Mit Sack und Pack, aber was nehme ich mit?

Bald ist es wieder soweit. Der Urlaub steht an und die Radtour ist schon geplant. Es geht wieder rund 2 Wochen mit dem Trekkingrad durch Deutschland. Nun, es ist nicht meine erste große Tour. Da kann man schon von einer gewissen Erfahrung und Routine sprechen. Für den Gepäcktransport habe ich mir vor ein paar Jahren mal ein Gepäcktaschenset für den Gepäckträger gekauft, sowie ein Topcase und für vorne eine Lenkertasche. In die eine Gepäcktasche kommt mein Freizeitdress, in die andere Kulturbeutel, Schuhe, etc. und eine Reserveflasche Mineralwasser für Notfälle. Im Topcase findet mein Regenzeug, etwas Obst für unterwegs und schließlich mein Bett & Bike-Verzeichnis Platz. Also alles Dinge, an die man mal eben schnell heran muss. Alles Wichtige und Teure wie Handy, Portemonaie und Kamera landen vorne im Sichtbereicht in der Lenkertasche, jederzeit griffbereit und mitnehmbar.

2 Satteltaschen, 1 Topcase und eine Lenkertasche. Das sollte als Stauraum für gut 2 Wochen Radreise ausreichen.

2 Satteltaschen, 1 Topcase und eine Lenkertasche. Das sollte als Stauraum für gut 2 Wochen Radreise ausreichen. Das Foto ist übrigens letztes Jahr auf dem Ruhrtalradweg entstanden und zwar direkt hinter dem Anstieg von Assinghausen hinauf nach Wiemeringhausen in Richtung Winterberg.

Nun, das ist meine Frage an Euch: Was sollte man für rund 14 Tage denn alles einpacken?

Ich weiß, zum einen etwas für abends im Hotel oder Pension, zum anderen Fahrradbekleidung für alle Eventualitäten. Aber wieviel von jedem?

3 Paar Jeans? 5 Paar Socken? 10 Unterhosen? Wieviel, und vor allem WAS?

Ich für mich selbst habe mittlerweile schon meinen Bedarf festgelegt.

Nun bitte ich um eure rege Diskussion. Was würdet Ihr für gut 2 Wochen alles einpacken? Habt Ihr Tipps und Ratschläge?

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6 Antworten zu Mit Sack und Pack, aber was nehme ich mit?

  1. avatar Karsten Obrikat sagt:

    Hallo Markus,

    ich halte das ähnlich wie Du. Zwei Gepäcktaschen, ein Rackpack und eine Lenkertasche reichen mir. Auch ich packe die Taschen themenorientiert.

    Eine Tasche wird mit Wechselkleidung für unterwegs bestückt. Ein Set reicht mir dabei, denn Dank schnelltrockender Funktionskleidung kann man die Wäsche zur Not waschen und über Nacht trocknen lassen. Weiterhin kommt in diese Tasche der Kulturbeutel und eine minimalistisch ausgestattete Werkzeugdose hinein.

    Die andere Tasche wird mit “Zivilkleidung” ausgestattet: eine Jeans, ein oder zwei knitterfreies Hemd oder T-Shirt, Straßen- und evtl. Hausschuhe und Unterwäsche.

    Auch ich verstaue natürlich mein Regenzeug und kleine Portionen an Proviant im Topcase. Je nach Witterung kommen die Softshelljacke und -Hose auch hier herein oder in eine der beiden Gepäckträgertaschen.
    Im Radreise-Forum habe ich einmal den Tipp gelesen, alles thematisch in alte Plastiktüten zu verpacken, das erspart lästiges Wühlen auf der Suche nach Dingen. Ich bin für den Tipp sehr dankbar, denn es hilft tatsächlich sehr gut.

    Ja, und in die Lenkertasche verstaue ich natürlich auch die wertvolleren Dinge. Ganz oben auf der Liste: Bonbons ;-). Eine kleine Fotokamera, eine Powerbank für Handy/Navigationsgerät, Geldbörse, Adressensliste meiner meist vorher gebuchten Unterkünfte.
    Die Printversion des Bett+Bike Verzeichnisses wird übrigens nicht mehr aufgelegt, da immer mehr Menschen das Smartphone nutzen und die Nutzerzahlen arg zurückgehen. Mit der App habe ich aber auch keine Probleme.

  2. avatar Daniel Schulte sagt:

    Zivilkleidung möglichst wenig. Man kann auf der Tour ja auch waschen. Eine Hose reicht. 2 Oberteile reichen meines Erachtens.

    2 Sätze Radtrikots und Hosen. Natürlich Armlinge und Beinlinge. Das ist wesentlich leichter als langes Trikot und lange Hose. Für den Kulturbeutel die Probepackungen aus den Drogeriemärkten. So kann man auch noch das eine oder andere Gramm abfackeln. Werkzeug natürlich nicht vergessen. Wichtig Kettenschloß, Ersatzschläuche,Ersatzspeichen (kommen um die lange Luftpumpe) und Kranzabzieher. Das ist zwar ziemlich schwer, aber wichtig. Ersatzreifen habe ich in Deutschland nicht mit. Dafür aber Flickzeug mit den großen Flicken. Das wäre es grob. Alles aufs Minimum reduzieren und nicht zu viel Killefit mitnehmen.

  3. avatar Christian sagt:

    Was “man” einpacken sollte ist schwer zu sagen, daß ganze ist doch sehr individuell.
    Ich nehm z.B. nur max. 3 Unterhosen mit. Dann noch eine Zip-off Hose (eine Jeans wäre mir zu schwer und zu groß vom Volumen), 3 T-Shirts, ein Pulli, Badezeug, Rad-Klamotten je nach Wetter und Ziel. Dann noch Zelt, Schlafsack, Isomatte, Essgeschir, Werkzeug und Ersatzteile (ähnlich wie Daniel, allerdings ohne Kranzabzieher, dafür nehme ich je einen Mantel mit(ich hab zwei verschiedene größen an meinem Rad))

  4. Ich würde statt dem Rack-Pack eher auf Lowrider setzen oder weniger mitnehmen. Ein hoher Schwerpunkt ist nicht so angenehm auf Tour.

  5. avatar Thorsten Boehm sagt:

    Für zwei Wochen reichen mir zwei Taschen hinten (die nicht knallvoll sein müssen), dazu eine Satteltasche für Kleinkram. Wenn dann noch 2-Personen-Zelt, Schlafsack, Matte und Kochzeug dabei sind, kommen zwei Lowrider-Taschen hinzu. Auf die Lenkertasche verzichte ich seit einigen Jahren, nachdem die schlechte Sicht aufs Vorderrad mehrmals zu blöden Situationen geführt hat. Außerdem lenkt es sich leichter ohne.

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