Es war einmal ein Radverkehrskonzept für Köln?

Radverkehrskonzept Köln-Innenstadt Radverkehrsnetzplan Stand 02/2015Die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch an das Radverkehrskonzept Innenstadt (RVKI). Ende 2013 wurden externe Ingenieurbüros mit dessen Erstellung beauftragt, in den Jahren 2014 und 2015 beteiligten sich Politik, Verwaltung, Interessenverbände und Bürger intensiv an der Erstellung. Das Konzept wurde beschlossen, die notwendigen Stellen im Amt 66 wurden geschaffen und teilweise bereits besetzt.

Doch was sehen wir in der Praxis vom Radverkehrskonzept bislang? Konkrete, umsetzungsfertige Detailpläne liegen nicht vor, geschweige denn sind Maßnahmen aus dem Konzept bereits realisiert. Seit Ende 2015 wurde die Öffentlichkeit nicht mehr über den weiteren Fortschritt informiert, obwohl die regelmäßige Bürgerinformation vereinbart war. Stattdessen gibt es viele fragwürdige Maßnahmen in der Innenstadt und im weiteren Stadtgebiet.

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Mit dem Rad zur Arbeit in Köln

Ein Gastbeitrag von unserem Mitglied Andreas Mika

Wer sich nach vielen Jahren Radabstinenz in Köln anschickt, regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit und zu Terminen in der Innenstadt zu fahren, erlebt sein blaues Wunder.

Als Jugendlicher bin ich viele Jahre mit dem Rad zur Schule gefahren. Das waren nur zwei Kilometer über Feldwege, zwei kleinere Straßen mussten gequert werden. Allerdings fuhr ich bei fast jedem Wetter.

Heute wohne ich in Zollstock und arbeite in Porz-Eil. Die ÖPNV-Verbindung ist schlecht – man fährt erst in die Innenstadt, von dort in den rechtsrheinischen Süden. Dauert im besten Fall über eine Stunde, bei zweimaligem Umsteigen. Für knappe 10 km Luftlinie….

Mit dem Auto – und ich fahre zugegebenermaßen gerne Auto – sieht es etwas besser aus. Über Bonner Straße und A4-A559 ist man in 20 Minuten am Arbeitsplatz. Wenn nur die Staus nicht wären. Statt 20 Minuten dauert es morgens oft auch 30 bis 40 Minuten (wenn man früh losfährt). Zum Feierabend hin ist aber so gut wie immer Stau auf der Rodenkirchener Brücke, so dass ich dann gerne auch 45 bis 60 Minuten unterwegs bin.

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Einwendung zum Planfeststellungsverfahren für die Aufhebung des Bahnübergangs Luxemburger Str.(B265) / Militärringstraße (L34) in Köln

Eine Zeitreise in die vergangene Verkehrsplanung

Willkommen zurück, wir befinden uns nun in den 60er Jahren. So leider die neu vorgelegten Pläne für den Umbau der Kreuzung Luxemburger Straße / Militärringstraße, ihr Grundgedanke den motorisierten Verkehr leistungsfähiger machen. Leider wird es für uns Radfahrende dort nicht besser werden. Die vorgelegte Planung von Straßen NRW hat einige Verschlechterungen parat. Dazu werden mehrere freilaufenden Rechtsabbieger geplant die insbesondere für Radfahrende und Fußgänger ein hohes Gefährdungspotential aufzeigen auch wird eine Art Zick-Zack-Route mit viel zu klein dimensionierten Verkehrsinseln mit Bettelampeln vorgelegt.

Es gibt die Möglichkeit dieser Planung zu widersprechen die Frist dazu endet am 17.03.2017. Zusätzlich zu unserem Einspruch hier, sind aber auch alle Bürger sind gefragt. Für jeden der keine Zeit hat einen Text zu formulieren haben wir eine Vorlage beigefügt. Diese könnt ihr ausdrucken und unterschrieben per Post an die Bezirksregierung schicken.

Planungsskizze von Straßen.NRW für die Kreuzung Luxenburger Straße / Militärring

Autogerechte Planung durch Straßen.NRW


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Video-Beitrag über den Ruhrtal-Radweg

Nachdem ich nun schon einige Jahre aktiv im Radfahren bin, kam mir beim Anschauen meiner bisherigen Fototouren die Idee, einige dieser Bilder zu einem kleinen Video zusammenzuschneiden. Den Anfang macht dabei der Ruhrtal-Radweg. Auch, wenn ich diesen schon in beiden Richtungen befahren habe, beschreibt dieses Video die Fahrt von Winterberg flußabwärts bis nach Duisburg. Entstanden sind alle Aufnahmen zwischen 2012 und 2016 und auch zu verschiedenen Jahreszeiten. So ist es nicht verwunderlich, dass auf dem einen Fotos grauer Himmel ist, während in der folgenden Sequenz schon wieder die Sonne vom blauen Himmel scheint.

Ich bin nicht gerade der Freak im Erstellen solcher Filme, aber die Übung macht bekanntlich den Meister. Auch das nachträgliche Vertonen habe ich hier das erste Mal angewandt. Ich hoffe dennoch, dass Euch kleiner Film gefällt.

Der Ruhrtal-Radweg.

Hier nun der Link zu meinem Video:

https://www.youtube.com/watch?v=BW5XYClwArk&t=812s

Über Kommentare und Kritiken würde ich mich sehr freuen.

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Protected bike lanes? Complete Streets!

Complete Street auf Deutsch: Provinzialstraße, Dortmund.

Auf dem AGFS Kongress in Essen am 16.2.2017 hat Chefplaner David Smith aus Chicago in einem Vortrag mit vielen Bildern erklärt, was es mit den sagenhaften “Protected Bike Lanes” auf sich hat.

Im Grunde sind “Protected bike lanes” ganz normale Radfahrstreifen mit ein paar Plastikpömpeln. Das ist keine Sensation. Die Sensation steckt woanders.

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WDR: Dicke Luft in NRW-Stadten? Autos raus – aber sofort!

In einem 15 minütigem Beitrag berichtete der WDR in seinem Verbrauchermagazin MARKT unter dem Titel “Dicke Luft in NRW-Städten? Autos raus – aber sofort!” über den täglichen Verkehrskollaps in unseren Innenstädten.

Lerke Tyra, stellv. Vorsitzende des ADFC Düsseldorf stellt die Ideen und Forderungen des ADFC Düsseldorf vor.

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Beleuchtungsgadgets bei Vo kanne

Beleuchtungsgadgets                         

Das ZDF testete in der Sendung Volle Kanne Beleuchtungsgadgets auf ihre Funktion. Fachlich betreut wurde die Redaktion vom ADFC Technikexperten Stephan Behrendt. Getestet wurden die Felgenleuchten Revolights, die Satteltasche Aero Wedge iGlow von Topeak, die reflektierende Sprühfarbe Volvo Life Paint und die Winterhandschuhe Urban Allweather mit LED-Beleuchtung von Chiba.

Die Felgenleuchten Revolights für 229 Euro werden dauerhaft in die Felge montiert. Die exakte Montage des Ringes in Höhe der Felge ist zeitintensiv und erfordert Fingerspitzengefühl, der Ring muss so positioniert werden, dass die LEDs auch seitlich am Reifen vorbeistrahlen. Bei breiten Reifen ist das kaum zu erreichen. Außerdem besteht die Gefahr von Beschädigungen der Leuchtringe im Fahrradständer. Der Fahrer soll mit den Revolights nicht nur besser sichtbar sein, auch sein Weg soll besser ausgeleuchtet werden. Seitlich sind die Revolights extrem auffällig, vor dem Rad wird etwa der erste Meter halbwegs ausgeleuchtet; Hindernisse vor dem Rad werden kaum erkannt. Die Revolights sind für den Straßenverkehr nicht zulassungsfähig. Die laut Hersteller avisierte TÜV-Prüfung ist uninteressant, eine Zulassung muss beim Kraftfahrtbundesamt beantragt werden.

Auf der Rückseite der kleinen Satteltasche Aero Wedge iGlow von Topeak für 26,90 Euro leuchten auf Knopfdruck LEDs auf. Nachdem die mitgelieferten Knopfzellen gegen frische ausgetauscht waren, funktionierten die LEDs. Selbst im Stockdunkeln war das Licht allerdings maximal 20m weit erkennbar.

Die silberne Sprühfarbe Volvo / Albedo Life Paint für 29,99 Euro soll die Sichtbarkeit von Kleidung und Gegenständen durch Reflektion verbessern. Das Aufsprühen ist problemlos, die Reflektion ist auch auf großer Entfernung hervorragend. Der Farbauftrag ist aber nicht dauerhaft, durch leichtes Reiben geht der Auftrag wieder ab, leichte Rückstände bleiben aber sichtbar. https://www.amazon.de/Reflektierendes-Spray-INVISIBLE-BRIGHT-verschwindet/dp/B00VA1MOAC

Beim Winterhandschuh Urban Allweather mit LED-Beleuchtung von Chiba für 80 Euro werden durch Druck des Daumens auf den Zeigefinger LEDs auf dem Zeigefinger eingeschaltet. Mit ausgestrecktem Arm wird so auch bei Dunkelheit der Abbiegevorgang des Radfahrers angezeigt. Die Idee ist gut, die Handschuhe tragen sich angenehm und sind schön warm; die Aktivierung mit Fingerdruck funktionierte allerdings sehr unzuverlässig. Es scheint sich um ein Auslaufmodell zu handeln.

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Gastbeitrag Volksentscheid Fahrrad

Aus meiner persönlichen Sicht ist die Kampagne zum „Volksentscheid Fahrrad“ in Berlin die erfolgreichste zur Förderung des Radverkehrs in Deutschland seit langer Zeit. Ich halte den “Volksentscheid Fahrrad” auch aus Sicht des ADFC für absolut unterstützungswürdig. Daher folge ich dem Aufruf von der Seite www.itstartedwithafight.de und veröffentliche hier den Gastbeitrag der Kampagne “Volksentscheid Fahrrad”. Weiterlesen

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ADFC Düsseldorf erhält Umweltpreis 2016 der Landeshauptstadt

v.l.: Altfried Inger, langjähriger Vorsitzender ADFC Düsseldorf, Iris Franke, jetzige Vorsitzende des ADFC Düsseldorfs nehmen von Helga Stulgies, Umweltdezernentin der Stadt Düsseldorf und Oberbürgermeister Thomas Geisel Urkunde und Scheck für den Umweltpreis 2016 entgegen.

Preisgeld 2.500 EUR wird in weiteres freies Lastenrad investiert

Für uns ist das Fahrrad das umweltfreundlichste, gesündeste und schönste Verkehrsmittel der Welt. Seit fast 30 Jahren engagiert sich der ADFC Düsseldorf für die konsequente Förderung des Radverkehrs, für eine lebenswerte Stadt mit menschenfreundlicher Mobilität, für Radbegeisterung in jeder Hinsicht.
Dafür wurden die vielen ehrenamtlich Engagierten nun mit dem Düsseldorfer Umweltpreis – Motto: “Mobil mit Stil – umweltfreundlich unterwegs!” – ausgezeichnet.

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Kölner Bürgerhaushalt 2016

Wie nun schon seit einigen Jahren wurde auch 2016 der sogenannte “Kölner Bürgerhaushalt” für freigeschaltet. Alle Bürgerinnen und Bürger können hier Vorschläge einreichen und diese bewerten. Für jeden Bezirk stehen 100.000 EUR im Haushalt bereit, wovon ausgewählte Vorschläge umgesetzt werden sollen.

Wie bisher auch in allen vorherigen Jahren sind Fahrrad-Themen sehr präsent. Dies zeigt, dass es nach wie vor große Defizite gibt und Köln noch lange keine fahrradfreundliche Stadt ist. Weiterlesen

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