jährigen. 😉

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