Erftie – die Anfänge

 

Erftie 😍

Erftie? Erftie? Ich hör immer Erftie! Was ist das? Was wird das? Na klar, das Lastenrad des ADFC Rhein Erft wird das natürlich. Das “Rohmaterial” ist ja schon da. Ein Riese&Müller Packster 80 mit Bosch Motor und zwei Akkus und dieser technischen Ausstattung

Ein echtes Mega – Teil.

Als ich es am 25.10.2018 von unserem Kreisvorsitzenden bekam, war es funkelnagelneu und von ihm auch schon so ungefähr 200  Kilometer gefahren. Die beiden Akkus waren voll geladen und zeigten eine Reichweite von 200 km (auf der Stufe Eco) an. An dem Donnerstag Abend ging es dann nur noch 1,5 km nach hause, das eigentliche Vergnügen sollte dann am nächsten Tag beginnen.

Der erste Tag. Freitag, 26.10.2018

Vor das Vergnügen hatte R&M noch ein wenig Mühe gesetzt. Konkret war mir der Sattel viel zu niedrig und im Dunkeln hatte ich nicht geschnallt, wie man den höher machen kann. Auf dem Weg zur Arbeit, nach knapp 10 km Knie unters Kinn hauen, fand ich im ersten Licht den Dreh. Eigentlich eine ziemlich schlaue Konstruktion. Ein paar Handgriffe und der Sattel war in meiner Höhe und das Fahren natürlich viel leichter.

Der letzte Freitag im Monat ist ja der Tag der Critical Mass Köln. Ich musste also in die Stadt. Und bei der CM selber ist ja viel Stop and Go angesagt. Bei allem verhielt sich das Rad perfekt. Zugegeben, gerade beim Anfahren tut ein wenig elektrische Unterstützung echt gut. So blieb es immer schön in der Spur.

Die Heimfahrt bei Dunkelheit. Auch hier alles prima. Die Supernova leuchtet alles schön aus.

Supernova

Am ersten Tag nach knapp 100 km voll zufrieden. Die Akkus zeigten noch keine Schwächen, noch genug Saft drauf.

Zweiter Tag. Montag, 29.10.2018

Eigentlich normaler Tag mit der Fahrt zur Arbeit. Reize “E” nicht aus. Nur die Ville hinauf und an ein paar Stellen, an denen ich ordentlich in Schwung kommen will.

So mache ich das den ganzen Tag auf allen Wegen. Am Mittag fahre ich zu Punkt und Linie in Pulheim, um dort zu besprechen, wie Erftie zum ADFC Rad werden kann.

Abends sind es dann fast 70 km gewesen, und der Akku hält immer noch.

Dritter Tag, Dienstag, 30.10.2018

Abends auf der Heimfahrt Härtetest. Starker Regen, heftiger und böiger Gegenwind. Auswirkungen des Regens kann ich am Rad selber nicht entdecken. Die Transportbox scheint nicht 100%ig dicht zu sein, irgendwo ist etwas Wasser eingedrungen. Kann nicht genau sagen, wo.

Dem Gegenwind trotze ich mit Elektro. Schiebe sogar mal “Sport” rein. Das macht sich bemerkbar, der Akkustand fällt auf einen Strich, ob das noch für den nächsten Tag reichen wird?

Vierter Tag, Mittwoch, 31.10.2018

Okay, mit etwas niedrigem Akkustand geht es morgens zur Arbeit. Ich entschließe mich, den gesamten Weg ohne Elektrounterstützung zu fahren.

Über die Ville gleich hinter meinem Haus wird es beschwerlich. Die 60 Höhenmeter hinauf tritt es sich schon nicht so leicht. Muss die 10 mechanischen Gänge schon voll ausreizen. Und trotzdem geht es langsam.

Dann aber rollt es auf der Ebene und auf der anderen Seite der Ville hinunter sowieso. Komme nach etwa 50 Minuten für die 15,5 km auf der Arbeit an, ohne ein Watt Strom verbraucht zu haben.

So geht es den Tag über weiter. Komme abends heim, ohne viel elektrische Unterstützung in Anspruch genommen zu haben. 8 km hätten die Akkus mich noch gebracht. Gut, dass es hier im Flachen auch ohne geht.

Fast leer

An Allerheiligen ist die perfekte Gelegenheit, die Batterien wieder aufzuladen. Netzteil dran, schon werden beide Akkus in einem Rutsch geladen. Dauert etwa fünf Stunden. Dann sind auch beide voll, ohne dass ich umstöpseln musste. Perfekte Bosch Technik.

Reichweiten

Nun kann es wieder weiter gehen 😁😁😁

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Über Axel Fell

Ich fahre viel, viel Rad. Jeden Tag zur Arbeit und zurück und auch so alle Fahrten zu Zielen innerhalb von bis zu 80 km oder so. Ich poste alles rund um mein Radfahren auf http://biker-of-fortune.tumblr.com und https://www.facebook.com/warumichradfahre. Bin (eher verkehrspolitisch orientiertes) Mitglied im adfc und finde den Club super.
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