FahrRadio! – ADFC Köln macht ab heute Bürgerfunk

In Anlehnung an unsere Mitgliederzeitschrift FahrRad! nennen wir vom ADFC Köln unsere Sendereihe im Bürgerfunk FahrRadio!. Diese wird ab heute dem 8. Januar auf Radio Köln nach 20 Uhr im Bürgerfunk zu hören sein.

Zunächst werden in unregelmäßiger Folge die Sendebeiträge im Magazin „Hörens“ jeweils freitags zwischen 20 und 21 Uhr auf Radio Köln (107,1 MHz) zu hören sein. Nach der Sendungen werden die Beiträge jeweils zum Nachhören auf der Plattform der Community Reporter zu hören sein.

Weitere Informationen des ADFC Köln hierzu

Plattform der Community Reporter

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Über Stephan Jacobs

Seit Mitte der 80er Jahre bin ich Mitglied im ADFC. Von 1988 bis 1995 war ich Leiter des Fachausschusses Behinderte. In dieser Zeit habe ich auch die Herausgabe der Tonbandzeitung "Tandemfahren" für Blinde und Sehbehinderte geleitet. Nach 20 Jahren Pause bin ich Leiter der inklusiven Tandemgruppe des ADFC Köln und mache für diesen Radiobeiträge für FahrRadio! im Bürgerfunk auf Radio Köln. Zu beiden Aktivitäten werde ich hier schreiben.
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9 Antworten zu FahrRadio! – ADFC Köln macht ab heute Bürgerfunk

  1. Den Namen sollten Sie aber nochmal ändern. Denn Fahrradio gibt es bereits seit langem, nämlich seit 2009:

    http://fahrrad.io/

    Eine einfache Google-Suche hätte Umstände erspart.

  2. avatar Alfons Krückmann sagt:

    Großartig!

    Aber eine Randbeerkung hätte ich da:
    für den ADFC ist es m.E. sehr hilfreich, wenn der ‘Lobbyverband’ fachlich korrekt formuliert, und Fachbegriffe nicht verwechselt.
    In der Sendung wird leider die Definition von ‘Fahrbahn’ und ‘Strasse’ vertauscht. Kommt immer wieder vor, ist aber eigentlich nicht so schwer:

    – Fahrbahn ist der Teil der Strasse, wo geFAHREN wird (Eselsbrücke!)
    – Strasse ist das Gesamt des Strassenraums, also incl. aller Nebenanlagen.

    • avatar Karsten Obrikat sagt:

      Ist mir auch aufgefallen. Aber das ist bestimmt im Eifer des Gefechtes passiert, so wie man manchmal ADaC statt ADFC sagt.

      ^^Meckern auf hohem Niveau. Jedenfalls ein tolles Projekt, das nachahmungswert erscheint.

    • avatar Thorsten Boehm sagt:

      @ Alfons Krückmann:
      Der Einwand ist fachsprachlich richtig. Allerdings: Bürgerfunk wendet sich an Normalos und nicht an die Fachwelt. Ob es einem fachlich passt oder nicht: Der Begriff „Straße“ steht im allgemeinen Sprachgebrauch für die Fahrbahn. Und so kann man ihn in der Öffentlichkeitsarbeit auch verwenden. Selbst die große Hamburger Kampagne zum Fahrbahn-Radfahren verwendete den Slogan „Ab auf die Straße!“.

      In diesem Sinne: Viel Erfolg den Kölnern und vermeidet es weiterhin, in die oberlehrerhafte Attitüde zu verfallen, die dem ADFC ja immer wieder vorgehalten wird! ;-)

      • avatar Markus MK sagt:

        Danke an Alfons Krückmann für seine durchweg guten Kommentare.
        Politisch wichtig ist, was sich nach mehr anhört und die Forderung nach mehr Raum für den Radverkehr unterstreicht. Bei der Anwendung des Begriffs im Rahmen der Forderung nach mehr “Fahrradautobahnen” ziert man sich noch?!? Mit Oberlehrerhaftem hat diese Strategie aber nichts zu tun.
        Dass diese Strategie bislang nicht gegriffen hat, lässt sich daran erkennen, dass viele Leute bei uns mit dem Auto zur Arbeit pendeln und das Fahrrad nur auf Kurzstrecken innerorts nutzen.

        Und damit wir unsere Forderungen auch kulturell verankern, hier noch einen Ohrclip …sing!!! :-)))

        https://www.youtube.com/watch?v=DKD5o6pc6P8

  3. avatar Thorsten Boehm sagt:

    Zitat: „Politisch wichtig ist, was sich nach mehr anhört und die Forderung nach mehr Raum für den Radverkehr unterstreicht. […] Dass diese Strategie bislang nicht gegriffen hat, … “

    Markus, entschuldige bitte, weshalb ist politisch wichtig, was sich nach mehr anhört? Um welche Strategie geht es, und weshalb sollte es eine politische Forderung verändern, wenn man diese Forderung gegenüber dem jeweiligen Publikum so „zielgruppengerecht“ (und mediengerecht) formuliert, dass es leicht verstehen kann, was gemeint ist?

  4. avatar Markus MK sagt:

    Gut, dass du bei dem interessanten und unschlüssigem Gedankensprung noch mal nachhakst. Wir sind ja hier ganz unter uns ;-). „Diese Strategie“ ist bestimmt ein wenig vermessen, da sie ja sicher weder einheitlich vorhanden ist, noch angewandt wird.
    Das sollte nur ein Denkanstoß sein, Wortschöpfungen hinsichtlich unserer Zielsetzungen zeitgemäß anzuwenden. „Zielgruppengerecht“ würde ich eher als sachdienlich, beabsichtigt und von Mediengerechtigkeit losgelöst bezeichnen. Ob das jetzt Schleimsch…, Oberlehrerkram oder einfach nur vermessen sein sollte, liegt an der Betrachtungsweise. Je nach dem, wer ins Boot geholt werden oder was damit ausgedrückt werden soll. Sofern es nicht verstanden wird, erübrigt sich das natürlich.
    Meinste nicht, dass die politische Forderung durch Begriffe und Formulierungen geschwächt wird, die auf ihre Weise den Minderwertigkeitskomplex der Radfahrer zum Ausdruck bringen? Ich schon. Viele Dinge, mit denen Radverkehr gefördert wird, liegen weit unterhalb der Standards der Selbstverständlichkeiten des MIV.
    Was wird gefordert und was haben die Radfahrer bislang so alles bekommen? Beispiele:
    Durch die Nahmobilität werden die Radfahrer auf Fußgängerniveau degradiert.
    Wer Radschnellwege statt Fahrradautobahnen fordert, erhält unter Umständen eine Flaniermeile.
    Wer Radfahren als tourenprogrammatisch saisonales Ereignis betrachtet, wird auf den Winterdienst lange warten müssen…
    Wer anstelle des Begriffs Radverkehr die Begriffe Alltagsradverkehr und Freizeitradverkehr getrennt verwendet, wird weiterhin Haken schlagen und mal kurz absteigen und schieben müssen oder weiterhin mit dem Auto pendeln.
    Es können auch Fahrbahnverbote für unmotorisierte Fahrzeuge aufgehoben und duale Radverkehrskonzepte einführt werden, ohne dass das Wort Radwegebenutzungspflicht oder das angsteinflößende „Ab auf die Straße“ jemals in den Mund genommen werden muss.
    Dass sog. Schutzstreifen längerfristig keinen Schutz bieten, dürfte inzwischen auch jedem klar sein. Aber dann haben sie diese Bezeichnung auch nicht verdient. Sie sind Fahrbahnstreifen zur Schaffung von mehr Raum für Fußverkehr.
    Radfahren ist keine gefährliche Sportart, sondern eine Kulturechnik (sehr schön in dem o. g. Radiobeitrag erwähnt) und „Radfahrer“ sind die, „die ein Fahrzeug führen“.

    • avatar Norbert Paul sagt:

      Ich weiß nicht, was man an Straße, Fahrbahn und Gehweg übersetzen muss. Die Begriff sind einfach und die präzise Verwendung ermöglicht die Verständigung. Keiner sagt, er geht zur Tante wenn er den Opa meint, auch wenn der Gegenüber alte Männer doof findet.

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